
Das Betriebssystem bietet die Funktion Sicherung im aktiven Zustand an, mit der Sie Objekte sichern können, während einige Anwendungen noch auf Daten zugreifen. Für Betriebssystem-Releases vor IBM i V5R4M0 ist es für die Funktion Sicherung im aktiven Zustand erforderlich, dass alle Workprozesse vor dem Start der Sicherung eine gemeinsame Transaktionsgrenze erreichen. Ab IBM i V5R4M0 können Sie eine Onlinesicherung mit Teiltransaktionen durchführen.
Es gibt die folgenden Methoden, Objekte zu sichern:
Onlinesicherung mit Teiltransaktionen
Onlinesicherung bei Erreichen einer Transaktionsgrenze
Offlinesicherung
Bevor Sie sich für eine Sicherungsmethode entscheiden, sollten Sie die Vor- und Nachteile jeder Methode abwägen.
Vorteile |
Nachteile |
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Das System ist während der Sicherung für die meisten Operationen verfügbar. |
Die Wiederherstellung ist komplexer als bei anderen Sicherungsmethoden, weil Sie Journalempfänger zurückladen und Journaländerungen einspielen oder löschen müssen, um einen konsistenten Zustand in der Datenbank zu erreichen. |
Das System bleibt aktiv. Deshalb gehen keine Puffer und Cursor-Caches verloren, wodurch die Performance verbessert wird. |
Transaktionen, die DDL-Anweisungen (wie z.B. ALTER TABLE) beinhalten, müssen sich noch an einer COMMIT-Grenze befinden, damit diese Sicherungsart beendet werden kann. |
Vorteile |
Nachteile |
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Im Gegensatz zur Offlinesicherung ist das System nur kurze Zeit nicht verfügbar, bis die gemeinsame Transaktionsgrenze erreicht ist. |
Bei der Sicherung können Fehler auftreten, wenn der Prüfpunkt aufgrund von lange laufenden Transaktionen nicht erreicht werden kann. |
Das System bleibt aktiv. Deshalb gehen keine Puffer und Cursor-Caches verloren, wodurch die Performance verbessert wird. |
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Die Sicherung ist in einem konsistenten Zustand. Es ist daher nicht unbedingt erforderlich, Journaländerungen nach dem Zurückladen der gesicherten Bibliotheken einzuspielen. |
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Vorteile |
Nachteile |
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Der Prüfpunkt wird garantiert erreicht. Deshalb können bei der Sicherung keine Fehler aufgrund von lange laufenden Transaktionen auftreten. |
Der Inhalt der Puffer und Cursor-Caches wird gelöscht. Deshalb ist die Performance nach dem Start des Systems für eine Zeit lang geringer. |
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Für die Sicherung wird viel Zeit benötigt. |
Zusammenfassung der Sicherungsmethoden
Bei eine Onlinesicherung mit Teiltransaktionen bleibt das SAP-System während der Sicherung verfügbar. Die Journalempfänger müssen jedoch ebenfalls gesichert werden, und um die Datenbank in einen konsistenten Zustand zurückzuladen, müssen Sie Journaländerungen einspielen. Diese Methode ist erst ab Betriebssystem-Release IBM i5/OS V5R3M0 verfügbar. Wir empfehlen diese Methode, wenn der SAP-Server ständig verfügbar sein soll und wenn Sie die Journalempfänger sichern, um die Wiederherstellung bis zu dem Zeitpunkt eines möglichen Fehlers zu ermöglichen.
Eine Onlinesicherung nach Erreichen einer Transaktionsgrenze erfordert nur ein kleines Zeitfenster, in dem das SAP-System nicht verfügbar ist. Die Sicherung ist in einem konsistenten Zustand. Es ist daher nicht unbedingt erforderlich, Journalempfänger nach dem Zurückladen der Datenbank einzuspielen. Wir empfehlen diese Methode für Systeme, in denen Sie keine Journalempfänger sichern müssen (z.B. Testsysteme), weil eine Wiederherstellung des Zustands während der Sicherung ausreicht.
Eine Offlinesicherung eignet sich, wenn genug Zeit zur Verfügung steht. Die Sicherung ist in einem konsistenten Zustand. Es ist daher nicht unbedingt erforderlich, Journaländerungen einzuspielen. Es besteht auch nicht die Gefahr, dass bei der Sicherung Fehler aufgrund von lange laufenden Transaktionen auftreten.