Show TOC

Dokumentation zur VorgehensweiseMethode für den Dateitransfer zum Zielsystem festlegen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Um Non-ABAP-Objekte aus Transportaufträgen auf das Zielsystem übertragen zu können, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Sie können mit dem Parameter DEPLOY_DATA_SHARE ein Mount- oder ein Share-Verzeichnis verwenden. Das Transportverzeichnis transdir/data ist als Standardverzeichnis konfiguriert, wenn das Non-ABAP-System im Transport Management System angelegt wird. Sie können diese Standardeinstellung ändern.

  • Wenn Sie Server konfiguriert haben, die nicht mit Hilfe von Datei-Shares verbunden werden können, können Sie eine SAP-Java- Connector-Verbindung (JCo-Verbindung) mit dem Parameter CTS_FILE_PROVIDER_URI verwenden. Die JCo-Verbindung dient zur Kommunikation zwischen dem AS-Java-System, auf dem der CTS-Deploy-Web-Service läuft, und dem CTS-Server (AS ABAP). Sie können eine statische oder eine dynamische JCo-Destination angeben.

Vorgehensweise

Mount-/Share-Verzeichnis konfigurieren

Das Transportverzeichnis transdir/data ist als Standardverzeichnis eingestellt, auf dem der CTS-Deploy-Web-Service nach Daten sucht, die vom Transportprogramm tp gespeichert wurden. Wenn Sie ein anderes Mount-/Share-Verzeichnis verwenden möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Wählen Sie die Registerkarte Transporttool in der TMS-Konfiguration im Transport Management System auf dem AS ABAP des CTS-Systems.

  • Ändern Sie den Wert des Parameters DEPLOY_DATA_SHARE in den Pfad des Verzeichnisses um, das Sie verwenden möchten.

JCo-Verbindung konfigurieren

Berechtigungen für die JCo-Verbindung

  • Der für die JCo-Verbindung verwendete Benutzer benötigt die folgenden Berechtigungen auf dem AS ABAP des CTS-Systems:

    • Berechtigung für RFC-Zugriff (S_RFC):

      • Aktivität: Ausführen (16)

      • RFC_NAME: EPSF

      • RFC_TYPE: FUGR

    • Berechtigung für Dateizugriff (S_DATASET):

      • Aktivität: Lesen (33)

      • PATH: <transdir>/*

    • Transport Organizer (S_TRANSPRT):

      • Aktivität: Anzeigen (03)

    • Berechtigungen für JCo-Verbindungen gemäß SAP-Hinweis 460089.

  • Wenn Sie eine dynamische JCo-Verbindung nutzen möchten, benötigt der Java-Benutzer, der für den CTS-Deploy-Web-Service verwendet wird, weitere Berechtigungen auf dem AS Java, auf dem der Deploy-Web-Service läuft. Ordnen Sie die Aktion Destination_Service_Write_Permission dem Java-Benutzer zu, den Sie in der HTTP-Verbindung CTSDEPLOY in der Transaktion SM59 eingegeben haben. Wenn Sie dynamische JCo-Verbindungen für NWDI zusammen mit CM Services verwenden, ordnen Sie diese Aktion auch dem Java-Benutzer zu, der für CTSCONFIG verwendet wird. Dies ist dann erforderlich, wenn die HTTP-Verbindungen auf einen AS Java von SAP NetWeaver 7.20 oder höher zeigen. Bei niedrigeren AS-Java-Releases sind keine Sonderberechtigungen nötig.

    Weitere Informationen zu den Destinationen finden Sie unter CTS-Deploy-Web-Service konfigurieren und CTS-Config-Web-Service konfigurieren.

Vorgehensweise

  1. Wenn Sie eine statische JCo-Verbindung verwenden möchten, legen Sie diese auf dem AS Java an, auf dem der Deploy-Web-Service läuft, oder nutzen Sie eine bereits vorhandene Verbindung. Dazu verwenden Sie SAP NetWeaver Administrator. Gehen Sie vor wie unter Destinationsservice konfigurieren beschrieben. Geben Sie jedoch einen anderen Namen für die Destination an.

  2. Wenn Sie eine dynamische JCo-Verbindung nutzen möchten, konfigurieren Sie dafür einen Benutzer in der TMS-Konfiguration des AS ABAP des CTS-Systems. Wählen Sie dazu   Springen   File Provider Benutzer/PW  . Geben Sie einen Benutzer mitsamt Kennwort für SAP NetWeaver AS ABAP an, der die notwendigen Berechtigungen wie oben beschrieben hat.

  3. Löschen Sie in der TMS-Konfiguration auf dem Register Transport Tool den Parameter DEPLOY_DATA_SHARE.

  4. Setzen Sie den Parameter CTS_FILE_PROVIDER_URI und geben Sie die Eigenschaften der Verbindung als Werte an.

Hinweis Hinweis

Um den Parameter CTS_FILE_PROVIDER_URI verwenden zu können, müssen Sie den Parameter DEPLOY_DATA_SHARE löschen. Anderenfalls versucht das System, auf den Deploy-Data-Share zuzugreifen.

Ende des Hinweises

Mögliche Verbindungseigenschaften

Geben Sie hier die Verbindungsdaten zum Kommunikationssystem an. Sie können entweder eine statische Destination angeben oder die Eigenschaften einer Verbindung dynamisch auflisten.

  • Die statische Destination geben Sie im folgenden Format an: jco:destination=<MyDestination>. Diese Destination muss wie oben beschrieben in dem System vorhanden sein, in dem der CTS-Deploy-Web-Service läuft.

  • Die dynamische Verbindung geben Sie im folgenden Format mit Eigenschaften und Werten an:

    jco:<property1>=<value1>,<property2>=<value2>,<...>.

    Die folgenden Eigenschaften stehen für die dynamische Verbindung zur Verfügung:

    • Wenn Sie einen Message-Server einsetzen (mit Lastverteilung), können Sie diese Eigenschaften verwenden:

      • mshost

        Standard: keiner

        Host des Message-Servers

      • r3name

        Standard: keiner

        System-ID des CTS-Systems

      • Group

        Standard: PUBLIC

        Logon-Gruppe

      • client

        Standard: keiner

        Mandant des CTS-Systems

      Hinweis Hinweis

      Diese Eigenschaften werden nur verwendet, wenn die Eigenschaften ashost und sysnr nicht gesetzt sind.

      Ende des Hinweises
    • Wenn Sie einen Application Server einsetzen (ohne Lastverteilung), können Sie diese Eigenschaften verwenden:

      • ashost

        Standard: keiner

        Host des Application Servers

        Diese Eigenschaft wird nur verwendet, wenn Eigenschaft sysnr ebenfalls gesetzt ist.

      • sysnr

        Standard: keiner

        Systemnummer

        Diese Eigenschaft wird nur verwendet, wenn Eigenschaft ashost ebenfalls gesetzt ist.

      • client

        Standard: keine

        Mandant des SAP-Systems

    • Optionale Eigenschaften (für Message-Server und Application Server):

      • idletimeout

        Standard: 720, kleinster Wert: 0

        Beispiel: jco:idletimeout=600

        Timeout bei Leerlauf in Sekunden

      • chunks

        Standard: 1

        Wertebereich: 1 – 100

        Anzahl der Stücke, in die eine Datei aufgesplittet wird und die gleichzeitig übertragen werden. Werte größer als 1 beschleunigen den Datentransfer bei höherem Ressourcenverbrauch (Workprozesse). Dateien, die kleiner als 1 MB sind, werden nicht gesplittet, egal welcher Wert in dem Parameter angegeben ist.

      • buffersize

        Standard: 51200 (500 KB), kleinster Wert: 1

        Puffergröße des Input-Streams in Bytes.

      • transfertimeout

        Standard: 1800000 (30 Minuten)

        Übertragungs-Timeout für eine Datei in Millisekunden. Wenn die Übertragung länger als die angegebene Zeit dauert, bricht das System die Übertragung ab.

Beispiel Beispiel

  • Beispiel für eine statische Destination:

    jco:destination=MyDestination,buffersize=100000

  • Beispiel für eine dynamische Verbindung (mit Lastverteilung):

    jco:mshost=pwdf2318,client=001,r3name=CTS

  • Beispiel für eine dynamische Verbindung (ohne Lastverteilung):

    jco:ashost=pwdf2318,client=001,sysnr=20

  • Beispiel für eine dynamische Verbindung (mit Lastverteilung und optionalen Eigenschaften):

    jco:mshost=pwdf2318,client=001,r3name=CTS,idletimeout=600,group=PUBLIC,buffersize=100000,transfertimeout=1200000

Ende des Beispiels.

Weitere Informationen