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Das Prozess-Templates im zentralen PMI-System anlegenLocate this document in the navigation structure

Sie haben sich einen Überblick über den Geschäftsprozess verschafft, den Sie in der PMI abbilden wollen. Nun modellieren Sie den PMI-Prozess.

Voraussetzungen

Sie befinden sich im zentralen Monitoring-System.

Kontext

Soll Ihr Kunde einen Prozess variieren bzw. an seine Abläufe anpassen können, dann erstellen Sie als Vorlage ein Prozess-Template (Prozess-Modell) im zentralen Monitoring-System. Dieses Template kann dann kopiert werden. Das Anlegen des Templates und die spätere Konfiguration des realen Prozesses kann über eine API oder über die Transaktion SPIM erfolgen.

So definieren Sie ein Prozess-Template in der Transaktion SPIM:

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie Anlegen und geben Sie Ihrem Template einen sprechenden Namen.
  2. Unter Eigenschaften wählen Sie den Laufzeitmodus Alerting und wählen Vorlage. Die Auswahl einer Prozessgruppe ist nicht erforderlich.
    Hinweis

    Sie haben die Möglichkeit, den Prozess als unter- oder übergeordnet zu definieren. In diesem Fall wird der Prozess als entsprechender Bestandteil einer Prozesshierarchie behandelt.

  3. Unter Schritte geben Sie jedem Schritt, der an Ihrem PMI-Prozess-Modell beteiligt ist einen eindeutigen kurzen Namen und eine Beschreibung.
  4. Ordnen Sie dem Schritt den entsprechenden Agenten zu und pflegen Sie die Signatur, indem Sie die erforderlichen Felder angeben und die Bedingungen für die Konditionsfelder definieren.
    Hinweis

    Wenn Sie vor der Pflege der Signaturen den Prozess sichern, werden Konditionsfelder automatisch in die Signatur übernommen und alle definierten Felder des Agenten zur Auswahl angeboten.

    Achtung

    In hierarchisch übergeordneten Prozessen sind den Schritten als Agenten Schnittstellen aus den untergeordneten Prozessen zuzuordnen. Die Pflege der Signaturen erfolgt dann genauso wie bei regulären Schritten.

  5. Unter Beziehungen pflegen Sie alle Beziehungen, die zwischen je zwei Schritten bestehen. Geben Sie die beiden Schritte an, deren Felder und ggf. technische Felder. Das sind Daten, die in ABAP-Systemen dem technischen Umfeld entnommen werden und Bestandteil des Datensatzes sind, der je Schritt erfasst wird. Technische Felder reichen alleine nicht aus, um eine eindeutige Beziehung herzustellen.
  6. Unter Übergänge pflegen bzw. überprüfen Sie in linearer Ansicht die Zuordnung von Start- und Ende-Schritten, sowie die Kardinalitäten der Schritte zueinander.
  7. Unter Metriken geben Sie den Metriken eindeutige Namen, eine Beschreibung und spezifizieren Sie den Typ. Ordnen Sie jeder Metrik über Definition noch Schritte und ggf. einen Feldnamen zu.
  8. Wenn es sich bei dem modellierten Prozess um einen hierarchisch untergeordneten handelt, können Sie durch die Definition von Schnittstellen den untergeordneten Prozess für übergeordnete exponieren

    Unter Schnittstellen geben Sie den Schnittstellen eindeutige Namen und Beschreibungen, definieren Sie die Felder, die dem übergeordneten Prozess zur Verfügung gestellt werden, sie bilden die Signatur des virtuellen Agenten.

    Bei der Modellierung von hierarchisch übergeordneten Prozessen stehen dann diese virtuellen Agenten zur Definition von Schritten und ihre Felder für Signaturen und Beziehungen zur Verfügung.

  9. Sichern und prüfen Sie den Prozess. Verlief die Prüfung ohne Fehler, können Sie den Prozess freigeben, ansonsten beheben Sie die Fehler anhand des Protokolls.

Ergebnisse

Sie haben ein Template erstellt, das für Modelle echter Geschäftsprozesse kopiert werden kann.