Kontext
Der Service-Provider definiert, welches Namensbezeichnerformat in der SAML-Authentifizierungsanfrage, die er an den Identity-Provider weiterleitet, erforderlich ist. Solange der Identity-Provider dieses Namensbezeichnerformat unterstützt, gibt er die angeforderten Daten in der SAML-Antwort zurück, einschließlich möglicher Attribute. Identitätsföderation ist die Zuordnung der angeforderten Daten zu den vom Identity-Provider gelieferten Daten. Ohne diese Zuordnung gibt es keine Föderation.
Der Föderationstyp Persistente Benutzerentspricht der Konfiguration von bestehenden Kontoverknüpfungen.
Vorgehensweise
- Starten Sie SAP NetWeaver Administrator.
- Wählen Sie und dann .
- Wählen Sie einen Identity-Provider aus, und wählen Sie die Taste Bearbeiten.
- Wählen Sie auf der Registerkarte Identitätsföderationdie Taste Hinzufügen.
- Wählen Sie ein Namensbezeichnerformat.
Der Service-Provider fordert das Namensbezeichnerformat des vertrauenswürdigen Identity-Providers an. Wenn der Service-Provider die SAML-Antwort erhält, verwendet der Service-Provider das Attribut Benutzerkennungsquelle, um zu ermitteln, wo er den Benutzer aufgrund des vom Identity-Provider zurückgegebenen Strings sucht. Falls die Suche kein eindeutiges Ergebnis liefert, schlägt die Anmeldung fehl.
Das Namensbezeichnerformat auf dem Service-Provider muss mit dem auf dem Identity-Provider angegebenen übereinstimmen.
- Wählen Sie für das Konfigurieren der bestehenden Kontoverknüpfungen den Föderationstyp Persistente Benutzer.
- Konfigurieren Sie das Assertion-Attribut für die Benutzerkennungsquelle. Sie können andere Attribute als die Inhabernamenkennung verwenden, indem Sie die Option Assertion-Attributwählen.
- Setzen Sie den Benutzerkennungszuordnungsmodus. Der Benutzerkennungszuordnungsmodusdefiniert, welches Benutzerkennungsattribut vom Identity-Provider dem Bezeichner des Service-Providers zugeordnet wird.
Folgende Optionen stehen zur Auswahl:
| Werte des Benutzerkennungszuordnungsmodus
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Beschreibung
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| E-mail
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Der Wert ist die E-Mail-Adresse. Der Service-Provider sucht einen Benutzer, dessen E-Mail-Adresse mit dem Bezeichner übereinstimmt.
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| Kerberos Principal Name
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Der Service-Provider behandelt die erhaltene Benutzerkennung, als wäre sie im Format principal@realm, und sucht einen Benutzer, dessen Kontoattribute Principal und Realm mit der Benutzerkennung übereinstimmen.
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| Logon Alias
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Die Wert ist der Anmeldealias. Der Service-Provider sucht einen Benutzer, dessen Anmeldealias mit dem Bezeichner übereinstimmt.
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| Logon ID
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Die Kennung, mit der sich der Benutzer interaktiv anmeldet. Der Service-Provider sucht einen Benutzer, dessen Anmelde-ID mit dem Bezeichner übereinstimmt.
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| User Attribute
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Der Wert ist ein Name, der ein Benutzerattribut konfiguriert und ein optionaler Namensraum. Der Service-Provider sucht einen Benutzer, dessen Benutzerattribut mit dem Bezeichner übereinstimmt.
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| Windows Name
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Der Service-Provider behandelt den erhaltenen Benutzerkennung im Format principal@realm und sucht einen Benutzer, dessen Kontoattribute Domain und Principal mit der Benutzerkennung übereinstimmen.
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- Sichern Sie Ihre Eingaben.
- Konfigurieren Sie den Identity-Provider so, dass er den erforderlichen Namensbezeichner so liefert, dass es eine 1:1-Entsprechung gibt.
Weitere Informationen über das Konfigurieren eines Identity-Providers finden Sie in der vom Identity-Provider-Anbieter gelieferten Dokumentation.
Beispiel
Donna Moore hat ihren Service-Provider so konfiguriert, dass er das Namensbezeichnerformat E-mailfordert. Ein vertrauenswürdiger Identity-Provider schickt ihrem Service-Provider eine SAML-Antwort mit Laurent.Becker@example.comals Betreff. Der Service-Provider sucht nach einem Benutzer mit diesem Wert als E-Mail-Adresse. Falls das Ergebnis ein einziger Benutzer ist, ist die Anmeldung erfolgreich.
Laurent Becker hat auf dem Service-Provider eine andere Benutzerkennung als auf dem Identity-Provider, aber seine E-Mail-Adresse ist in beiden Systemen gleich. Eine einfache Zuordnung wäre, den Identity-Provider auch dasselbe Namensbezeichnerformat E-mailverwenden zu lassen.
Angenommen, dass der Identity-Provider die E-Mail-Adresse für die Benutzerkennung und kein Attribut für E-Mail verwendet. Dann würde der Identity-Provider das Namensbezeichnerformat Unspecifiedverwenden, um die Benutzerkennung zurückzugeben. Donna muss ihren Service-Provider entsprechend neu konfigurieren. Falls der Identity-Provider das Namensbezeichnerformat E-mailnicht unterstützten kann, muss Donna den Service-Provider so konfigurieren, dass er das Namensbezeichnerformat Unspecifiedanfordert, und muss das E-Mail-Benutzerattribut als Benutzerkennungsquelle auswählen.