Der zentrale Designzeit-Cache wird in der Regel nach jeder Designzeitänderung im Backend-System automatisch über die Managementverbindungen aktualisiert. Die Cache-Aktualisierung gehört außerdem zu den Health-Checks, die Sie regelmäßig im Hintergrund ausführen oder direkt im SOA-Manager starten. Wenn z.B. nach einem Transport ein Designzeit-Objekt eines verwalteten Systems nicht für die Konfiguration im Zentralsystem zur Verfügung steht, können Sie diese Vorgehensweise verwenden, um es manuell zu aktualisieren.
Kontext
Der Designzeit-Cache dient im Zentralsystem zur Ablage der Service-Interfaces, Consumer-Proxys und Service-Gruppen, die in Backend-Systemen vorhanden sind. Dies ist erforderlich, da im Zentralsystem eventuell nicht alle Designzeit-Objekte vorhanden sind. Beispielsweise kann ein Zentralsystem ein reines SAP-NetWeaver-System sein, ohne dass Geschäftsanwendungen der Domänensysteme darauf installiert sind. Der Designzeit-Cache überprüft auch die Kompatibilität zwischen Service-Interfaces und Consumer-Proxys und zwischen Service-Interfaces und Service-Gruppen.
Vorgehensweise
- Melden Sie sich am verwalteten System an.
- Führen Sie in der Transaktion SE38 den Report SRT_WSP_CDTC_BUILD aus.
- Wählen Sie die zu aktualisierenden Objekte aus. Um den Designzeit-Cache für alle Designzeit-Objekte aufzubauen, markieren Sie alle Ankreuzfelder.
Nach der erfolgreichen Ausführung des Reports werden die Cache-Informationen automatisch über die Managementverbindung an das Zentralsystem gesendet. Daten im Designzeit-Cache, die sich auf Objekte beziehen, die in diesem Report nicht ausgewählt wurden, werden nicht akualisiert oder gelöscht.
- Starten Sie SOA-Manager (Transaktionscode SOAMANAGER) im Zentralsystem.
Ergebnisse
Der Designzeit-Cache ist jetzt aktuell. Alle Designzeit-Objekte stehen bei der zentralen Integrationsszenariokonfiguration zur Verfügung.