Starten Sie die Sicherung der Datenbankbibliotheken, indem Sie den Befehl SAVLIB eingeben und F4 wählen.
Geben Sie im Eingabefeld für den Parameter Bibliothek ein Pluszeichen (+) ein, um mehrere Eingaben zu ermöglichen.
Geben Sie die Namen der Datenbank- und Journalempfängerbibliotheken ein, die für Ihre Installation relevant sind:
R3<SID>DATA
R3<SID>JRN
SAP<SID>DB
SAP<SID>JRN
SAPDB4M
SAPDB4M<nnn>
Bibliotheken, die zu einer Stammdatenmanagement-Installation gehören (siehe Tabelle A2I_CATALOGS in schema A2I_MDMDBS)
Hinweis Die Bibliotheken R3<SID>DATA und R3<SID>JRN werden von einem SAP-NetWeaver-AS-ABAP-Server verwendet. Die Bibliotheken SAP<SID>DB und SAP<SID>JRN werden von einem SAP-NetWeaver-AS-Java-Server verwendet. Die Bibliotheken SAPDB4M und SAPDB4M<nnn> werden vom SAP-Datenbank-Performance-Kollektor für IBM i verwendet.
Geben Sie für den Parameter Einheit den Namen Ihrer Bandeinheit (z.B. TAP01) ein. Um weitere Parameter anzuzeigen, wählen Sie F10.
Geben Sie für den Parameter Sichern im aktiven Zustand den Wert *SYNCLIB ein.
Sie können eine Onlinesicherung, wobei alle Workprozesse eine Transaktionsgrenze erreicht haben, oder eine Onlinesicherung mit Teiltransaktionen durchführen:
Wenn Sie eine Onlinesicherung durchführen, wobei alle Workprozesse eine Transaktionsgrenze erreicht haben, geben Sie für den Parameter Wartez. b. Sich. im akt. Zust. im Feld Objektsperren einen sinnvollen Zeitüberschreitungswert ein, wie z.B. 3600, und übernehmen Sie in den anderen Feldern die Vorschlagswerte.
Wenn Sie eine Onlinesicherung mit Teiltransaktionen durchführen, geben Sie für den Parameter Wartez. b. Sich. im akt. Zust. im Feld Objektsperren einen sinnvollen Wert ein. Geben Sie im Feld Anstehende Satzänderungen den Wert *NOCMTBDY und im Feld Andere anstehende Änderungen den Wert *LOCKWAIT ein.
Geben Sie für den Parameter Ausgabe den Wert *PRINT ein.
Um Platz auf den Speichermedien zu sparen, geben Sie für den Parameter Datenverdichtung den Wert *YES und für den Parameter Datenkomprimierung den Wert *DEV ein.
Wenn Sie Zugriffspfade (Indizes) sichern möchten, geben Sie für den Parameter Zugriffspfade sichern den Wert *YES ein.
Hinweis Für das Sichern von Zugriffspfaden ist mehr Zeit während der Sicherung und mehr Platz auf den Sicherungsmedien erforderlich. Die Wiederherstellung eines Systems nach einem Datenverlust ist jedoch schneller, weil die Indizes nach dem Zurückladen der Tabellen nicht neu aufgebaut werden müssen.
Wählen Sie Enter.
Prüfen Sie, ob die Sicherung vollständig durchgeführt wurde. Um nach Fehlermeldungen zu suchen, geben Sie den Befehl DSPJOBLOG ein.
Achtung In diesem Fall müssen Sie den Fehler beheben und die Sicherung erneut durchführen.