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Implementierung eines Provider-ProxysLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Die Hauptanwendung von Web-Services ist es, einen bereits im System vorhandenen implementierten Service zu publizieren, um ihn für andere Nutzer aufrufbar zu machen (beispielsweise über ein Client-Proxy auf SAP Web AS). Es ist aber auch denkbar, die Schnittstelle eines Services systemunabhängig in WSDL zu beschreiben, um diesen später in einem Anwendungssystem zu implementieren.

Sie können ein Provider-Proxy folgendermaßen einsetzen:

  • Um einen Service zu implementieren, der über den Integration Server angesprochen werden kann.

  • Um einen Service zu implementieren, den Sie als Web-Service aufrufen können

Wie der Server-Proxy verwendet wird,hängt von der Laufzeitkonfiguration ab.

Vorgehensweise

Provider-Proxys sind ABAP Objects Interfaces. Implementieren Sie für Ihr generiertes ABAP Objects Interface eine Klasse und tragen Sie sie entweder über die Transaktion SE80 oder die Transaktion SPROXY auf der Registerkarte Eigenschaften des Provider-Proxys ein. Bei Empfang einer Message ruft die ABAP-Proxy-Laufzeit die Methode EXECUTE_SYNCHRONOUS der implementierenden Klasse auf.

Die Anwendung muss also lediglich die Klasse zum Provider-Proxy implementieren. Eine Klasse mit passender Signatur und leerer Methode wird bei der Proxy-Generierung automatisch angelegt. Der Name dieser Klasse steht auf der Registerkarte Eigenschaften. Die Anwendung kann hier aber auch eine beliebige andere Klasse mit passender Signatur eintragen.

Hinweis

Bei erfolgreichem Durchlauf einer Message wird beim Empfänger ein commit work ausgelöst.