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Versionierung und FreigabeverfahrenLocate this document in the navigation structure

Folgende Entwicklungsobjekte der IDoc-Schnittstelle können releaseabhängig sein, d.h. es kann verschiedene Versionen von ihnen geben:

  • Basistypen

  • Erweiterungen

  • Segmente (jede Segmentdefinition ist eine Version des Segments)

Bei Basistypen erkennen Sie die Version normalerweise an den letzten zwei Ziffern, bei Segmenten sind es die letzten drei Ziffern, die die jeweilige Segmentdefinition anzeigen.

Pro Release darf es nur eine Version des jeweiligen Objektes geben. Diese Versionen stehen in eindeutiger Vorgänger/Nachfolgerbeziehung.

Hinweis

Ein IDoc-Typ, der eine Kombination aus Basistyp und Erweiterung ist (ein erweiterter Basistyp), kann also auf mehrere Arten versionsabhängig sein:

  • Es gibt mehrere Versionen des Basistyps

  • Es gibt mehrere Versionen der Erweiterung

  • Es gibt mehrere Versionen von Segmenten des Basistyps

  • Es gibt mehrere Versionen von Segmenten der Erweiterung

  • Beliebige Kombination dieser vier Fälle

Ein Nachfolger muss immer die gleichen Teile wie der Vorgänger und mindestens eines mehr besitzen: Eine neue Segmentdefinition muss also alle Felder ihres Vorgängers und mindestens eines mehr besitzen. Ein Nachfolger eines Basistyps oder einer Erweiterung muss mindestens alle Segmente seines Vorgängers und mindestens eins mehr besitzen.

Um einen neuen Nachfolger anlegen zu können, müssen Sie den Vorgänger freigegeben haben. Durch die Freigabe wird das Objekt vor Veränderungen geschützt. Falls noch kein Nachfolger des Entwicklungsobjekts angelegt wurde, kann die Freigabe zurückgenommen werden.

Hinweis

Eine nicht freigegebene Segmentdefinition erhält den Initialwert "000" als Versionsnummer.

Achtung

Sie sollten erst dann freigeben, wenn Ihre Entwicklung endgültig abgeschlossen ist. Testen können Sie nämlich auch mit nicht freigegebenen Objekten! Sie sollten die Freigabe nur in Ausnahmefällen aufheben, da nachträgliche Änderungen an bereits verwendeten Objekten zu Inkonsistenzen führen können. Insbesondere verstehen Folgesysteme diese Änderungen nicht mehr.