Serialnummernverwaltung in LB-Bestellungen und LB-Bestellanforderungen In Lohnbearbeitungsbestellungen und Lohnbearbeitungsbestellanforderungen (Einkaufsbelege) können Sie für Komponenten (bei Lohnbearbeitungsart 1 und 2) Serialnummern erfassen.
Die Serialnummernverwaltung für Bestellungen und Bestellanforderungen lehnt sich an die bereits existierende Serialnummernverwaltung an. Weitere Informationen finden Sie in der SAP-Bibliothek unter
Im Materialstamm haben Sie in der Sicht
Allgemeine Werksdaten 2
dem Material das Serialnummernprofil zugeordnet.
Sie haben ein Serialnummernprofil angelegt und diesem die folgenden Vorgänge zugeordnet:
Für Bestellungen den Vorgang POSL
Für Bestellanforderungen den Vorgang PRSL
oder
Hinweis
Wenn Sie Einstellungen mit den Enjoy-Einkaufstransaktionen vornehmen, werden dadurch Einstellungen übersteuert, die für ein bestimmtes Serialnummernprofil in den Vorgängern der Enjoy-Transaktionen vorgenommen wurden.
Für die Enjoy-Transaktionen müssen Sie außerdem Folgendes tun:
Wählen Sie eine Belegart (z.B. eine Standardbestellung) mit einem Positionstyp für die Lohnbearbeitung.
Legen Sie in der
Pflegesicht für Serialnummern in Einkaufsbelegen
die Serialnummerverwendung für das Serialnummernprofil fest
.
In der Bestellung bearbeiten Sie Serialnummern auf der Registerkarte
Lieferplan
.
In der Bestellanforderung bearbeiten Sie Serialnummern auf der Registerkarte
Materialdaten
.Für beide verwenden Sie die Funktion
Serialnummern zuordnen.
Für chargenverwaltete Materialien können Sie Serialnummern nicht bearbeiten, ohne die Charge auf Komponentenebene zu bearbeiten.
Bei einer rekursiven Reparatur, bei der dasselbe physische Teil vom Lohnbearbeiter mit unveränderter Material- und unveränderter Serialnummer (Lohnbearbeitungsart
Aufarbeitung mit gleich bleibender Materialnummer
) zurückgeliefert wird, ist die mit der Bestellposition verknüpfte Serialnummer für das beigestellte Teil (Komponente) identisch mit der Serialnummer für das empfangene Teil (Position). Eine ungeplante Serialnummernänderung ist beim Wareneingang möglich, falls der Lohnbearbeiter ein ganz anderes Teil zurückliefert.
Bei einer geplanten Modifikation, bei der dasselbe physische Teil vom Lohnbearbeiter mit geänderter Material- und geänderter Serialnummer (Lohnbearbeitungsart
Aufarbeitung mit Materialnummernwechsel
) zurückgeliefert wird, ist die mit der Einkaufsbelegposition verknüpfte Serialnummer für das beigestellte Teil (Komponente) identisch mit der Serialnummer für das empfangene Teil (Position). Eine ungeplante Serialnummernänderung ist beim Wareneingang möglich, falls der Lohnbearbeiter ein ganz anderes Teil zurückliefert.
Wenn Sie die Serialnummern bereits in einem IH-/CS-Auftrag erfasst haben, werden die Serialnummern aus der Objektliste des IH-/CS-Auftrags in die Bestellanforderung übernommen. Sie können die Serialnummer auch manuell erfassen. Wenn Sie eine Änderung am IH-/CS-Auftrag vornehmen und die Objektliste dieses Auftrags von der Objektliste der Bestellanforderung abweicht, gelangen Sie zu einem Dialogfenster, in dem Sie festlegen können, ob die aktualisierten Serialnummern in die Bestellanforderung übernommen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Lohnbearbeitung für MRO in Auslieferungen .
Die Verwendbarkeit spezifischer Serialnummern in Einkaufsbelegen wird über den tatsächlichen Serialnummernstatus geregelt. Die Serialnummer kann der Einkaufsbelegposition unter folgenden Bedingungen zugeordnet werden:
Der Einkaufsbeleg ist nicht als gesperrt, gelöscht oder storniert gekennzeichnet (EKPO-LOEKZ).
Die Bestellung umfasst nur eine Einteilung.
Das Endlieferkennzeichen ist nicht gesetzt.
Die Bestellposition hat den Positionstyp
Lohnbearbeitung
(EKPO-PSTYP = 3).
Nur die erste Einteilung wird für die Serialnummernvergabe berücksichtigt.
Für die Auslieferung wird die Serialnummer aus der Bestellposition in die Lieferposition übernommen oder in Materialbelege, die mit Bezug zu einer Bestellung gebucht werden.
Die Anzahl der Serialnummern, die der Einkaufsbelegposition zugeordnet werden, entspricht der Anzahl der Einkaufsbelegpositionen.
Die Serialnummer in der Einkaufsbelegposition gehört zu dem zu reparierenden Teil, d.h., dem Teil mit Beistellteilkennzeichen
Aufarbeitungsmaterial an LB
. Wenn die Beistellkomponenten (Verbrauchsmaterialien) auch serialisiert sind, können Sie diese Serialnummern in den Folgevorgängen zum Anlegen der Auslieferung oder der Umbuchung in den Lohnbearbeiterbestand erfassen.
Hinweis
Sie können dieses Beistellteilkennzeichen nur im Falle einer rekursiven Reparatur setzen, d.h., für die Lohnbearbeitungsart
Aufarbeitung mit gleich bleibender Materialnummer
oder
Aufarbeitung mit Materialnummernwechsel
.
Bei der Umsetzung eines Planauftrag in eine Bestellanforderung können Sie Serialnummern übertragen.
Sobald Sie Serialnummern zu einer Einkaufsbelegposition erfasst haben, lassen sich folgende Daten nicht mehr ändern:
Positionstyp
Lohnbearbeitungsart
Hauptaufarbeitungsteil auf Komponentenebene
Wenn Sie Änderungen an einem LB-Einkaufsbeleg für eine serialisierte Komponente vornehmen möchten, müssen Sie die Serialnummernzuordnung löschen und die Einkaufsbelegpositionen ändern.
Wenn Sie die Einkaufsbelegmenge ändern, müssen Sie ggf. weitere Serialnummern erfassen (Erhöhung der Einkaufsbelegmenge) bzw. erfasste Serialnummern löschen (Verringerung der Einkaufsbelegmenge).
Sie können keine neue Stücklistenauflösung durchführen, wenn Sie dem Hauptaufarbeitungsmaterial bereits Serialnummern zugeordnet haben.