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Shared ClosuresLocate this document in the navigation structure

Shared Closures ermöglichen es, Java-Objekte im Shared Memory abzulegen. So können die Objekte von allen VMs einer Instanz genutzt werden.

Da es keine Objektreferenzen vom Shared Memory Heap in einen lokalen Heap geben darf, muss immer die transitive Hülle des Objekts verwendet werden - daher der Name Shared Closures.

Es gibt verschiedene Typen von Shared Closures: mappable und copy-only.

  • Mappable : Mappable Shared Closures können auf zwei verschiedene Arten verwendet werden: Einblenden oder Kopieren.

    • Beim Einblenden ( map) wird die Shared Closure in den Adressraum eingeblendet; dies geht sehr schnell, aber eine solche Shared Closure kann nur gelesen, nicht geschrieben (verändert) werden. Das Einblenden bietet sich also besonders für große Objekte an, die nicht geändert werden müssen.

    • Beim Kopieren ( copy) wird die Shared Closure komplett in den lokalen Heap kopiert. Dann kann lesend und schreibend darauf zugegriffen werden. Dies benötigt natürlich mehr Zeit als das Einblenden, bietet dafür aber die Änderbarkeit der Objekte.

  • Copy-only (nur kopierbar) bedeutet, dass die Shared Closure nur kopiert werden kann (s.o.). Das Vorgehen ist in der Java-Welt als Serialization bekannt; beim VM Container wird das Konzept VM-übergreifend verwendet.

Integration

Shared Closures sind Instanzen von Shared Classes (gemeinsam genutzte Java-Klassen im Shared Memory). Die vorhandenen Shared Classes können Sie in der VMC Systemadministration (Transaktion SM53) anzeigen und verwalten.