Kostenarten
Kostenarten klassifizieren den bewerteten Verbrauch von Produktionsfaktoren eines Unternehmens innerhalb eines Kostenrechnungskreises. Sie geben somit Aufschluss über den Wertefluss und den Werteverbrauch innerhalb des Unternehmens. Einer Kostenart entspricht eine kostenrelevante Kontenplanposition.
Hinweis
Kostenarten werden im System als ein Typ des Sachkontos dargestellt.
Sie bearbeiten Kostenarten im SAP-Menü unter (Transaktion FS00
) oder in der entsprechenden SAP-Fiori-App.
Primäre Kosten- oder Erlösarten sind Sachkonten der Art Primärkosten oder Erlös
. Primäre Kostenarten stellen betriebliche Aufwendungen wie z.B. Gehälter, verkaufsbezogene Aufwendungen oder Verwaltungskosten dar.
Beispiele für primäre Kostenarten:
Materialkosten
Personalkosten
Energiekosten
Sekundäre Kostenarten sind Sachkonten der Art Sekundärkosten
. Sekundäre Kostenarten stellen Kosten dar, die sich aus den Wertflüssen innerhalb des Unternehmens ergeben, z.B. innerbetriebliche Leistungsverrechnungen, Gemeinkostenzuschläge und Abrechnungsvorgänge.
Beispiele für Sekundärkostenarten:
Gemeinkostenverrechnung
Innerbetriebliche Leistungsverrechnung
Auftragsabrechnung
Kostenartenstammdaten umfassen die folgenden Einstellungen:
Kostenartentyp
Kostenartentypen legen die Transaktionen fest, mit denen Sie die Kostenart wie innerbetriebliche Abrechnungen oder Verrechnungen verwenden können.
Weitere Informationen finden Sie unter Kostenartentypen.
Menge führen
Dieses Ankreuzfeld definiert, ob eine Meldung ausgegeben wird, wenn keine Menge oder Mengeneinheit für Obligos oder Istbuchungen angegeben ist. Das Ankreuzfeld hat keine Auswirkungen auf Mengenfortschreibungen.
interne Maßeinheit
Dieses Kennzeichen bestimmt, in welcher Einheit die Mengen geführt werden.
Sie können hierarchische Gruppen für gleichartige Kostenarten anlegen.
Weitere Informationen finden Sie unter Kostenartengruppen.
Die Kostenartenrechnung
und Kostenstellenrechnung/Innenaufträge
sind eng verbunden. Jede Buchung auf eine Kostenart wird entweder einer Kostenstelle oder einem Auftrag zugeordnet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten auf Kostenelemente und Kostenstellen/Innenaufträge zu Analysezwecken aufgeteilt werden.