Vererbungsbeziehung zwischen Spezifikationen anlegen Diese Vorgehensweise beschreibt, wie Sie Vererbungsbeziehungen zwischen Spezifikationen anlegen. Dazu haben Sie folgende Möglichkeiten:
Sie können in den Kopfdaten einer Spezifikation Vererbungsbeziehungen anlegen, in denen die Spezifikation Ziel- oder Quellspezifikation ist. D. h., Sie legen in den Kopfdaten der Spezifikation fest, von welchen Spezifikationen die Spezifikation Daten erbt bzw. an welche Spezifikationen die Spezifikation Daten vererbt.
Sie können von der Trefferliste aus Vererbungsbeziehungen anlegen, in denen Spezifikationen, die Sie in der Trefferliste markiert haben, Zielspezifikationen sind. D. h., Sie legen fest, von welcher Spezifikation (Quellspezifikation) die markierten Spezifikationen Daten erben. Dabei können Sie für beliebig viele markierte Spezifikationen in einem Schritt eine Vererbungsbeziehung zu einer Quellspezifikation anlegen.
In beiden Fällen ist die Spezifikation, von der aus Sie die Vererbungsbeziehung anlegen, die Anforderungsspezifikation. D. h., diese Spezifikation fordert die Vererbung an.
Siehe Vererbung .
Suchen Sie die Spezifikation, die die Anforderungsspezifikation in der Vererbungsbeziehung ist, die Sie anlegen wollen. Führen Sie dazu eine der folgenden Vorgehensweisen aus:
Sie erhalten eine Treffermenge an Spezifikationen in Form einer Trefferliste, wenn das SAP-System Datensätze zu den Suchkriterien der manuellen Suche bzw. der Anfrage gefunden hat oder wenn die geladene Treffermenge im System existierende Spezifikationen enthält.

Wenn die gesuchten Spezifikationen nicht enthalten sind oder wenn das Suchergebnis zu umfangreich ist, können Sie es anpassen (siehe auch Grundfunktionen der Trefferliste ).
Wählen Sie in der Trefferliste die Spezifikation mit Doppelklick, die Sie bearbeiten wollen.
Sie gelangen auf das Bild
Spezifikation bearbeiten: Kopfdaten
.
Wählen Sie die Registerkarte
Beziehungen
.
Wählen Sie
mit Quick-Info
Vererbungsbeziehung anlegen
.
Beachten Sie, dass Ihnen hierfür Drucktasten sowohl im oberen als auch im unteren Bildbereich zur Verfügung stehen; je nach Richtung der Vererbungsbeziehung.
Geben Sie die Vererbungsvorlage und die Quell- bzw. Zielspezifikation ein.
Beachten Sie bei der Wahl der Vererbungsvorlage, dass Sie einer Zielspezifikation nur Vererbungsvorlagen zuordnen können, die sich nicht überschneiden. Vorlagen überschneiden sich nicht, wenn sie disjunkte Verwendungsangaben haben. Und ist dies nicht der Fall, so überschneiden sie sich nicht, wenn sie keine Bewertungsarten und Identikatorangaben gemeinsam haben.
Suchen Sie die Spezifikationen, die Zielspezifikationen in den anzulegenden Vererbungsbeziehungen sein sollen. Führen Sie dazu eine der folgenden Vorgehensweisen aus:
Sie erhalten eine Treffermenge an Spezifikationen in Form einer Trefferliste, wenn das SAP-System Datensätze zu den Suchkriterien der manuellen Suche bzw. der Anfrage gefunden hat oder wenn die geladene Treffermenge im System existierende Spezifikationen enthält.

Wenn die gesuchten Spezifikationen nicht enthalten sind oder wenn das Suchergebnis zu umfangreich ist, können Sie es anpassen (siehe auch Grundfunktionen der Trefferliste ).
Markieren Sie die gewünschten Spezifikationen und wählen Sie
Spezifikation
→
Vererbung
→
Erben von Quelle
Geben Sie die Vererbungsvorlage und die Quellspezifikation ein. Beachten Sie bei der Wahl der Vererbungsvorlage, dass Sie einer Zielspezifikation nur Vererbungsvorlagen zuordnen können, die sich in den Bewertungsarten und Identifikatoren nicht überschneiden. Bewertungsarten und Identifikatoren überschneiden sich nur dann, wenn sich gleichzeitig die Verwendungen überschneiden, die in den Vererbungsvorlagen angegeben sind.
Die Vererbungsbeziehung erhält den Genehmigungsstatus
Angefordert
(
) und den Zustand
Initial
(
). Wenn Sie die unter
Vererbung
beschriebenen Berechtigungen haben, erhält die Vererbungsbeziehung automatisch den Genehmigungsstatus in
Genehmigt
(
) und den Zustand
Vererbungsbereit
(
). Wenn Sie die Berechtigungen nicht haben, muss ein berechtigter Benutzer die
Vererbungsanforderung genehmigen
.
Nachdem eine Vererbungsbeziehung den Zustand
Vererbungsbereit
erhalten hat, überträgt der Hintergrundjob für die Vererbung die Daten von der Quell- auf die Zielspezifikation. Der Genehmigungsstatus bleibt dabei
Genehmigt
(
), der Zustand geht in
Konsistent
(
) oder bei Fehlern in
Fehlerhaft
(
) über.