Definition eines Statusnetzes
Ein Statusnetz bildet den Bearbeitungszyklus eines Dokuments vom Anfang bis zum Ende einer Phase ab, z.B. vom Anlegen bis zur Freigabe. Die Bearbeitungsschritte können genau definiert und kontrolliert werden.
Im Customizing Dokumentenverwaltung
müssen Sie die Status definieren; unter .
Die Status, die Sie als Vorgänger und Nachfolger zueinander in Beziehung setzen, bilden das Statusnetz.
Für eine feinere Steuerungen können Sie einem Status eine Statusart
zuordnen. Die Statusart
verleiht einem Status bestimmte Eigenschaften z.B. können Sie einen Status nur bei der Neuanlage eines Dokuments setzen (Primärstatus) oder Sie können bei einem bestimmten Status wesentliche Grunddaten nicht ändern (Sperrstatus).
In folgenden Bearbeitungssituationen setzt das System automatisch einen Status:
Bearbeiten einer Originaldatei
Einchecken einer Originaldatei
Die nachfolgende Grafik zeigt ein Statusnetz.
Für dieses Netz gibt es als Einstiegsstatus zwei mögliche Primärstatus: A1 und A2. Dadurch haben Sie zu Beginn des Statusnetzes zwei unterschiedliche Bearbeitungsabläufe realisiert.
Für die Status dieses Netzes wurden komplexe Vorgänger- und Nachfolgerbeziehungen festgelegt. Diese Beziehungen werden bei jedem Setzen eines neuen Status geprüft.
Im folgenden Statusnetz hat der Status AP (Prüfanforderung) die Status AA und IA als Vorgänger. Das heißt, nur wenn der aktuelle Status des Dokuments AA oder IA ist, kann der Status AP gesetzt werden.

Definieren Sie für die Dokumentart die wesentlichen Status, die die Bearbeitungsstände abbilden.
Siehe: Status definieren.
Legen Sie für jeden Status einen oder mehrere Vorgänger fest. Maximal sechs Vorgänger werden geprüft. Wenn Sie einen neuen Status setzen, prüft das System, ob der aktuelle Status zu der Anzahl der Vorgänger des neuen Status gehört.