Kapazitätsverfügbarkeit im Dialog prüfenIn der Auftragsbearbeitung können Sie die Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung jederzeit manuell aufrufen. Außerdem kann das System die Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung bei der Auftragseröffnung oder bei der Auftragsfreigabe automatisch anstoßen, wenn Sie dies im Customizing eingestellt haben. Das System berücksichtigt bei der Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung nur die Kapazitäten, die relevant für die Kapazitätsterminierung sind.
Wenn das System bei der
Prüfung
für die Vorgänge des Auftrags feststellt, daß Kapazitäten zu mehr als 100% belastet werden, gelangen Sie auf das Dialogfenster
Kapazitätsverfügbarkeit
. Hier können Sie
entscheiden, welche Vorgänge Sie kapazitiv bestätigen wollen
eine Kapazitätsterminierung durchführen
Nach der Kapazitätsterminierung können Sie entscheiden, ob Sie die neuen Termine übernehmen und die Vorgänge kapazitiv bestätigen wollen.
Sie befinden sich auf dem Dialogfenster
Kapazitätsverfügbarkeit
.
Informationen über die Customizing-Einstellungen für die Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung finden Sie unter Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung im Abschnitt Voraussetzungen.
Rufen Sie im Auftragskopf die Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung auf.
Wenn das System fehlende Kapazität feststellt, gelangen Sie auf das Dialogfenster
Kapazitätsverfügbarkeit
.
Wollen Sie |
Wählen Sie |
in die Anzeige der Prüfungsergebnisse verzweigen und von dort aus bei Bedarf eine Kapazitätsterminierung durchführen |
Sie gelangen auf das Dialogfenster
Überlastete Perioden, d.h. Perioden, deren Kapazitätsbelastung über der Belastungsgrenze liegt, sind rot unterlegt. |
sofort eine Kapazitätsterminierung durchführen |
Das System führt die Kapazitätsterminierung durch und Sie gelangen auf das Dialogfenster
Hier werden für jeden Vorgang die neuen Termine und die Terminverschiebung in Tagen angezeigt. |
In beiden Dialogfenstern ist das Kennzeichen
Kapazitiv bestätigt
für einen Vorgang gesetzt, wenn auf allen Kapazitäten, die der Vorgang belastet, ausreichend Kapazität zur Verfügung steht, d.h. wenn die Kapazitätsbelastung aller Kapazitäten unterhalb der Belastungsgrenze liegt. Sie können dieses Kennzeichen jederzeit zurücknehmen oder für beliebige Vorgänge neu setzen, auch bei fehlender Kapazität.
Ihre möglichen Aktivitäten in den Dialogfenstern
Kapazitäten mit Überlast
und
Vorgangstermine
sind in den folgenden Tabellen zusammengestellt.
Mögliche Aktivitäten im Dialogfenster Kapazitäten mit Überlast
Wollen Sie |
Wählen Sie |
die angezeigten Bestätigungskennzeichen übernehmen |
Das System übernimmt hier nur die Kapazitätsbedarfe der Vorgänge in die Grundlast, bei denen das Kennzeichen
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alle Vorgänge kapazitiv bestätigen |
Das System setzt hier bei allen Vorgängen das Kennzeichen
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keinen Vorgang kapazitiv bestätigen |
Das System nimmt hier bei allen Vorgängen das Kennzeichen
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für den Auftrag eine Kapazitätsterminierung durchführen |
Das System führt eine Kapazitätsterminierung durch und Sie gelangen auf das Dialogfenster
|
bei allen Vorgängen das Kennzeichen
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bei allen Vorgängen das Kennzeichen
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die Bestätigungskennzeichen auf den Stand vor der Prüfung zurücksetzen |
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Mögliche Aktivitäten im Dialogfenster Vorgangstermine
Wollen Sie |
Wählen Sie |
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Das System übernimmt hier nur die Kapazitätsbedarfe der Vorgänge in die Grundlast, bei denen das Kennzeichen
|
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Das System setzt hier bei allen Vorgängen das Kennzeichen
|
|
Das System nimmt hier bei allen Vorgängen das Kennzeichen
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bei allen Vorgängen das Kennzeichen
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bei allen Vorgängen das Kennzeichen
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das Planungsprotokoll ansehen |
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das Terminierungsprotokoll ansehen |
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die Vorgangstermine und die Bestätigungskennzeichen auf den Stand vor der Kapazitätsterminierung zurücksetzen |
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Wenn Sie einen kapazitiv bestätigten Vorgang neu terminieren (z.B. durch eine Terminierung des Auftrags oder durch Verschieben des Vorgangs in der Plantafel), sollten Sie zuvor das Kennzeichen
KapBestätigt
zurücknehmen und anschließend erneut eine Kapazitätsverfügbarkeitsprüfung durchführen. Das System nimmt das Kennzeichen beim Terminieren bzw. Umplanen nicht automatisch zurück. Wenn Sie das Kennzeichen nicht zurücknehmen, ist die Grundlast nicht mehr korrekt; sie kann u.a. größer als 100% werden.