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HintergrundActivity-basierter SDA-Transport Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Beim Activity-basierten SDA-Transport werden nicht die Sourcen der Activities selbst, sondern alle Laufzeitobjekte (SDAs), die möglicherweise von den geänderten Sourcen betroffen sind, automatisch in den Transportauftrag gestellt. Activity-basierte SDA-Transporte können direkt vom SAP NetWeaver Developer Studio aus gestartet werden. Bei der Freigabe einer Activity werden alle zu der Activity gehörenden Laufzeitobjekte ermittelt und dem Transportauftrag hinzugefügt. Activity-basierte SDA-Transporte werden mit Hilfe sogenannter .DIP-Dateien (Development Infrastructure Package) transportiert. Die .DIP-Datei enthält dabei die betroffenen deploybaren SDAs und einen Verweis auf die freigegebene Activity.

Um den Activity-basierten SDA-Transport durchführen zu können, benötigen Sie für das Entwicklungssystem eine Development Configuration. Sie benötigen außerdem ein Upload-System, um die von SAP ausgelieferten Basis-Libraries und Sourcen in Ihr Entwicklungssystem zu laden. Beim Transport in die Folgesysteme findet ein Deployment statt. Daher dürfen die Folgesysteme nur Laufzeitsysteme sein und keine Systeme vom Typ DI.

Vorteile

  • Im Gegensatz zum Activity-Transport findet beim Import kein Re-Build statt. Sie benötigen die Development Configuration nur im Entwicklungssystem und die Importzeit verkürzt sich.

  • Durch den automatischen Transport aller abhängigen Laufzeitobjekte ist die Konsistenz im Zielsystem gewährleistet.

Nachteile

  • In den Folgesystemen existieren keine Sourcen.

Wenn Sie diese Transportart nutzen möchten, können Sie diese im Development Infrastructure - Configuration Service konfigurieren.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Beispiellandschaft: Activity-basierter SDA-Transport

Die Grafik zeigt eine Beispieltransportlandschaft für den Activity-basierten SDA-Transport. Die Transportlandschaft besteht aus einem Entwicklungs-, einem Test- und einem Produktivsystem mit zugehörigen Laufzeitsystemen. Das Entwicklungssystem ist mit der Java Entwicklungsumgebung verbunden. Die Java Entwicklungsumgebung besteht aus dem SAP NetWeaver Developer Studio sowie SAP NetWeaver Development Infrastructure, Design Time Repository und Component Build Service. Die CM Services gehören ebenfalls zur Java Entwicklungsumgebung.

Bei der Freigabe einer Activity im Developer Studio werden alle Laufzeitobjekte berechnet, die zu der Activity gehören. Diese Objekte werden an eine transportierbare .DIP-Datei angehängt. Die .DIP-Datei wird einem Transportauftrag hinzugefügt. Diesen können Sie in die Folgesysteme Ihrer Transportlandschaft importieren. Beim Import erfolgt ein Deployment der Laufzeitobjekte auf dem Laufzeitsystem.