Prüfplanrelevante Daten bearbeiten Neben der
Bearbeitung der Grundeinstellungen
müssen Sie bestimmte Zuordnungen treffen, damit das System aus den in der
Spezifikationsverwaltung
vorhandenen Bewertungsarten entsprechende Daten (z. B. Prüfmerkmale) im Prüfplan erzeugen kann. Diese Zuordnungen erfolgen im zentralen Objekt der EH&S-QM-Schnittstelle, in der
Mapping-Tabelle
.
Zur Erzeugung von Prüfmerkmalen werden die Klassenmerkmale herangezogen, die Sie in der
Spezifikationsverwaltung
bearbeiten.
Es sind grundsätzlich zwei Szenarien denkbar:
Sie möchten aus einer Bewertungsart ein Prüfmerkmal erzeugen.
Sie möchten aus einer Bewertungsart mehrere Prüfmerkmale erzeugen (z.B. bei Zusammensetzungen).
Sie haben die Grundeinstellungen bearbeitet.
Rufen Sie die Transaktion CGQM auf.
Sie gelangen auf eine Tabelle zur Bearbeitung der prüfplanrelevanten Daten ( Mapping-Tabelle ).
Geben Sie in der Spalte
Bewertungsart
die prüfplanrelevanten Bewertungsarten ein.
Markieren Sie eine Bewertungsart und wählen Sie
Merkmalszuordnung
.
Sie gelangen auf das Dialogfenster für die Zuordnung der Merkmale.
Geben Sie die Klassenmerkmale ein, deren Inhalt in den Prüfplan übernommen werden sollen.
Geben Sie in der Spalte
Art
an, wie der Inhalt des Merkmals im Prüfplan aufbereitet werden soll (z. B. ob es sich um einen Wertebereich oder eine Methode handelt). Je nach Art des Merkmals wird es unterschiedlich verarbeitet (siehe
Verarbeitung von Merkmalen
).

Die Spalten
Stammprüfmerkmal
und
Werk
sind nur dann von Bedeutung, wenn die zusätzliche Funktion der Parametermerkmale vorhanden ist. Diese Funktion ist nicht im Standard enthalten. So können auch die Merkmale der Art
Randbedingung
standardmäßig nicht in Prüfpläne übernommen werden.
Bestätigen Sie.
Sie gelangen wieder auf die Tabelle zur Bearbeitung der prüfplanrelevanten Daten.
Die Schritte 1 bis 6 sind mindestens erforderlich, um einen Prüfplan anlegen zu können. Das System generiert bei der Prüfplanerzeugung ein Prüfmerkmal pro Bewertungsart.
Je nach Anforderung haben Sie folgende zusätzliche Möglichkeiten:
Wenn Sie möchten, dass das Prüfmerkmal im Prüfplan mit Bezug zu einem Stammprüfmerkmal angelegt wird und somit weitere Daten aus dem Stammprüfmerkmal übernommen werden, geben Sie ein Werk und ein Stammprüfmerkmal an.
Der Schlüssel eines Stammprüfmerkmals setzt sich zusammen aus Werk, Bezeichnung des Stammprüfmerkmals und Version. Da immer die zum Zeitpunkt der Planerzeugung gültige Version herangezogen wird, brauchen Sie keine Version anzugeben.

Die Inhalte der unter
Merkmalszuordnung
angegebenen Klassenmerkmale überschreiben die Ausprägungen des Stammprüfmerkmals.
Handelt es sich bei der Spezifikation um eine Zusammensetzung, können aus den einzelnen Inhaltsstoffen verschiedene Prüfmerkmale generiert werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
Markieren Sie das Feld
Zusammens
.
Geben Sie in der Spalte
Spezifikation
die einzelnen Spezifikationen der Zusammensetzung an.
Geben Sie ggf. Stammprüfmerkmale an.

Da bei Zusammensetzungen keine Werte zu Merkmalen angegeben werden, müssen Sie unter
Merkmalszuordnung
der Bewertungsart keine Merkmale zuordnen.
Wenn bei der Bewertungsart aus mehreren Klassenmerkmalen verschiedene Prüfmerkmale generiert werden sollen, gehen Sie wie folgt vor:
Geben Sie in der Spalte
Merkmal
die steuernden Klassenmerkmale an, gemäß deren Inhalte separate Prüfmerkmale generiert werden sollen.
Ordnen Sie diesen in der Spalte
Merkmalwert
ihren Inhalt zu.
Stimmt der hier angegebene Merkmalwert mit dem Inhalt des entsprechenden Merkmals einer Spezifikation überein, legt das System ein Prüfmerkmal an.
Geben Sie ggf. Stammprüfmerkmale an.
Die Bewertungsart müssen Sie in der Spalte
Bewertungsart
entsprechend mehrmals aufführen und unter
Merkmalszuordnung
jeweils die Merkmale zuordnen.
Sind bei der Bewertungsart mehrere Bewertungsinstanzen vorhanden, können Sie aus diesen Datensätzen verschiedene Prüfmerkmale generieren lassen.
Geben Sie in der Spalte
Merkmal
die steuernden Klassenmerkmale an, gemäß deren Inhalte separate Prüfmerkmale generiert werden sollen.
Ordnen Sie diesen in der Spalte
Merkmalwert
ihren Inhalt zu.
Stimmt der hier angegebene Merkmalwert mit dem Inhalt des entsprechenden Merkmals einer Spezifikation überein, legt das System ein Prüfmerkmal an.
Geben Sie ggf. Stammprüfmerkmale an.
Die Bewertungsart müssen Sie in der Spalte
Bewertungsart
entsprechend mehrmals aufführen und unter
Merkmalszuordnung
jeweils die Merkmale zuordnen.
In der Spalte
Funktionsbaust.
haben Sie die Möglichkeit, über einen Funktionsbaustein selbst zu definieren, wie Spezifikationsdaten in ein Prüfmerkmal umgewandelt werden sollen.

Bei Zusammensetzungs-Eigenschaften ist die Angabe von Funktionsbausteinen nicht zulässig.
Verwenden Sie als Beispiel den Funktionsbaustein EHQM09_BUILD_CHA_NO_COMP, um analoge Bausteine zu entwickeln.
Sichern Sie Ihre Eingaben.
Sie haben die für Ihre Prüfpläne relevanten Spezifikationsdaten in der Mapping-Tabelle zugeordnet. Sie können nun Prüfpläne erzeugen .