Relevante Belege übertragen Damit können Sie Agenturbelege (Regulierungseinzelanforderungen, Nebenkostenabrechnungen oder Kundenabrechnungen) mit Informationen, die für Intrastat-Meldungen relevant sind, an SAP Global Trade Services (GTS) übertragen. In SAP GTS werden Intrastat-Meldungsformulare erzeugt und in Dateien mit einem bestimmten Format an externe Institutionen wie das Statistische Bundesamt versendet.
Das Agenturgeschäft unterstützt folgende Anwendungsszenarios:
Intrastat-Meldungen für Eingänge und Versendungen im Namen Ihres eigenen Unternehmens (übliches Anwendungsszenario)
Intrastat-Meldungen für Eingänge im Namen von Kunden
Sie rechnen Fakturen von Lieferanten und Kunden gebündelt ab und erstellen als Leistungsangebot Intrastat-Meldungen im Namen von Kunden.
Im Agenturgeschäft wird der Auskunftspflichtige, der zur Abgabe einer Intrastat-Meldung verpflichtet ist, über den Buchungskreis ermittelt. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Land und Region werden über den Buchungskreis ermittelt.
Sie ordnen die logische Destination des Remote Function Call (RFC), der für die Übertragung der im Agenturgeschäft definierten Daten an SAP Global Trade Services (GTS) erforderlich ist, im Customizing zu. Die RFC-Destination ermöglicht es einem System, sich automatisch an einem anderen System anzumelden, ohne dass sich der Benutzer für jeden Datenaustausch anmelden muss.
Sie haben im ERP-System (SAP ECC) und in SAP GTS die Customizing-Einstellungen vorgenommen. •Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Intrastat-Abwicklung unter Voraussetzungen.
Sie haben Abrechnungsbelege (Regulierungseinzelanforderungen, Nebenkostenabrechnungen oder Kundenabrechnungen), die Intrastat-relevant sind, angelegt und möchten diese an SAP GTS übertragen.
Sie können mit Hilfe von Selektionskriterien die Anzahl der zu verarbeitenden Belege beschränken, die Art und Anzahl der Jobs einstellen und festlegen, wie die Systeme die Belege verarbeiten.
Belegdaten
Sie können bestimmte Belege festlegen, die verarbeitet werden sollen. Alternativ dazu können Sie auch über andere Felder die Belege festlegen, die verarbeitet werden sollen.
Organisationsdaten
Sie können Selektionsdaten für alle Belege anlegen. Anhand dieser Daten werden dann die Belege selektiert, die in Ihren Arbeitsvorrat aufgenommen werden.
Sie wählen den Warenfluss, der beim Anlegen Intrastat-relevanter Agenturbelege verwendet wurde, um die Übertragung irrelevanter Daten an SAP GTS zu unterbinden. Sie können
Eingang
oder
Versendung
wählen.
Sie können den Belegtyp der Intrastat-relevanten Agenturbelege auswählen und dadurch die Übertragung irrelevanter Daten an SAP GTS unterbinden.
Die auswählbaren Belegtypen hängen vom Warenfluss ab. Wenn der Warenfluss
Eingang
lautet, können Sie
Regulierungseinzelanforderung
auswählen. Wenn der Warenfluss
Versendung
lautet, können Sie
Regulierungseinzelanforderung, Nebenkostenabrechnung
oder
Kundenabrechnung
auswählen.
Sie können festlegen, ob beim Verwenden dieses Reports alle Belege gesperrt werden sollen. Dadurch wird gewährleistet, dass das System alle Belege verarbeiten kann, die die Selektionskriterien erfüllen.
Sie können den Prüflauf auswählen, um das Programm nur im Probelauf zu starten und die Übertragung von Belegen an SAP GTS zu überspringen. Bevor Sie das Programm für die Übertragung von Belegen an SAP GTS starten, müssen Sie das Ankreuzfeld
nur
Prüflauf
entmarkieren. Sie können die Protokollausgabe entweder als Standardprotokolle, nur Anwendungsprotokolle oder als Standard- und Anwendungsprotokolle generieren, um die Standardprotokolle für Belege auszugeben, die von diesem Report verarbeitet werden.
Sie können zwischen asynchroner Verbuchung, synchroner Verbuchung und synchroner Verbuchung mit Protokoll wählen.
Benutzername: Name des Benutzers, mit dem die Reports übergeben werden
Jobstart
Sofortstart nach Ereignis oder zu einem bestimmten Zeitpunkt
Im Simulationslauf werden die Jobs nicht erzeugt, sondern es wird nur das Protokoll ausgegeben.
Joberstellung
Art und Anzahl der zu generierenden Jobs
Sonstige
Wenn ein Jobpräfix mitgegeben wird, ersetzt dieses die ersten vier Stellen des Jobnamens (also RWLF).
Jobüberwachung
Wenn die Jobüberwachung aktiv ist, wird der Job erst nach dem Ende aller erzeugten Jobs oder dem Ablauf des Überwachungsintervalls beendet. Das DB-Zugriffsintervall legt fest, wie oft auf das Ende der erzeugten Jobs geprüft wird.
Zusätzlich kann bei den verarbeiteten Belegen nach Ende der Massenübertragung festgestellt werden, ob sie an SAP GTS übertragen wurden. Die Toleranzprüfung wird nur durchgeführt, wenn alle erzeugten Jobs korrekt beendet wurden (also keine Abbrüche auftraten).
Folgende Varianten stehen für die Joberstellung zur Verfügung:
ein Job für n Partner
ein Job für n Belege
n Jobs (die Belege werden dabei auf die Jobs verteilt)
Beim Partner handelt es sich abhängig vom Ausgangsbeleg entweder um den Rechnungssteller oder um den Regulierer.
Der Jobname setzt sich wie folgt zusammen: RWLF_INTRASTAT_TRANSFER - Partner von - Partner bis.
Hinweis
RWLF_INTRASTAT_TRANSFER-0000004711-0000004715
Um diesen Report aufzurufen, wählen Sie vom BildSAP Easy Accessaus .
Um das Anwendungsprotokoll aufzurufen, wählen Sie vom BildSAP Easy Accessaus .