Anlegen einer Sammelzahlung

Verwendung

Sie können mehrere Zahlungen an denselben Zahlungsempfänger zusammenfassen und als Sammelzahlung an den Zahlungsempfänger auszahlen.

Integration

Siehe Abschnitt Integration’ unter Zahlung .

Voraussetzungen

  • Sie verwenden das Inkasso-/Exkassosystem von SAP (FS-CD).

  • Um Sammelzahlung für einen Geschäftspartner erstellen zu können, muss für den Geschäftspartner Folgendes angelegt sein:

    • ein Versicherungsobjekt für Sammelzahlungen

      Den Typ des Versicherungsobjektes hinterlegen Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der Branchenkomponente Versicherung unter Anfang des Navigationspfads Schaden-/Leistung Navigationsschritt Schaden-/Leistungsfall Navigationsschritt Betriebswirtschaftliche Einstellungen Navigationsschritt Zahlungen/Regresse Navigationsschritt Spezielle Einstellungen zu FS-CD Navigationsschritt FS-CD:Vertragskontoanlagevariante u. Versicherungsobjekt für Fall definieren Ende des Navigationspfads .

    • ein Vertragskonto

  • Sie haben im Customizing der Zahlwege einen Zahlweg für ausgehende Zahlungen definiert. Bei diesem Zahlweg muss bei der Abwicklungsart das Kennzeichen Interne Verrechnung/Depotkonto gesetzt sein.

Funktionsumfang

Wenn Sie eine Zahlung anlegen, ermittelt das System, ob für den ausgewählten Zahlungsempfänger ein Versicherungsobjekt für Sammelzahlungen existiert. Wenn dies der Fall ist, zeigt das System einen Hinweis an, dass für diesen Geschäftspartner Sammelzahlungen möglich sind.

Hinweis Hinweis

Wenn im Customizing nur ein Zahlweg für ausgehende Zahlungen und dem Kennzeichen Interne Verrechnung/Depotkonto definiert ist, zeigt das System diesen im Feld Zahlweg an. Sie können aber manuell auch einen anderen Zahlweg (als diesen für Sammelzahlungen) auswählen.

Ende des Hinweises

Wenn Sie einen Zahlweg für Sammelzahlungen auswählen, wird im FS-CD Beleg der Verweis auf das Vertragskonto des Zahlungsempfängers hinterlegt. Durch den Zahllauf in FS-CD wird anschließend die Zahlung nicht ausgeführt, sondern auf das Vertragskonto des Zahlungsempfängers umgebucht.

Erst mit dem zweiten Zahllauf wird das Geld ausgezahlt.

Beispiel

  • Eine Werkstatt sendet häufig Rechnungen an das Versicherungsunternehmen. Aus diesem Grund möchte die Werkstatt nicht eine Überweisung pro Schadenfall erhalten, sondern eine Zahlung, die alle bis dahin angefallenen Reparaturen begleicht.

  • In einer Großstadt fordert das Versicherungsunternehmen bei derselben Polizeidienststelle häufig Aufnahmeanzeigen von Verkehrsunfällen an. Um viele Auszahlungen über kleine Beträge zu vermieden, soll diese Polizeidienststelle wöchentlich eine Sammelzahlung erhalten.