
Im Knowledge Management möchten Sie Dokumente integrieren, die auf einem Windows-Betriebssystem abgelegt sind. Dabei können die Dokumente auf einem Remote-Server oder auf dem Portal-Server selbst abgelegt sein.
Wenn Sie Berechtigungen nutzen möchten, sind folgende Varianten möglich:
Beim Zugriff auf die Dokumente über das Portal sollen dieselben Berechtigungen für Benutzer gelten, die auch im Windows-Betriebssystem, dessen Dokumente Sie in das KM integrieren möchten, bestehen (z. B. Lese-, Schreib-, oder Löschberechtigungen). Hierzu wird der W2K-Sicherheitsmanager verwendet.
Beim Zugriff auf die Dokumente über das Portal gelten die Berechtigungen, die im KM gesetzt werden.
Welche Variante Sie in Ihrer Systemlandschaft einsetzen können, ist abhängig vom Betriebssystem, auf dem das Portal betrieben wird. Falls Sie Microsoft Active Directory Serviceeinsetzen, kann es sein, dass Variante 1 nicht umgesetzt werden kann. Prüfen Sie deshalb die folgenden Voraussetzungen.
Generelle Voraussetzungen
Voraussetzungen bei Einsatz des Portals unter WINDOWS
Voraussetzungen bei Einsatz des Portals unter UNIX oder Linux
Einschränkungen
Übersicht der Konfiguration bei Einsatz des Microsoft Active Directory Service (Domain wird im Mixed Mode betrieben)
| Netzwerkpfad-Konfiguration | ||
|---|---|---|
| "Use jCIFS" deaktiviert(für Zugriff von Windows-Portal auf Windows-Systeme) | "Use jCIFS" aktiviert(für Zugriff von UNIX/Linux-Portal auf Windows-Systeme) | |
|
Dateisystem-Mount-Service aktiv |
Mount möglich (Variante 2) |
Mount möglich (Variante 2) |
|
W2K-Sicherheitsmanager |
Variante 1 kann eingesetzt werden, Windows-Berechtigungen gelten im Portal |
Variante 1 kann eingesetzt werden, Windows-Berechtigungen gelten im Portal |
Übersicht der Konfiguration bei Einsatz des Microsoft Active Directory Service (Domain wird im Native Mode betrieben)
| Netzwerkpfad-Konfiguration | ||
|---|---|---|
| "Use jCIFS" deaktiviert(für Zugriff von Windows-Portal auf Windows-Systeme) | "Use jCIFS" aktiviert(für Zugriff von UNIX/Linux-Portal auf Windows-Systeme) | |
|
Dateisystem-Mount-Service aktiv |
Mount möglich (Variante 2) |
Mount möglich (Variante 2) |
|
W2K-Sicherheitsmanager |
Variante 1 kann eingesetzt werden, Windows-Berechtigungen gelten im Portal |
Variante 1 kann nicht eingesetzt werden, im KM müssen eigene Berechtigungen gesetzt werden |
Wenn Sie den Microsoft Active Directory Service nutzen, sind also folgende Kombinationen möglich:
Folgende Schritte sind für beide Varianten notwendig:
Die Schritte sind für ein Windows 2000 System angegeben. Bei einer anderen Version des Windows-Betriebssystems können Betriebssystem-spezifische Angaben (Pfade und Namen der Einstellungen) abweichen.
Öffnen Sie den Windows Explorer und wählen Sie das Verzeichnis, das Sie freigeben möchten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Sharing.
Wählen Sie in der Registerkarte Sharing Share this folder. Klicken Sie auf Permissions und fügen Sie einen Benutzer, der über Administratorrechte verfügt, der Liste hinzu.
Verleihen Sie dem Benutzer sämtliche Berechtigungen für den Zugriff auf dieses Verzeichnis.
Falls erforderlich, können Sie das Verzeichnis auch für alle Benutzer freigeben und die Berechtigungen am Ordner definieren.
Bestätigen Sie Ihre Eingaben und schließen Sie das Dialogfenster.
Dieser Schritt ist notwendig, wenn Sie auf ein Remote-System zugreifen. Tragen Sie den Pfad zum freigegebenen Verzeichnis ein.
Wenn Sie von einem UNIX/Linux-System auf ein WINDOWS-System zugreifen möchten, aktivieren Sie den Parameter Use jCIFS.
Sie tragen die System-ID des Windows-Systems unter Windows Landscape System ein.
Sie tragen unter Root Directoryden zuvor definierten Netzwerkpfad (Network Path) ein. Falls Ihre Dokumente auf dem Portal-Server abgelegt sind, geben Sie das entsprechende Laufwerk und Verzeichnis an, z. B. C:\data.
Bei Variante 1: Sie wählen unter Security-Manager: W2kSecurityManager.
Beachten Sie, dass Sie bei Einsatz des Portals unter UNIX/Linux in der Konfiguration dieses Sicherheitsmanagers eine Datei hinterlegen müssen, die Domain-Informationen aller WINDOWS-Remote-Server enthält (siehe Sicherheitsmanager ).
Bei Variante 2: Sie wählen unter Security-Manager: AclSecurityManager.
Geben Sie in der Benutzerzuordnung den Windows-Benutzer inklusive der Domäne (in der Form DOMÄNE\BENUTZER) ein.
Haben Sie alle Schritte durchgeführt, können Sie auf Dokumente und Ordner im konfigurierten Repository zugreifen. Dabei überprüft das System bei jedem Zugriff auf ein Dokument, ob die Benutzer über die benötigten Berechtigungen verfügen.
Systembenutzer sind von der Prüfung ausgenommen. Abhängig von der Konfiguration ihrer Berechtigungen haben sie weiterhin Zugriff auf Dokumente.