Preiskatalog bearbeiten (PRICAT)Mit dieser Vorgehensweise können Sie eingehende PRICAT-Nachrichten verarbeiten, Daten je nach Bedarf hinzufügen oder ändern und diese in Ihrem System verbuchen.
Sie haben sich entschieden, die Transaktion PRICAT und nicht die Transaktion W_PRICAT_MAINTAIN zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Eingangsbearbeitung Preiskataloge .
Sie haben die ILN-Nummern in der PRICAT-Nachricht den SAP-Lieferanten und Einkäufergruppen zugeordnet und die Historie für die Lieferantenkataloge bearbeitet.
Wählen Sie dazu im allgemeinen Einstiegsmenü des Warenwirtschaftssystems und dann (Transaktion PRICATCUS1).
Sie können optional eine SAP-Lieferantennummer eingeben. Wenn Sie keine Eingabe vornehmen, ermittelt das System den Lieferanten auf der Grundlage der ILN, wobei die ILN nur einem einzigen Lieferanten zugeordnet sein darf.
Geben Sie eine Einkäufergruppe ein.
Wählen Sie die gewünschten Einstellungen für die Kataloghistorie.
Sie können optional die Warengruppen in der PRICAT-Nachricht den entsprechenden SAP-Warengruppen zuordnen.
Wählen Sie dazu im allgemeinen Einstiegsmenü des Warenwirtschaftssystems und dann (Transaktion PRICATCUS2).
Sie können optional Einkäufergruppen bestimmten Warengruppen zuordnen.
Wählen Sie dazu im allgemeinen Einstiegsmenü des Warenwirtschaftssystems und dann (Transaktion PRICATCUS3).
Wählen Sie im allgemeinen Einstiegsmenü des Warenwirtschaftssystems (Transaktion PRICAT).
Geben Sie die interne Katalognummer ein (wenn bekannt), oder legen Sie fest, dass das System den Katalog über Lieferantennummer, Katalogbezeichnung und Testkennzeichen ermittelt.
Um Katalogkopfdaten zu bearbeiten, wählen Sie Katalogdaten.
Die Kopfdaten enthalten Information zum Sender und Empfänger sowie allgemeine Nachrichtendaten.
Ein Katalog kann die folgenden Status haben:
Offen
:
Der Katalog enthält Positionen, die noch nicht bearbeitet worden sind.
Bearbeitet
:
Es ist keine weitere Bearbeitung erforderlich. Diesen Status müssen Sie manuell setzen, wenn Sie die Bearbeitung der Daten abgeschlossen haben. Wenn der Katalog anschließend aktualisiert wird, wird der Status wieder auf offen
gesetzt.
Geschlossen
:
Sie können sich den Inhalt anzeigen lassen, aber keine Änderungen vornehmen. Sie können einen geschlossenen Katalog nicht aktualisieren. Diesen Status setzen Sie ebenfalls manuell.
Außerdem gibt es ein Testkennzeichen, das angibt, ob es sich lediglich um Testdaten handelt. Testdaten können Sie nur anzeigen und nicht bearbeiten.
Um Positionen zu bearbeiten, wählen Sie . Um die Anzahl der anzuzeigenden Katalogpositionen einzuschränken, können Sie Einkäufergruppen und Produktgruppen eingeben. Wenn Sie Daten bearbeiten und nicht nur anzeigen lassen wollen, müssen Sie eine Einkäufergruppe eingeben.
Das System zeigt alle Positionen an, die noch für den ausgewählten Katalog bearbeitet müssen.
Eine Position hat einen der folgenden Status:
Zu bearbeiten
:
Neue Positionen.
Bearbeitet
: Für diese Positionen wurde ein Artikelstammsatz angelegt.
Ausgeschlossen
: Durch diese Einstellung wird die manuelle Pflege deaktiviert. Positionen mit diesem Status erscheinen nicht im Arbeitsvorrat für die Einkäufergruppe.
Sie können den Status der einzelnen Positionen manuell ändern oder Positionen anderen Einkäufergruppen zuordnen.
Wählen Sie Positionen bearbeiten
.
Ist ein Artikel noch keiner Position zugeordnet, gelangen Sie auf das Bild Zuordnung Katalogposition zu einem Artikel
. Diese Zuordnung können Sie danach jederzeit ändern. Dabei können jedoch bereits eingegebene Daten verloren gehen.
Hinweis
Wenn ein Artikel noch nicht angelegt ist, müssen Sie einen Vorlageartikel angeben. Das System kopiert Daten aus dem Vorlageartikel, um die Felder zu füllen, die nicht über die PRICAT-Nachricht zur Verfügung gestellt werden.
Wählen Sie die Felder aus der PRICAT-Nachricht aus, die in das System übernommen werden sollen. Wählen Sie dazu Wert übernehmen
für jedes gewünschte Feld.
Hinweis
Wenn im das System bereits ein Übernahmeprofil für eine spezifische Kombination von Lieferant und Benutzer existiert, brauchen Sie die Felder nicht manuell auszuwählen. Die passenden Felder werden automatisch ausgewählt.
Für Übernahmeprofile gibt es die folgenden Einstellungen:
Übernahmeprofil immer nutzen
: Das Profil wird automatisch genutzt. Es ist keine Aktion erforderlich.
Immer fragen
: Es wird ein entsprechendes Dialogfenster angezeigt.
Übernahmeprofil nie nutzen: Das Profil wird nicht automatisch genutzt. Wollen Sie das Profil dennoch nutzen, wählen Sie
Zur Pflege der Profile selbst wählen Sie .
Wählen Sie Markierte Werte übernehmen
, um die Datenübernahme zu aktivieren. Wiederholen Sie diesen Vorgang für jedes Bild.
Das System versucht nun, die Mengeneinheiten aus dem Vorlageartikel an die Mengeneinheiten aus der PRICAT-Nachricht anzugleichen. Sie müssen jedoch ggf. Werte manuell hinzufügen oder ändern. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
Wählen Sie Mengeneinheiten
.
Wählen Sie EAN einer Mengeneinh. zuordnen,
oder wählen Sie eine EAN-Zeile aus.
Geben Sie im angezeigten Dialogfenster die entsprechende Standardmengeneinheit ein.
Ebenso wie Positionen haben auch Mengeneinheiten innerhalb eines Katalogs einen Status. Dieser Status wird automatisch gesichert, wenn der Artikel verbucht wird. Sie können ihn jedoch manuell sichern, indem Sie wählen.
Die Verbuchung kann über den Positionsstatus gesteuert werden, sodass nur die Mengeneinheiten mit dem Status ME ist offen
in das System verbucht werden. Sie können die Verbuchung für eine bestimmte Mengeneinheit unterdrücken, indem Sie seinen Status in ME ist bearbeitet
ändern.
Um weitere Änderungen an einer Mengeneinheit vorzunehmen, wählen Sie diese in der Tabelle aus, und wählen Sie dann Anzeigen <-> Ändern
.
Texte zu einem Artikel können Sie in verschiedenen Sprachen bearbeiten. Wählen Sie Texte übernehmen
, um die Texte zu importieren. Sie können die Texte dann nach Bedarf abändern oder die Texte löschen, die nicht in die Artikelstammdaten übernommen werden sollen.
Wählen Sie Komponente übernehmen
, um Stücklistenkomponenten aus dem Preiskatalog zu übernehmen. Ordnen Sie im angezeigten Dialogfenster die Komponenten den entsprechenden Artikeln aus dem System zu.
Hinweis
Sie können die Stückliste nur innerhalb der integrierten Artikelpflege ändern.
Merkmale (für Sammelartikel), Preise, Konditionen und Steuern können nicht automatisch verbucht werden.
Die Artikelstammsätze sind aktualisiert und/oder neue Sätze sind angelegt.