Anlegen von SEPA-Mandaten
Sie legen ein SEPA-Mandat über den Pflegedialog der Hauptbankverbindung im Infotyp Bankverbindung
(0009) an. Folgende Angaben sind erforderlich:
Gläubiger-ID
Als Empfänger der Zahlung geben Sie eine Gläubiger-Identifikationsnummer an. Diese Gläubiger-ID kennzeichnet den zahlenden Buchungskreis, der aus dem Infotyp Organisatorische Zuordnung
(0001) oder dem Merkmal Kontoverbindung des Absenders bei Datenträgeraustausch
(DTAKT
) ermittelt wurde. Die Gläubiger-ID tragen Sie im Customizing der SEPA-Lastschriften für alle in Frage kommenden Buchungskreise ein.
Mandatsreferenz
In der Standardauslieferung ist der Nummernkreis für die Mandatsreferenz vorgegeben. Das Nummernkreisintervall für den Nummernkreis HRPAD_SEPA
legen Sie im Customizing der SEPA-Lastschriften an. Wenn Sie die Mandatsreferenz nicht durch den Nummernkreis, sondern durch eine kundeneigene Regelung festlegen möchten, können Sie die Standardlogik übersteuern. Diese Einstellung nehmen Sie im Customizing der SEPA-Lastschriften unter Anwendung Personalabrechnung aktivieren
vor. In den Details für die Anwendung H
können Sie Gruppenrahmen Funktionsbausteine für Datenergänzung und Prüfungen
) im Eingabefeld Mandatsreferenz
einen kundeneigenen Funktionsbaustein zur Bestimmung der Mandatsreferenz eintragen. Als Kopiervorlage können Sie den Funktionsbaustein HRPAD00_MANDATE_DEFAULT_MNDID
verwenden.
Mit dem Programm SEPA-Mandate erzeugen
(RPUPAD00_SEPA_CREATE_MANDATES
) können Sie bei Einführung der SEPA-Lastschrift SEPA-Mandate für alle Mitarbeiter anlegen, für die bei der Hauptbankverbindung bereits das Kennzeichen für eine Einzugsermächtigung gesetzt ist. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Programms.
Sie haben im Customizing der Abrechnung Deutschland
unter SEPA-Lastschriften
folgende Einstellungen vorgenommen:
Sie haben die Gläubiger-ID für alle in Frage kommenden Buchungskreise eingetragen.
Sie haben das Nummernkreisintervall für die Mandatsreferenz angelegt.