Wiederholungsgruppe

Verwendung

Wiederholungsgruppen bilden Schleifen über Datenobjekte der Spezifikationsdatenbank. Wenn ein Symbol auf mehrere Datensätze verweist, können Sie mit der Wiederholungsgruppe gezielt steuern, welche der Datensätze ausgegeben werden sollen.

Funktionsumfang

Zuordnung des Objekts

Mit Hilfe folgender Typen von Wiederholungsgruppen ordnen Sie das Objekt zu, über das die Schleife gebildet wird:

Typ der Wiederholungsgruppe

Kürzel für das Objekt im Symbol

Hauptgruppe (Bewertungen einer Bewertungsart)

(M)

Hauptgruppe – mit Instanzkontrolle (Hauptwiederholungsgruppe mit Instanzkontrolle)

(MIC) (Siehe den Abschnitt Beispiel 1: MIC-Wiederholungsgruppe unter Beispiel: Wiederholungsgruppe mit Instanzkontrolle )

Wiederholungsgruppe – Positionen der Instanzkontrolle

(MIC:POS) (Siehe den Abschnitt Beispiel 2: MIC:POS-Wiederholungsgruppe unter Beispiel: Wiederholungsgruppe mit Instanzkontrolle )

Untergruppen

  • Komponenten einer Bewertung

(S:POS, S:POSD)

  • Freitexte einer Bewertung

(S:FREI)

  • Verwendung einer Bewertung

(S:VERW)

  • Transportdaten

(S:CLASS) (Siehe Beispiel: Wiederholungsgruppe S:CLASS )

Gültigkeits- und Sprachraum

(G) (Siehe B eispiel: Wiederholungsgruppe vom Typ G )

Diskrete Auflösung einerMehrfachbewertung

(D)

Quellennachweise

(Q) (Siehe Beispiel: Inhaltsverzeichnis erstellen )

Parameterhierarchie

(P)

User-Exit

(Exit) (Siehe Beispiel: User-Exit-Wiederholungsgruppe )

Rezeptverwaltung

siehe Wiederholungsgruppen der Formel

Hinweis Hinweis

Eine Untergruppe bezieht sich stets auf Daten einer Merkmalsbewertung. Damit das System die zugehörige Bewertungsart zuordnen kann, muss eine Untergruppe immer innerhalb einer Hauptgruppe geschachtelt werden.

Ende des Hinweises
Einschränkung der Datenausgabe

Mit folgenden Kürzeln definieren Sie eine Einschränkung der Datenausgabe, wenn nicht über alle Datensätze eines Symbols eine Schleife gebildet werden soll:

Kürzel im Symbol

Bedeutung

N

Die Angabe einer konkreten Zahl selektiert den Datensatz mit Nummer n.

*

Dieser Platzhalter selektiert alle gefundenen Datensätze.

n-m

Es werden die Datensätze Nummer n bis Nummer m selektiert.

n-*

Es werden alle Datensätze ab Nummer n selektiert.

Einige häufig genutzte Kürzel können Sie im Feld Mehrfachbew. auswählen. Andere Varianten können Sie direkt in der Vorlage editieren.

Die Bereichsangabe wird stets durch einen Strichpunkt von den restlichen Parametern eines Symbols abgetrennt.

Beispiel Beispiel

<11BRG001(M,SAP_EHS_1015_003;1-3)>

<01G1015003AD(P;1)>

<11ERG001>

Es werden die ersten drei Bewertungssätze zur Bewertungsart SAP_EHS_1015_003 aufgelöst, und zwar jeweils die erste Phrase des Merkmals G1015003AD. Weitere Informationen zur Syntax von Wiederholungsgruppen finden Sie unter Beispiel: Wiederholungsgruppen .

Ende des Beispiels.
Prüfung erlaubter Schachtelungen

Wiederholungsgruppen können in sich geschachtelt werden. Die erlaubten Schachtelungen werden geprüft. Der folgende Syntaxgraf (Pfeildiagramm) beschreibt, welche Schachtelungen für Wiederholungsgruppen erlaubt sind.

Sie erhalten alle erlaubten Schachtelungen, indem Sie die Pfeile verfolgen.

Hinweis Hinweis

Wenn eine Wiederholungsgruppe vom Typ G innerhalb einer Wiederholungsgruppe vom Typ M, MIC oder MIC:POS liegt, wird nur die Sprache berücksichtigt. Damit auch der Gültigkeitsraum berücksichtigt wird, muss die Wiederholungsgruppe vom Typ G außerhalb der Wiederholungsgruppe vom Typ M, MIC oder MIC:POS geschachtelt sein.

Ende des Hinweises
Auflösungszeitpunkt

Für die Wiederholungsgruppen der folgenden Typen gilt immer der Auflösungszeitpunkt 10 ( Symbolwert ist spezifikationsabhängig ), da diese Wiederholungsgruppen spezifikationsabhängige Daten auflösen:

  • Hauptgruppe Bewertungen einer Bewertungsart (M, MIC, MIC:POS)

  • Untergruppe Komponenten einer Bewertung (S:POS, S:POSD)

  • Untergruppe Freitexte einer Bewertung (S:FREI)

  • Untergruppe Verwendung einer Bewertung (S:VERW)

  • Untergruppe Transportdaten (S:CLASS)

Sind innerhalb einer derartige Wiederholungsgruppe Symbole mit anderem Auflösungszeitpunkt, z.B. mit Auflösungszeitpunkt 20 ( Symbolwert ist anwendungsabhängig ), dann gilt für diese Symbole der Auflösungszeitpunkt des Symbols.