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 Palettenfindung

Verwendung

In SAP Supply Network Collaboration (SAP SNC) stellt der Transport Load Builder (TLB) die Paletten für die Transporte zusammen und berechnet deren Anzahl, Bruttogewicht und Bruttovolumen. Dabei berücksichtigt der TLB, welche Palettentypen von der Anlieferlokation entgegengenommen werden können.

Voraussetzungen

Sie haben die folgenden Einstellungen für die Paletten vorgenommen:

Sie haben unter StammdatenProduktProdukt jeden verwendeten Palettentyp als Produkt angelegt.

Sie haben als alternative Mengeneinheit angegeben, wie viele Standardstellplätze (Floorspots) des Transportmittels dieser Palettentyp verbraucht, und Sie haben festgelegt, welches Eigengewicht und -volumen die Palette besitzt.

Sie haben unter StammdatenVerpackungHandling-Unit-Typ die Palettentypen als Handling-Unit-Typ definiert.

Sie haben unter StammdatenVerpackungHandling-Unit-TypKundenpriorität für jeden Palettentyp und jede Anlieferlokation festgelegt, welcher Palettentyp bevorzugt verwendet werden soll, indem Sie die Handling Units priorisieren.

Sie haben unter StammdatenVerpackungRundungseinheiten dem Produkt zuordnen Mengeneinheiten für die Rundungswerte „gesamte Palette“ (PAL) und „Palettenschicht“ (LAY) pro Handling-Unit-Typ definiert.

Wenn Sie gemischte Paletten verwenden wollen, definieren Sie die zur Verfügung stehenden Palettenschichten und die Stückzahl je Palettenschicht unter Stammdaten →Verpackung →Handling-Unit-Typ Priorisierung

Sie haben ein TLB-Profil mit einer Regel für den Parameter Floorspots angelegt.

Sie haben die folgenden Einstellungen für die zu verpackenden Produkte vorgenommen:

Sie haben unter StammdatenProduktProdukt für jedes Produkt die folgenden Einstellungen vorgenommen:

Sie haben die Palettentypen als alternative Mengeneinheiten zugeordnet, auf denen dieses Produkt versandt werden kann.

Sie haben eine Handling-Unit-Gruppe zugeordnet.

Sie haben das Kennzeichen nicht palettierbar nichtgesetzt.

Sie haben für jedes Produkt definiert, wie viele Paletten dieses Produkt gestapelt werden können. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

Wenn Sie verschiedene Transportmittel verwenden, definieren Sie unter Transport Load Builder →Stellplatzfaktor für jede Handling Unit gesondert, wie viele Paletten gestapelt werden können. (Sie können Stellplatzfaktoren auch für Kombinationen aus Handling Unit und Transportmittel oder Produkt definieren.)

Sie hinterlegen den Stellplatzfaktor auf der Registerkarte Eigenschaften im Produktstamm.

Funktionen

Der TLB ermittelt für jedes Produkt in der Anlieferlokation den Palettentyp mit der höchsten Priorität, der für das zu liefernde Produkt als alternative Mengeneinheit definiert ist.

Anschließend ermittelt der TLB das Gesamtbruttogewicht und -volumen der beladenen Paletten (inklusive des Gewichts der Paletten selbst) und ermittelt, wie viele Standard-Palettenstellplätze im gewählten Transportmittel benötigt werden.

Zusammenstellen von gemischten Paletten

Wenn Paletten nicht vollständig mit einem Produkt gefüllt werden können, kann der TLB verschiedene Produkte, denen der gleiche Palettentyp und die gleiche Handling-Unit-Gruppe zugeordnet ist, zusammen auf gemischte Paletten verpacken.

Wenn Sie für den verwendeten Palettentyp Palettenschichten und die Stückzahl je Schicht bei gemischter Befüllung definiert haben, verwendet der TLB bei der Zusammenstellung der Palette die im Produktstamm hinterlegten Umrechnungsfaktoren für die Palettenschicht.

Wenn Sie keine Palettenschichten oder keine Stückzahlen je Schicht definiert haben, berechnet der TLB für jedes Produkt, das auf diese Palette oder diese Palettenschicht verpackt werden soll, jeweils den prozentualen Anteil.

Beispiele für die Berechnung der Anteile je Produkt:

Ohne definierte Palettenschichten Produkt A verbraucht 30% und Produkt B 70% des zur Verfügung stehenden Platzes. Der TLB betrachtet diese Palette als voll.

Mit definierten Palettenschichten ohne definierte Stückzahl je Schicht Sie haben für den Palettentyp drei Palettenschichten je gemischter Palette definiert. Produkt A verbraucht eine Schicht und 40% der zweiten Schicht, Produkt B die restlichen 60% der „angebrochenen“ Schicht und die dritte Schicht. Die Palette ist voll.

Mit definierten Palettenschichten und definierter Stückzahl je Schicht Sie haben für den Palettentyp drei Palettenschichten mit der Stückzahl 30 je gemischter Schicht definiert. Produkt A verbraucht eine Schicht und 12 Plätze, Produkt B die restlichen 18 Plätze der „angebrochenen“ Schicht und die dritte Schicht. Die Palette ist voll.