Umlageregeln bearbeiten

Verwendung

Umlageregeln beinhalten Abrechnungsvarianten und Verteilungsregeln. Sie sind obligatorisch für das Anlegen von Abrechnungseinheiten .

Voraussetzungen

Sie haben im Customizing unter folgendem Pfad Abrechnungsvariantenfestgelegt:

Anfang des Navigationspfads SAP Customizing Einführungsleitfaden Navigationsschritt Flexibles Immobilienmanagement (Enterprise Extension) Navigationsschritt Nebenkostenabrechnung Navigationsschritt Stammdaten Abrechnungseinheit Navigationsschritt Abrechnungsvarianten Ende des Navigationspfads .

Sie können ebenfalls im Customizing pro Nebenkostenschlüssel Vorschlagswerte zur Verteilungsregel hinterlegen, die auf der AE änderbar sind.

Anfang des Navigationspfads SAP Customizing Einführungsleitfaden Navigationsschritt Flexibles Immobilienmanagement (Enterprise Extension) Navigationsschritt Nebenkostenabrechnung Navigationsschritt Stammdaten der Abrechnungseinheit Navigationsschritt Vorschlagswerte zur Verteilungsregel einer Abrechnungseinheit Ende des Navigationspfads

Aktivitäten

Abrechnungsvariante zuordnen

Ordnen Sie zuerst die benötigte(n) Abrechnungsvariante(n) mit dem jeweiligen Gültigkeitsdatum zu. Abrechnungsvarianten müssen im Customizing angelegt werden und sind auf der AE nicht änderbar.

Verteilungsregel zuordnen, ändern oder neu definieren

Üblicherweise wird bereits in den Eigenschaften der Nebenkostenschlüssel die Bemessungsart als Vorschlagswert hinterlegt, nach der die Umlage durchgeführt werden soll (z.B. Wohn-/Nutzfläche). Wenn die Nebenkostenumlage nach einer komplexeren Regel erfolgen soll (z.B. 30% nach Verbrauch und 70% nach Wohn-/Nutzfläche), können Sie diese bereits im Customizing definieren und zuordnen (s.o.) oder individuell auf der Abrechnungseinheit hinterlegen.

  • Eine nachträgliche Änderung einer Abrechnungsvariante und Bemessung ist nicht mehr möglich, wenn die Varinate bereits generierte Kostensammler hat.

  • Eine nachträgliche Änderung einer Abrechnungsvariante und Bemessung ist möglich, wenn die Variante noch nicht generierte Kostensammler hat, d.h. die Kostensammler den Status Neu innehaben.

    Sie erhalten in diesem Fall einen Hinweis, dass die Kostensammler neu generiert werden.

    Funktion

    Was ist zu tun?

    Zweck der Nebenkostenumlage angeben

    Kosten, die auf eine Abrechnungseinheit entfallen, können je nach Zweck umgelegt werden. Solche Zwecke können sein:

    • Umlage Vermieter/Mieter

    • Umlage Eigentümer* (wenn die Umlage für eine WEG-Abrechnung anders erfolgt, als die Umlage von Vermieter auf Mieter)

    • Restumlage Vermieter/Mieter* (wenn auf einer Abrechnungseinheit ein Zähler definiert ist und dessen Gesamtsumme größer ist als die Summe der darunter hängenden Zähler, sollte die Differenz nach dieser Bemessungsart auf den Vermieter oder alle Mieter umgelegt werden)

    • Restumlage Eigentümer*

    • wenn keine Ermittlung der Bemessung möglich ist

    • * nur informatorisch

    Bemessungsart zuordnen

    Sie können pro Verteilungsregel eine Bemessungsart zuordnen oder die vorgeschlagene Bemessungsart ändern sowie den jeweiligen Anteil der umzulegenden Nebenkostenkosten festlegen.

    Leerstandsprozentsatzpro Bemessungsart definieren.

    Prozentsatz der Kosten, der bei Leerstand vom Vermieter zu tragen ist.

    Sie geben z.B. 80% ein.

    Dies bedeutet, dass das System bei der Nebenkostenabrechnung zu einer Abrechnungsvariante

    a) die berechneten Kosten des Leerstandes eines Mietobjekts (MO) zu 80% auf das betroffene Mietobjekt bucht und

    b) den Rest entsprechend den Bemessungsgrößen auf die anderen teilnehmenden Mieter verteilt.

    Standortschlüssel Heizwerttage hinterlegen

    Wenn bei der Nebenkostenabrechnung Heizwerttage berücksichtigt werden sollen, muss hier der Standortschlüssel eingegeben werden.