
Alle Konfigurationsaufträge und Änderungen an vorhandenen Konfigurationen, die Sie im Zentralsystem anlegen, müssen in alle Domänensysteme transportiert werden. Der Transport erfolgt zentral über den Änderungsprozessor. Der technische Administrator eines Zentralsystems kann den Änderungsprozessor jederzeit freigeben. Alle vorhandenen Konfigurationsänderungen werden dann für die verwalteten Systeme freigegeben.
Wenn Sie nur Konfigurationen von Integrationsszenarios freigeben möchten, müssen Sie nicht den Änderungsprozessor verwenden. Die Konfiguration eines Integrationsszenarios können Sie separat freigeben.
Der Änderungsprozessor läuft in den folgenden vier Phasen:
Im Zentralsystem werden alle Modifikationen oder neuen Konfigurationsaufträge identifiziert und an die verwalteten Systeme übertragen.
In den verwalteten Systemen werden neue Provider-Konfigurationen angelegt.
In den verwalteten Systemen werden neue Consumer-Konfigurationen angelegt und veraltete gelöscht.
In den verwalteten Systemen werden veraltete Provider-Konfigurationen gelöscht.
Die verwalteten Systeme melden den erfolgreichen Abschluss jeder Phase an das Zentralsystem. Sobald eine Phase in allen verwalteten Systemen abgeschlossen ist, wird die nächste Phase gestartet. Der Status von Konfigurationen wird dann im Zentralsystem gespeichert.
Der Änderungsprozessor durchläuft alle vier Phasen und verteilt alle Konfigurationsaufträge an die Systeme. In der Tabelle sehen Sie den Fortschritt. Sie können auch prüfen, ob ein System aus der Liste verfügbar ist. Außerdem können Sie SOA-Manager remote in den Domänensystemen starten.