Priorisierte Disposition: Batch-Steuerung Im Rahmen der Bedarfspriorisierung entstehen im System Bestellanforderungen mit unterschiedlicher Wertigkeit. Diese Bestellanforderungen können Sie per Batch-Steuerung gezielt weiterverarbeiten.
Alternativ können Sie die Bearbeitung benutzergesteuert durchführen.
Sie haben im Einführungsleitfaden (IMG) unter die notwendigen Einstellungen vorgenommen.
Bei der Batch-Verarbeitung führt das System in Abhängigkeit von den Customizing-Einstellungen folgende Aktionen aus:
Wenn die Belegart eine Verfügbarkeitsprüfung vorsieht, führt sie das System durch.
Die Weiterleitung des Bedarfs durch Änderung des Versorgers kann veranlasst werden.
Das Weiterleiten durch Anlegen einer Bestellanforderung an die nächste logistische Ebene durch Kopieren kann ausgelöst werden.
Lieferungen können angelegt werden.
Sie können den Prozess mit oder ohne Workflow-Steuerung durchführen.
Starten Sie die Anwendung
Hintergrundverarbeitung Priorisierte Disposition
(Transaktion
/ISDFPS/PRPLB
).
Sie gelangen auf das gleichnamige Selektionsbild.
Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen für die Selektion vor.
Wenn Sie das Kennzeichen
Hoch priorisierte Bedarfe
setzen, wählt das System alle Bestellanforderungen mit den im Customizing definierten Bedarfsprioritäten aus. Daraus ergibt sich Folgendes:
Wenn Sie mit dem Freigabeverfahren für Bestellanforderungen arbeiten, berücksichtigt das System nur freigegebene offene Bestellanforderungen. Siehe dazu im IMG unter . Anderenfalls wählt das System alle offenen Bestellanforderungen aus.
Das System selektiert keine Reservierungen.
Das System führt keine Neuterminierung durch.
In den Feldern
Bedarfsprio
können Sie eine Teilmenge des im Customizing festgelegten Wertebereichs angeben.
Wenn Sie Angaben zum Hinweiskode machen, verarbeitet das System nur Bestellanforderungen, welche die angegebenen Hinweiskodes enthalten.
Wählen Sie
Ausführen
.
Das System startet die Verarbeitung in Abhängigkeit von den Customizing-Einstellungen.