Sortenumbenennung (Rebranding)Bei der Ladebestätigung haben Sie die Möglichkeit, Material umzudeklarieren. Dieser Vorgang wird Sortenumbenennung oder Sortenwechsel (Rebranding) genannt. Es gibt zwei unterschiedliche Verfahren:
Ungeplante Sortenumbenennung
Geplante Sortenumbenennung
Sie erreichen die Funktion zur Sortenumbenennung vom Bild
Massengutverladung
aus, indem Sie
wählen.
Ungeplante Sortenumbenennung
Ungeplante Sortenumbenennungen sind sinnvoll, wenn sich der Ausgangsbeleg und die Transportplanung auf ein bestimmtes Produkt beziehen, sich aber bei der Verladung herausstellt, daß keine ausreichende Menge vorhanden ist. Es ist nun möglich, statt des ursprünglich bestellten ein anderes Produkt zu liefern. Die Voraussetzung hierfür ist, daß das Ersatzprodukt sämtliche Anforderungen des Kunden bezüglich des ursprünglich zu liefernden Materials erfüllt.
Das geplante Produkt kann nach Aufrufen des Bildes
Sortenumbenennung/Laden Detail
durch ein anderes Material ersetzt (umdeklariert) werden. Dabei führt das System eine Umlagerung zwischen Materialien durch und nimmt die erforderlichen Buchungen vor.
Geplante Sortenumbenennung
Bei geplanten Sortenumbenennungen wird die Umdeklarierung eines Produkts bereits zu einem früheren Zeitpunkt (z. B. im Lieferbeleg) festgelegt. Die Funktion für geplante Sortenumbenennungen schließt die Verarbeitung von Stücklisten innerhalb der Transportabwicklung ein. In diesem Fall findet die Planung zunächst für das ursprüngliche Produkt statt, für das die Lieferung vorgesehen ist. Anschließend wird auf dem Bild
Sortenumbenennung/Laden Detail
eine Ladebestätigung für die Unterpositionen durchgeführt. Dabei kann ein abweichendes Material erfaßt werden. Als letztes wird die Lieferbestätigung für die Hauptposition gebucht.
Vorgehensweise: