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Änderungen am SAP-System seit der letzten Sicherung wiederherstellenLocate this document in the navigation structure

Diese Vorgehensweise beschreibt, wie Sie Journaländerungen in zurückgeladene Datenbankbibliotheken einspielen.

Voraussetzungen

  • Sie haben die Datenbankbibliotheken R3<SID>DATA und SAP<SID>DB und die Journalempfängerbibliotheken R3<SID>JRN und SAP<SID>JRN in das System zurückgeladen.

  • Sie haben genug Journalempfänger zurückgeladen, so dass für alle während der Sicherung offenen Transaktionen ein ROLLBACK durchgeführt werden kann.

  • Dies gilt nur, wenn die Sicherung mit der SAVACTWAIT-Option *NOCMTBDY durchgeführt wurde.

  • Sie haben alle Journalempfänger, die seit der letzten Sicherung bis zum Absturz verwendet wurden, zurückgeladen. Sie müssen die Objekte löschen, die Sie zurückladen möchten.

Kontext

Diese Vorgehensweise beschreibt, wie Sie Journaländerungen in zurückgeladene Datenbankbibliotheken einspielen. Hierfür gibt es die folgenden Gründe:

  • Wenn die Bibliotheken mit der SAVACTWAIT-Option *NOCMTBDY (Onlinesicherung mit Teiltransaktionen) gesichert wurden, müssen Journaländerungen eingespielt oder entfernt werden, um eine konsistente Datenbank zu gewährleisten.

  • Wenn die Sicherung aufgrund eines Datenverlusts zurückgeladen wurde, möchten Sie eventuell Änderungen wiederherstellen, die von der Anwendung in der Zeit zwischen der Sicherung und dem Datenverlust vorgenommen wurden.

Vorgehensweise

  1. Verknüpfen Sie die Journalempfänger in den Bibliotheken R3<SID>JRN und SAP<SID>JRN mit den Journalobjekten QSQJRN in den Datenbankbibliotheken.
  2. Geben Sie den Befehl WRKJRN ein.
  3. Geben Sie QSQJRN als Journal und R3<SID>DATA oder SAP<SID>DB als Bibliothek an.
  4. Wählen Sie Auswahl 9 (Associate receivers with journal) vor dem Journal QSQJRN.
  5. Um Änderungen wiederherzustellen, die nach der Sicherung in die Datenbank eingespielt wurden, führen Sie eine Vorwärtswiederherstellung durch. Geben Sie hierfür folgenden Befehl ein:

    Geben Sie hierfür folgenden Befehl ein:

    APYJRNCHGX JRN(Datenbankbibliothek/QSQJRN) FILE((Datenbankbibliothek/*ALL *ALL)) RCVRNG(*LASTSAVE) TOTIME(Datum und Uhrzeit direkt vor dem letzten Datenverlust) CMTBDY(*YES)

  6. Wiederholen Sie Schritt 4, falls erforderlich, und fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt unten fort.

    Um die Rückwärtswiederherstellung durchzuführen, geben Sie folgenden Befehl ein:

    RMVJRNCHG JRN(<Datenbankbibliothek>/QSQJRN) FILE((<Datenbankbibliothek>/*ALL *ALL)) RCVRNG(*LASTSAVE) FROMENTLRG(*LASTSAVE) TOENTLRG(*COMMITSTART) CMTBDY(*YES)

    Hinweis

    Wenn Sie keine Journaleinträge für Änderungen nach der Sicherung haben, müssen Sie eine Rückwärtswiederherstellung durchführen, um die Datenbank in einen konsistenten Zustand zu bringen. Dies kann z.B. erforderlich sein, weil Sie die Datenbankbibliothek und den Journalempfänger vom selben Sicherungsmedium zurückladen mussten, die Sicherung jedoch mit der SAVACTWAIT-Option *NOCMTBDY. durchgeführt wurde.

    Hinweis

    Wenn hierbei ein Fehler mit der Meldungs-ID CPF69AB Values for RCVRNG parameter not correct auftritt, prüfen Sie den Meldungstext auf der zweiten Ebene, um herauszufinden, welche Journalempfänger fehlen. Geben Sie dann den Befehl RMVJRNCHG erneut ein, und geben Sie den korrekten Bereich von Empfängern an.

  7. Prüfen Sie die Fertigmeldung des Befehls APYJRNCHGX oder RMVJRNCHG und beheben Sie eventuell aufgetretene Fehler.