GRMG-Überwachung des Business Warehouse
einrichten
Falls Sie in Ihrer Systemlandschaft ein Business Warehouse mit einem im SAP-Hinweis 706290 genannten Release betreiben, können Sie mit Hilfe von GRMG die folgenden BW-Komponenten auf ihre Verfügbarkeit überwachen:
● UDC Enterprise Beans
● SAP BI Java Konnektoren
● Metamodel Repository
● RFC-Destination zum BW-System
● Sie haben eine BI-Java-Komponente installiert, deren Verfügbarkeit Sie mit GRMG überwachen möchten.
● Sie haben das System der BI-Java-Komponente am zentralen Monitoring-System (CEN) registriert (siehe SAP-NetWeaver-Komponenten und Hosts im CEN registrieren).
...
1. In der UD-Connect-Bean-Datei bi_sdk_grmg.ear finden Sie ein Template der GRMG-Customizing-Datei. Der Name dieser Datei ist grmg-customizing.xml. Kopieren Sie diese Datei an eine Stelle, die von Ihrem Frontend aus lesbar ist.
2. Rufen Sie im CEN die Transaktion GRMG auf.
3.
Wählen Sie die Drucktaste
Hochladen, und wählen Sie die o. g.
Datei grmg-customizing.xml.
4.
Markieren Sie die Zeile mit dem Namen
BI UDC, und wählen Sie die Drucktaste
GRMG-Customizing bearbeiten.
5. Bearbeiten Sie das Eingabefeld URL/Destination. Ersetzen Sie hostname und port number durch die entsprechenden Werte Ihres J2EE Servers, auf dem Sie das Deployment von UD Connect durchgeführt haben.
6. Geben Sie für die Komponente CONNECT0 den Wert des Eigenschaftsnamens JNDI_Name ein. Dies ist der JNDI-Name eines Konnektors, für den Sie ein Deployment durchgeführt haben.
Standardmäßig haben die BI-Java-Konnektoren die folgenden JNDI-Namen:
Konnektor |
JNDI-Name |
BI JDBC Connector |
SDK_JDBC |
BI ODBO Connector |
SDK_ODBO |
BI SAP Query Connector |
SDK_SAPQ |
BI XMLA Connector |
SDK_XMLA |
Falls Sie Ihren Konnektor geklont haben, geben Sie den Namen des Klons an.
7. Erstellen Sie für die weiteren BI-Konnektoren GRMG-Komponenten:
a.
Wählen Sie die Drucktaste
Zeile anhängen.
b. Geben Sie in der neuen Zeile die folgenden Werte ein:
Spalte |
Wert |
Komponente |
CONNECT<n> (beginnen Sie mit 1 und zählen Sie bei jedem weiteren Konnektor weiter hoch) |
Versionstyp |
1 |
Eigenschaftsname |
JNDI_Name |
Eigenschaftswert |
<JNDI-Name des Konnektors> |
c. Sichern Sie Ihre Änderungen, und bestätigen Sie, dass Sie einen neuen Komponentennamen verwenden möchten.
d. Geben Sie eine Beschreibung der Komponente ein. Verwenden Sie dabei die folgende Namenskonvention: SAP BI Java Connectors <n> (dabei ist <n> der oben angegebene Wert aus CONNECT<n>).
e. Wählen Sie die Drucktaste Weiter, und bestätigen Sie, dass Sie eine neue Komponente angelegt haben
8. Passen Sie die Angaben zur Komponente RFC an. Sie geben damit die RFC-Destination zum BW-System an. Sie finden die entsprechenden Werte im SAP NetWeaver Administrator. Wählen Sie hierzu Configuration Management ® Infrastructure Management ® JCo RFC Destinations.
Wählen Sie die RFC-Destination des BW-Systems und übertragen Sie die Werte aus den Registerkarten Host information und User information in die folgenden Zeilen der editierbaren Eigenschaften:
ApplicationServerHost
Client
Language
Password
SystemNumber
UserName
9. Sichern Sie Ihre Eingaben, und verlassen Sie das Bild zur Bearbeitung des GRMG-Customizing.
10.
Markieren Sie das soeben bearbeitete
Szenario, und wählen Sie die Drucktaste
Start. Das Szenario
wird ab jetzt periodisch ausgeführt.
11.
Nachdem Sie das Szenario gestartet haben,
können Sie in der Zeile Szenario-Ausführstatus
erkennen, ob das Szenario korrekt durchgeführt wurde. Nach Ausführung des
Szenarios sollte hier ein grünes Häckchen (
)
stehen.
12. Um die Verfügbarkeitsdaten der überwachten Komponenten zu sehen, rufen Sie im CEN die Transaktion RZ20 auf, und starten Sie in der Monitorsammlung SAP J2EE Monitor Templates den Monitor Heartbeat. Expandieren Sie den Teilbaum BI UDC ® GRMG: SAP BI UD Connect on <Hostname>.
Sie haben die Verfügbarkeitsüberwachung der genannten BW-Komponenten eingerichtet und gestartet.
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