Symboltyp „Spezifikation“
Mit Symbolen vom Symboltyp Spezifikation
fügen Sie folgende Daten aus der SAP-Komponente Spezifikationsverwaltung
ein:
Wert eines Merkmals
Grafik, Phrase oder Code eines verphrasten Merkmals
Hinweis
Sie können zu einem Merkmal mit Hilfe des Umgebungsparameters PHRASE_SEE_FREETEXT die Freitexte einer von Ihnen bestimmten Freitextart ausgeben. Weitere Informationen finden Sie in der IMG-Aktivität Umgebungsparameter festlegen
.
Wert eines Tabellenfeldes der SAP-Komponente Rezeptverwaltung
Hinweis
Symbole der SAP-Komponente Rezeptverwaltung
gehören aus technischen Gründen zum Symboltyp Spezifikation
.
Sie können Dokumente der Dokumentenverwaltung
anhand entsprechend eingerichteter Freitextarten auf Berichten ausgeben (siehe Freitexte und Dokumente).
Um die Dokumente auf dem Bericht auszugeben, müssen Sie
in der Berichtsvorlage das Symbol für den Freitextanfang einfügen (GESTDHEADE)
Wenn bei der zugehörigen Freitextart im Customizing der Grunddaten und Werkzeuge
in der IMG-Aktivität Freitextarten festlegen
das Kennzeichen Dokument
gesetzt ist, wird auf dem Bericht das Dokument ausgegeben. Wenn das Kennzeichen nicht gesetzt ist, wird der Kurz- oder Langtext des Freitextes ausgegeben.
entsprechend der IMG-Aktivität WWI.INI anpassen
in der Datei WWI.INI die Sektion [DocumentTypes] anpassen
Wenn zu einer Freitextart mehrere Dokumente aus der Dokumentenverwaltung
angegeben sind, können diese ausgegeben werden, indem Sie um das Freitextsymbol eine diskrete Wiederholungsgruppe und darum eine Freitextwiederholungsgruppe schachteln.
Mit dem Umgebungsparameter LONGTEXT_FORMAT_SUPPORT können Sie festlegen, dass Absatz- und Zeichenformate aus Feldern mit Langtextfunktion bei der Ausgabe auf WWI-Berichten übernommen werden. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der Grunddaten und Werkzeuge
unter Umgebungsparameter festlegen
in der Dokumentation zum Umgebungsparameter LONGTEXT_FORMAT_SUPPORT.
Bei erweiterten Sicherheitsdatenblättern wird bei der Berichtsgenerierung die Datenausgabe auf dem Bericht über Symbole der Instanzkontrolle sowie über eine Hauptwiederholungsgruppe mit Instanzkontrolle (MIC-Wiederholungsgruppe) und ggf. einer MIC:POS-Wiederholungsgruppe (Hauptwiederholungsgruppe - Positionen der Instanzkontrolle) gesteuert (siehe dazu Typen von Wiederholungsgruppen).
Mit den folgenden Symbolen zur Instanzkontrolle legen Sie auf der Berichtsvorlage fest, an welcher Stelle im erweiterten Sicherheitsdatenblatt die Daten ausgegeben werden:
EHS_ICBCB: kennzeichnet den Beginn des Ausgabeblocks innerhalb der MIC-Wiederholungsgruppe oder der MIC:POS-Wiederholungsgruppe
EHS_ICBCE: kennzeichnet das Ende des Ausgabeblocks innerhalb der MIC-Wiederholungsgruppe oder der MIC:POS-Wiederholungsgruppe
Achtung
Die Symbole zur Festlegung der Ausgabeblöcke der Instanzkontrolle müssen sich innerhalb der MIC-Wiederholungsgruppe oder innerhalb der MIC:POS-Wiederholungsgruppe befinden.
Hinweis
Befindet sich auf der Berichtsvorlage kein Ausgabeblock, werden auf dem Bericht alle Daten ausgegeben. Die Datenausgabe kann in diesem Fall nicht über die Instanzkontrolle gesteuert werden.
Weitere Symbole der Instanzkontrolle, die innerhalb oder außerhalb einer MIC-Wiederholungsgruppe oder MIC:POS-Wiederholungsgruppe verwendet werden können, sind:
EHS_ICOREQ: Über dieses Symbol kann bei einer Leertextunterdrückung oder einer Bedingten Ausgabe abgefragt werden, ob von einer MIC-Wiederholungsgruppe oder einer MIC:POS-Wiederholungsgruppe aufgrund der geltenden Ausgaberegeln (siehe den Abschnitt Ausgaberegeln für die Berichtssichten bei der Endberichtsgenerierung
unter Auswahl der Berichtssicht) eine Bewertungsinstanz für die Datenausgabe ermittelt wurde (siehe den Abschnitt Beispiel 2: MIC:POS-Wiederholungsgruppe
unter Beispiel: Wiederholungsgruppe mit Instanzkontrolle).
EHS_ICREPV: Über dieses Symbol kann auf der Berichtsvorlage ausgegeben werden, welche Berichtssicht bei der Berichtsgenerierung gewählt wurde. Dieses Symbol wird z.B. in einer Bedingten Ausgabe verwendet, um die Datenausgabe von der Berichtssicht abhängig zu machen (siehe den Abschnitt Beispiel 2: MIC:POS-Wiederholungsgruppe
unter Beispiel: Wiederholungsgruppe mit Instanzkontrolle).
Folgendes Symbol der Instanzkontrolle kann innerhalb einer MIC-Wiederholungsgruppe oder einer MIC:POS-Wiederholungsgruppe verwendet werden:
EHS_ICSCNR: Wenn Sie dieses Symbol verwenden, wird jede MIC-Position, die einer Bewertungsinstanz zugeordnet ist, auf der Berichtsvorlage mit einer Referenznummer versehen. Das heißt, es werden alle MIC-Positionen durchgängig nummeriert, die beim Durchlaufen der MIC-Wiederholungsgruppe erfasst und in der MIC:POS-Wiederholungsgruppe ausgegeben werden (siehe dazu Typen von Wiederholungsgruppen).
Hinweis
Das Symbol EHS_ICSCNR kann nur innerhalb der MIC- oder der MIC:POS-Wiederholungsgruppe verwendet werden. Die Referenznummern werden vom System automatisch vergeben und können nicht manuell geändert werden.
Für Symbole vom Symboltyp Spezifikation
stehen Ihnen folgende Auflösungsarten zur Verfügung:
Grafik, Phrase, Code (GPC)
Wenn es sich um ein Symbol für ein verphrastes Merkmal handelt, können Sie festlegen, ob das Symbol als Grafik, Phrase oder Code auf dem Bericht ausgegeben werden soll.
Hinweis
Die Grafiken müssen als Dateinamen mit Dateiendung (z. B. .bmp) in den Phrasenpositionen der Phrase angegeben sein. Um eine Grafik im WWI einzufügen, muss die Grafikdatei im Verzeichnis GRAPHICS des Programms WWI abgelegt sein. Dies gilt sowohl für den WWI-Generierungsserver als auch für alle WWI-Workstations, auf denen der Bericht generiert wird (bei der Funktion Bericht aus Vorlage
oder im Berichtsinformationssystem
, wenn das Symbol den Auflösungszeitpunkt Endbericht
hat).
Empfehlung
Wir empfehlen daher, eine zentrale WWI-Installation für alle WWI-Workstations einzurichten, oder zumindest das Verzeichnis GRAPHICS über den WWI.INI-Eintrag GUI-HOME zentral zu referenzieren (siehe im Customizing der Grunddaten und Werkzeuge
unter Setup von WWI durchführen
, Punkt Serverinstallation der WWI-Dateien
).
Hinweis
Phrasen eines verphrasten Merkmals sind ebenso wie einige Identifikationsarten sprachabhängig. Diese Symbole werden in der Sprache aufgelöst, die Sie vor der Generierung angegeben haben. Sie können sprachbezogene Symbole auch in anderen Sprachen in Abhängigkeit vom Gültigkeitsraum auflösen lassen, wenn Sie eine Wiederholungsgruppe vom Typ Gültigkeits- und Sprachraum
definieren. In diesem Fall greift das System auf die diskreten Gültigkeitsraum-Sprachkombinationen der zugehörigen Generierungsvariante (siehe Generierungsvariante) zu.
Identifikator
Ein Symbol kann als ein bestimmter Identifikator aufgelöst werden. Der Identifikator wird anhand des Identifikationstyps, der Identifikationsart und eventuell anhand der gesetzlichen Liste, die dem Identifikator zugeordnet ist, definiert. Alternativ können Sie eine Selektionsstrategie durch Angabe einer Identifikationsauflistung vorgeben.
Maske (siehe Maske)
Für numerische Werte können Sie eine Maske angeben, mit der Sie z. B. die Zahl der Vor- und Nachkommastellen festlegen können.
Methode
Sie können eigene Auflösungsmethoden einsetzen, indem Sie einen Funktionsbaustein als Methode (siehe Funktionsbaustein) angeben.
Wenn Sie einen Font für einen Barcode (Balkenkodierung) erworben haben, können Sie mit einem entsprechenden Funktionsbaustein die Ausgabe als Barcode einrichten (siehe Barcodes verwenden). Bei vielen Barcodetypen müssen Sie eine Umcodierung vornehmen oder einen Prüfzifferalgorithmus anwenden.
Barcode
Sie können unterschiedliche Barcodetypen und deren Parameter ausgeben. Wenn Sie den Barcodetyp aus der Wertehilfe auswählen, werden die zugehörigen Parameter und die ggf. hinterlegten Parameterwerte angezeigt. Der Barcode wird bei der Berichtsgenerierung als Grafik erzeugt und anstelle des Symbols ausgegeben.
Achtung
Legen Sie die erforderlichen Barcodetypen in der Customizing-Aktivität Barcodetypen festlegen
fest und weisen diesen die erforderlichen Barcodeparameter zu.
Achtung
Voraussetzung für die Verwendung von Barcodes ist, dass Sie eine Barcode-Bibliothek erworben und auf einem WWI-Generierungsserver installiert haben (siehe Barcodes verwenden).
Siehe Abschnitt B
unter Beispiel: Layout eines gekürzten Sicherheitsdatenblatts.
Sie fügen Symbole vom Symboltyp Spezifikation
wie Symbole vom Symboltyp Parameter
ein.