
Folgende Parameter dienen zur Einstellung der Grundeigenschaften des VM Containers.
Aktivierung des VM Containers: vmcj/enable
Maximale und minimale Anzahl von VMs: rdisp/max_jvm, rdisp/min_jvm
VM cloning (de)aktivieren: vmcj/cloning
Maximal Anzahl der VMC-Subsätze pro Statistikhauptsatz: stat/vmcrec
Zusätzlich finden Sie noch Informationen zu den wichtigsten Parametern für den JIT-Compiler.
Informationen zu weiteren Parametern finden Sie unter Speicherparameter.
Im folgenden werden die einzelnen Profilparameter beschrieben. Sie können die Werte ändern, indem Sie das Profil ändern und den VM Container durchstarten (vgl. VM Übersicht).
SAP empfiehlt, die Standardeinstellungen nicht zu ändern. Sie sind für den normalen Betrieb angepasst.
vmcj/enable
Legt fest, ob der VM Container aktiviert wird. Mögliche Werte:
ON: aktiviert den VMC.
OFF: deaktiviert den VMC.
ENABLE: initialisiert den VMC, aktiviert ihn aber nicht. Sie können den VMC dann dynamisch über die VM Übersicht (Transaktion SM52) aktivieren.
Standardwert: OFF.
rdisp/max_jvm
Bestimmt die maximale Anzahl von VMC-VMs, die für HTTP (Web) und RFC/RMI (REM)-Verarbeitung erzeugt werden. Bis zu diesem Maximalwert werden bei Bedarf dynamisch neue VMs erzeugt.
Mögliche Werte:
WEB=[DEFAULT | 0-n ], REM=[DEFAULT | 0-m]
Der Sonderwert DEFAULT bewirkt, dass die maximale Anzahl VMs jeden Typs abhängig von der Anzahl konfigurierter Workprozesse ist (doppelt so viele wie Workprozesse).
Standardwert: WEB=DEFAULT, REM=DEFAULT
rdisp/min_jvm
Bestimmt die minimale Anzahl von VCM-VMs, die für HTTP (Web) und RFC/RMI (REM)-Verarbeitung erzeugt werden.
Mögliche Werte:
WEB=[0-n ], REM=[0-m]
Standardwert: WEB= DEFAULT , REM= DEFAULT
vmcj/cloning
Aktiviert das VM Cloning (falls alle Voraussetzunge erfüllt sind). Voraussetzung für das VM cloning ist die Extended Memory mapping Implementierung (vgl. Parameter em2/implementation unter Speicherparameter).
ON: aktiviert das VM cloning.
OFF: deaktiviert das VM cloning.
Mögliche Werte: [ON | OFF]
Standardwert: ON
stat/vmcrec
Dieser Parameter beeinflusst die VMC-Statistik innerhalb der SAP-Statistik. Er gibt an, wie viele VMC-Subsätze innerhalb eines Statistiksatzes enthalten sein können.
Mögliche Werte: ganze Zahl
Standardwert: 10
rdisp/sessionTableCheck
Mit diesem Parameter aktivieren Sie die Laufzeitüberwachung der VMC Session Tabelle. Sie können die Prüfung auch über die Transaktion SM52 anstarten (vgl. Funktionen für den VM Container (Menü VMC).
Die Prüfung wird dann periodisch vom Taskhandler angestoßen. Die Peiode ergibt sich aus dem Wert des Parameters rdisp/autothtime und beträgt standardmäßig 60 Sekunden.
ON: aktiviert die Laufzeitüberwachung.
OFF: deaktiviert die Laufzeitüberwachung.
Mögliche Werte: [ON | OFF]
Standardwert: ON
Parameter für den JIT-Compiler
Folgende Parameter können Sie im Profil setzen, um das Verhalten des JIT-Compilers zu steuern.
vmcj/option/jit/compile
Dieser Parameter steuert, wie viele Methoden vom JIT-Compiler übersetzt werden. Die Defaulteinstellung policy bedeutet, dass das System entscheidet, wann es sinnvoll ist, eine Methode just-in-time in Maschinencode zu übersetzen. Dies ist der Fall, wenn die Methode sehr oft aufgerufen wird.
Sie können mit diesem Parameter aber auch den JIT-Compiler komplett ausschalten (Wert none). Dann wird sämtlicher Java-Bytecode interpretiert und nicht übersetzt. Dies beeinträchtigt die Performance und ist nur sinnvoll, wenn ein Fehler im JIT-Compiler vermutet wird.
Die Einstellung all bewirkt, dass jede Methode vor dem ersten Aufruf kompiliert wird. Diese Einstellung ist nur zu Testzwecken sinnvoll. Sie liefert keine optimale Performance und erhöht den Speicherbedarf des JIT-Compilers.
Es wird nicht empfohlen, die Standardeinstellung zu verändern.
Mögliche Werte: [none | policy | all]