
Das Prozess-Monitoring zeigt den Fluss von Prozess-Schritten über Systemgrenzen hinweg auch bei asynchronen Prozessen mit mehreren Transaktionen. So können Sie Fehler und Performance-Engpässe schnell erkennen.
Bisher kann die PI-Message-Verarbeitung überwacht werden und in diesem Zusammenhang IDocs sowie tRFC und qRFC. Dies ermöglicht die Überwachung von Geschäftsprozessen. Wenn z. B. eine Bestellung erstellt wurde und zur Bearbeitung über PI an ein anderes System geschickt wird, liegen diesem Vorgang folgende technischen Prozess-Schritte zugrunde: IDoc-Ausgang, tRFC, PI-Verarbeitung, tRFC, IDoc-Eingang und Aufruf der entsprechenden Anwendung im anderen System. Wenn diese technischen Prozess-Schritte erfolgreich durchgeführt wurden, dann war auch dieser Teil des Geschäftsprozesses erfolgreich.
Beim Prozess-Monitoring müssen Sie nur die gewünschte Prozessinstanz auswählen und erkennen anhand der Prozessablaufgrafik der Instanz sofort, welches Ausgangs-IDoc zu welchem Eingangs-IDoc gehört und ob die Übergabe erfolgreich war. Unter den Statistikdaten finden Sie auch die benötigte Zeit. Der größte Vorteil des Prozess-Monitoring ist, dass Sie nur Kenntnisse von einer Oberfläche benötigen und keine Daten über mehrere Transaktionen hinweg vergleichen müssen.
Das Prozess-Monitoring besteht aus folgenden Hauptsichten und Funktionen:
Die Prozessübersicht ist das Einstiegsfenster des Prozess-Monitorings mit folgenden wichtigen Anzeigefunktionen:
Wenn im überwachten Prozess beim Übergang zwischen Komponenten ein Fehler aufgetreten ist, erscheint eine Fehlermeldung sowie rote Statussymbole im Prozessverlauf
Die Instanzsicht bietet folgende Funktionen:
Dies kann eine Instanz sein, die in der Instanzliste der Prozessübersicht ausgewählt wurde (z. B. eine Instanz aus der Liste fehlerhafter Instanzen), oder die zuletzt angezeigte Instanz, wenn der Auswahlknopf Instanzsicht in der Prozessübersicht ausgewählt wurde.
Durch Anklicken des Statussymbols werden die Attribute des Prozess-Schritts angezeigt. Aus dieser Attributanzeige gibt es ggf. einen Absprung in Analyse- und Fehlerbehebungswerkzeuge.