Systeme für Activity-Transporte konfigurieren 
Um den Activity-Transport nutzen zu können, benötigen Sie die folgenden Teile Ihrer Landschaft mindestens auf dem Stand Enhancement Package 1 für SAP NetWeaver 7.0:
SAP NetWeaver Developer Studio
Component Build Service (CBS) und Design Time Repository (DTR) der SAP NetWeaver Development Infrastructure (NWDI)
AS Java, auf welchem die CM Services laufen
TMS Domain Controller (AS ABAP und AS Java, die für den Transport von Non-ABAP-Objekten verwendet werden, z. B. ein SAP-Solution-Manager-System)
Legen Sie Development Configurations für Non-ABAP-Systeme an.
Sie müssen für jedes Laufzeitsystem Ihrer Landschaft eine Development Configuration anlegen. Dazu müssen Sie beim Anlegen eines neuen Systems im Transport Management System das Kennzeichen Development Configuration anlegen setzen.
Weitere Informationen finden Sie unter Non-ABAP-Systeme definieren und konfigurieren.
Geben Sie beim Anlegen des ersten Systems die URL zu einem System Landscape Directory (SLD) an.
Weitere Informationen finden Sie unter Non-ABAP-Systeme definieren und konfigurieren, Schritt 6.
Konfigurieren Sie die Development Configuration im Configuration Service.
Hier geben Sie z. B. Informationen zum Design Time Repository, Component Build Service und in der Development Configuration zu entwickelnde Softwarekomponenten an.
Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Service verwenden.
Um den Activity-Transport zu aktivieren, wählen Sie dabei auf der Registerkarte Lokale Einstellungen in den Transporteinstellungen die Option Export von Sourcen, und markieren Sie das Ankreuzfeld Activities.
Weitere Informationen finden Sie unter Transporteinstellungen verwalten.
Legen Sie ein Upload-System an.
Da beim Activity-Transport geänderte Sourcen transportiert werden, muss in jedem System der Landschaft ein sogenannter Re-Build der Entwicklungskomponenten (DCs) durchgeführt werden. Um den Re-Build zu ermöglichen, werden in jedem System, in dem ein Re-Build erfolgt, Archive benötigt, die von SAP ausgelieferte Basis-Libraries enthalten. Diese Archive müssen in alle Systeme transportiert werden. Wenn Sie von SAP ausgelieferte Software modifizieren möchten, benötigen Sie außerdem die Sourcen aller Anwendungen, für die Sie Modifikationen durchführen möchten. Sie benötigen die gleichen Archive, die Sie für den Aufbau des Laufzeitsystems verwendet haben.
Hinweis
Sie können von SAP ausgelieferte Anwendungen nur modifizieren, wenn die Archive die benötigten Sourcen enthalten und diese für Modifikationen freigegeben sind.
Für diesen Transport müssen Sie ein Upload-System anlegen, für welches Sie einen Transportauftrag anlegen, in den Sie die Archive aufnehmen können.
Weitere Informationen finden Sie unter Upload-System anlegen.
Legen Sie einen Transportauftrag für das Upload-System an, und fügen Sie die benötigten Archive mit Basis-Libraries dem Transportauftrag hinzu.
Weitere Informationen finden Sie unter Upload-System verwenden.
Sie haben Ihre Systeme für den ransport von Activities konfiguriert.
Bei der Freigabe einer Activity im SAP NetWeaver Developer Studio wird die freigegebene Activity (geänderte Sourcen, verpackt als Development-Infrastructure-Package-Datei - .DIP) an einen CTS-Transportauftrag angehängt.
Weitere Informationen finden Sie unter Releasing the Software to the Transport System.
Der Transportauftrag mit der angehängten .DIP-Datei kann mit der Transaktion STMS in die Folgesysteme importiert werden. Dabei werden die geänderten Sourcen in den entsprechenden Workspace im Design Time Repository integriert. Ein Re-Build der betroffenen Entwicklungskomponenten wird durchgeführt, und die deploybaren Entwicklungskomponenten werden auf das Laufzeitsystem deployt.