
Sie befinden sich in der Profiling-Übersicht der VMC-Systemadministration (Transaktion SM53)
Das VMC Profiling organisieren Sie in Sitzungen. Mit der Sitzung legen Sie fest, welche Daten Sie sammeln und später analysieren wollen.
Wählen Sie Neue Sitzung anlegen.
Geben Sie im Feld Name einen Namen für die Sitzung ein, der Ihnen die schnelle Wiedererkennung der Sitzung in der Übersicht ermöglicht. Zusammen mit dem Erstellungszeitstempel, der Profiling-Id, dem Mandanten und dem Benutzernamen des Profiling-Anwenders ist die Sitzung dann eindeutig spezifiziert. Der Sitzungsname ist obligatorisch, die Felder im Allgemeinen Filter können Sie verwenden, um die zu sammelnden Daten einzuschränken.
Mandant: System-Mandant, in dem das Anwendungsprogramm gestartet wurde.
Benutzername: System-Benutzername, unter dem das Programm gestartet wurde. Voreingestellt sind Mandant und Benutzername des aktuellen Benutzers.
Modus: Nummer des externen Modus, in dem das Programm gestartet wurde. Auf einem SAP Applikationsserver entspricht jedem externen Modus ein GUI-Fenster eines Anwenders.
Funktionsbaustein: Name des ABAP-Funktionsbausteins, auf dessen zugehörige VMC-Implementierung die Datensammlung beschränkt werden soll.
VM reservieren: Das Einschalten bewirkt, dass alle nachfolgenden VMC-Aufrufe dieser Profiling-Sitzung von derselben VM bearbeitet werden und dabei die VM ausschließlich für diese Sitzung reserviert ist.
Die VM wird reserviert, sobald die Sitzung gestartet wird. Anschließend werden solche - und nur solche - Requests, die die eingestellten Parameter für Mandant, Benutzername, Modus und Funktionsbaustein tragen, an diese VM geschickt. So vermeiden Sie die Verteilung der Datensammlung auf eventuell mehrere VMs und gewinnen übersichtlichere Auswertungen. Andererseits erzwingen Sie damit aber auch eine möglicherweise "künstliche" Systemumgebung, in der das normale Anwendungsverhalten gar nicht zu messen ist.
(Optional) Spezifizieren Sie die Analyseparameter für Traces, die Aspekte der Speicherbelegung betreffen. Aus Platzgründen wurden die Eingabeelemente auf zwei Registerkarten verteilt: Speicher 1 und Speicher 2.
Weitere Informationen: Analyseparameter für Speicherbelegung einstellen
(Optional) Aktivieren Sie das Methoden-Sampling, indem Sie auf der Registerkarte Laufzeit den Trace aktivieren. Das Eingabefeld Stack Frames wird wie unter Analyseparameter für Speicherbelegung einstellen beschrieben verwendet.
(Optional) Aktivieren Sie die Analysen für Java-Exceptions und den Methoden Trace, indem Sie auf der Registerkarte Anwendung den Trace aktivieren. Das Eingabefeld Klassenfilter wird wie unter Analyseparameter für Speicherbelegung einstellen beschrieben verwendet.
(Optional) Aktivieren Sie die Analysen für den Monitor Trace und den Shared Lock Trace, indem Sie auf der Registerkarte Synchronisierung den Trace aktivieren. Die Eingabefelder Stacktrace und Klassenfilter werden wie unter Analyseparameter für Speicherbelegung einstellen beschrieben verwendet. Beim Shared Lock Trace können die Traces für die einzelnen Sperrtypen eingeschaltet werden. Per Default sind alle Traces eingeschaltet.
Weitere Informationen: Shared Locks
(Optional) Prüfen Sie Ihre Eingaben auf Konsistenz, indem Sie unten in der Knopfleiste
wählen.
(Optional) Sichern Sie Ihre Parameter für spätere Sitzungen, indem Sie unten in der Knopfleiste
wählen.
Starten Sie Ihre Sitzung, indem Sie unten in der Knopfleiste
wählen.
Die eingestellten Analyseparameter werden gesichert, die Datensammlung beginnt, und es wird zurück zum Übersichtsbild gesprungen. Ein Hinweis-Popup erscheint, wenn kein Sitzungsname eingegeben oder keine der Analysen eingeschaltet wurde.
Wurden auf diesem Applikationsserver schon einmal Analyseparameter gesichert, so werden diese Einstellungen in die Eingabefelder übernommen. Sie können die gesicherten Einstellungen löschen, indem Sie unten in der Knopfzeile erst
und dann
ausführen.