Quarter-Days: Berechnungsbeispiele

Verwendung

Sie können festlegen, dass eine Jahresmiete in gleiche Teilbeträge, die für unterschiedlich lange Perioden zu zahlen sind, aufgeteilt wird. Dies ist in einigen Ländern üblich (in Großbritannien werden diese festen Perioden Quarter-Days genannt).

Hinweis Hinweis

Weitere Informationen finden Sie unter Rhythmusklausel: Quarter-Days (UK) .

Die folgenden Beispiele gehen von den Erläuterungen in der genannten Dokumentation aus.

Ende des Hinweises

 

Beispiel zur Rundungsdifferenz:

Wenn Sie in der Vertragsbearbeitung auf der Registerkarte Buchungsparameter in der Rhythmusklausel im Feld Freier Beginn ein Datum eintragen, dann wird die Rundungsdifferenz auf die Periode addiert, die relativ zu diesem Datum im Customizing eingestellt ist.

Beispiel:

Wenn im Customizing die Periode 1 (25.12. bis 24.03.) als Periode für Rundungsdifferenzen gekennzeichnet und der Beginn der Perioden auf den 01.04.2000 festgelegt ist, dann wird die Rundungsdifferenz auf die Periode addiert, in die der 1.4. fällt, im Jahre 2003 wäre dies z.B. die Periode 25.03.2003 bis 23.06.2003.

Beispiel zur Fälligkeitsberechnung:

Die Fälligkeitsberechnung erfolgt immer auf Basis der Gesamtperiode. Bei Periodenaufteilung bleibt die Fälligkeit erhalten (siehe auch Rhythmusklausel: Quarter-Days (UK) ).

Beispiel:

Die Gesamtperiode 25.12.2003 bis 24.03.2004 und eine vorschüssige Zahlweise ergibt eine Fälligkeit zum 25.12.2003.

Die Gesamtperiode soll am 01.02.2004 wegen Konditionsbetragserhöhung in folgende Teilperioden aufgeteilt werden:

25.12.2003 bis 31.01.2004 => Fälligkeit 25.12.2003

01.02.2004 bis 24.03.2004 => Fälligkeit 25.12.2003

Beispiel zur zeitanteiligen Berechnung:

Zur zeitanteiligen Berechnung von Beträgen fester Perioden stehen Ihnen als Berechnungsmethode Tagesgenau und Jahresgenau zur Verfügung:

  • Bei Tagesgenau wird der Periodenbetrag durch die Anzahl der Tage in dieser Periode dividiert und mit der Anzahl der Tage der Teilperiode multipliziert.

  • Bei Jahresgenau erfolgt die Berechnung der Teilperiode aufgrund des Jahresbetrages. Dieser wird durch 365 bzw. im Schaltjahr 366 dividiert und mit der Anzahl der Tage der Periode multipliziert. Wenn die anteilige Periode nur z.T. im Schaltjahr liegt, dann werden zwei Teilbeträge berechnet:

Beispiel:

Die Berechnungsmethode sei Jahresgenau , zum 28.12. habe sich der Jahreskonditionsbetrag von 12.000 auf 13.000 EUR erhöht:

Periode (X): 25.12.2003 bis 27.12.2003 => 12.000 / 365 * 3 Tage = 98,63

Periode (X+1): 28.12.2003 bis 24.03.2004

Diese Periode (X+1) wird intern für die anteile Berechnung aufgeteilt:

28.12.2003 bis 31.12.2003 => 13000 / 365 * 4 = 142,4657… (es wird nicht gerundet)

01.01.2004 bis 24.03.2004 => 13000 / 366 * (31 + 29 + 24 ) = 2983,6065…

In Summe ergibt sich für Periode (X+1) 3126,07 EUR.