Hardware-, Software- und sonstige
Anforderungen
Dieser Abschnitt beschreibt die Anforderungen, die speziell für verteilte Systeme gelten. Die Hardware-Anforderungen beziehen sich auf Produktivsysteme.
Anforderungstyp |
Anforderung |
CPU |
Bei einem Index-Server pro TREX-Instanz: · Mindestens 2 CPUs · Empfohlen 4 CPUs Bei zwei Index-Servern pro TREX-Instanz: mindestens 4 CPUs Die unterstützten Prozessoren sind im TREX-Installationsleitfaden zusammengestellt. |
RAM |
Mindestens 2 GB pro CPU |
Netzwerkanbindung |
Mindestens 100 Mbit |
Bei zentraler Datenhaltung: Verbindung zum File-Server |
Mindestens 1 Gbit
Wir empfehlen, ein eigenes Subnetz zu definieren. |

Alle TREX-Rechner müssen bezüglich Anzahl CPUs, RAM und Netzwerkanbindung identisch sein.

Die angegeben Formeln liefern nur Näherungswerte und keine exakten Werte.
Benötigter Plattenplatz auf einem Master-Rechner
Nur HTML-/Textdokumente |
Gemischte Dokumente (DOC, PDF, usw.) |
Größe Index + Queue (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 2 |
Größe Index + Queue (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 0,5 |
Größe Index-Snapshot (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 2 x 0,7 |
Größe Index-Snapshot (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 0,5 x 0,7 |
Temporärer Plattenplatz = Größe Dokumentsammlung x 1,5 |
Temporärer Plattenplatz = Größe Dokumentsammlung x 0,5 |

Wir empfehlen dringend, die Master-Indizes und Index-Snapshots auf unterschiedliche Festplatten zu legen. Dies erhöht die Performance der Indizierung und der Index-Replikation.
Benötigter Plattenplatz je Slave-Rechner
Nur HTML-/Textdokumente |
Gemischte Dokumente (DOC, PDF, usw.) |
Größe Index (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 2 |
Größe Index (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 0,5 |
Größe Index-Snapshot (temporär) = Größe Dokumentsammlung x 2 x 0,7 |
Größe Index-Snapshot (temporär) = Größe Dokumentsammlung x 0,5 x 0,7 |

Die Festplattenkapazität und -performance muss bei den Master- und Slave-Rechnern identisch sein.

Sie haben eine Dokumentsammlung mit 50 GB HTML/-Textdokumenten oder 50 GB gemischten Dokumenten.
Die folgende Tabelle stellt den Platzbedarf auf dem Master-Rechner dar.
Master-Rechner |
50 GB |
50 GB |
Index + Queue (permanent) |
100 GB |
25 GB |
Index-Snapshot (permanent) |
70 GB |
17,5 GB |
Temporär |
75 GB |
25 GB |
Summe |
245 GB |
67,5 GB |
Die folgende Tabelle stellt den Platzbedarf auf jedem Slave-Rechner dar.
Slave-Rechner |
50 GB |
50 GB |
Index |
100 GB |
25 GB |
Index-Snapshot (temporär) |
70 GB |
17,5 GB |
Summe |
170 GB |
42,5 GB |

Die angegeben Formeln liefern nur Näherungswerte und keine exakten Werte.
Benötigter Plattenplatz auf dem File-Server
Nur HTML-/Textdokumente |
Gemischte Dokumente (DOC, PDF, usw.) |
Größe Index + Queue (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 2 |
Größe Index + Queue (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 0,5 |
Größe Index-Snapshots (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 2 x 1,4 |
Größe Index-Snapshots (permanent) = Größe Dokumentsammlung x 0,5 x 1,4 |
Temporärer Plattenplatz = Größe Dokumentsammlung x 1,5 |
Temporärer Plattenplatz = Größe Dokumentsammlung x 0,5 |

Sie benötigen keinen zusätzlichen Plattenplatz für den Slave-Index. Die Slave-Index-Server verwenden einen der Index-Snapshots als ihren Slave-Index.

Sie haben eine Dokumentsammlung mit 50 GB HTML/-Textdokumenten oder 50 GB gemischten Dokumenten.
Dies ergibt folgenden Platzbedarf auf dem File-Server:
File-Server |
50 GB |
50 GB |
Index + Queue (permanent) |
100 GB |
25 GB |
Index-Snapshots (permanent) |
140 GB |
35 GB |
Temporär |
75 GB |
25 GB |
Summe |
315 GB |
85 GB |
Wie bei einem Single-Host-System (siehe TREX-Installationsleitfaden).
Anforderungstyp |
Anforderung |
Betriebssystem-Plattform |
Alle TREX-Rechner müssen unter derselben Betriebssystem-Plattform laufen. Gemischte Installationen (z.B. ein TREX-Rechner mit HP-UX, ein TREX-Rechner mit Windows) werden nicht unterstützt. Es besteht keine Abhängigkeit zwischen TREX und der TREX nutzenden Anwendung hinsichtlich des verwendeten Betriebssystems. TREX kann unter einem anderen Betriebssystem installiert sein als die Anwendung, die auf TREX zugreift. |
TREX-Release |
Auf allen TREX-Rechnern muss dasselbe TREX-Release mit demselben Patch-Level laufen. |
Zusätzlich gelten die Software-Anforderungen aus dem TREX-Installationsleitfaden.
Die Installation legt automatisch den Betriebssystembenutzer SAPService<SAPSID> an.
Bei einem TREX-System mit zentraler Datenhaltung müssen Sie sicherstellen, dass der Benutzer SAPService<SAPSID> volle Zugriffsrechte für das TREX-Datenverzeichnis auf dem File-Server hat. Beachten Sie:
· Wenn es sich um einen Netzwerkbenutzer (Domain User) handelt, müssen Sie dies für den einen Netzwerkbenutzer sicherstellen.
· Wenn es sich um lokale Benutzer handelt, müssen Sie dies für alle lokalen SAPService<SAPSID>-Benutzer sicherstellen.
Bei einem TREX-System mit dezentraler Datenhaltung gibt es hinsichtlich Zugriffsrechten keine Besonderheiten.
Während der TREX-Installation geben Sie eine dreistellige System-ID an, beispielsweise TRX. Sie müssen bei allen TREX-Instanzen, die Sie zu einem verteilten System zusammenschließen möchten, dieselbe System-ID verwenden.
Um die Administration zu vereinfachen, empfehlen wir, für alle TREX-Instanzen dieselbe Instanznummer zu verwenden. Die Instanznummer legen Sie während der TREX-Installation fest.
Bei einem Blade-System mit zentraler Programmhaltung gibt es nur eine TREX-Installation. Die Instanznummer ist für alle Server-Blades identisch. Sie müssen bei der TREX-Installation eine Instanznummer wählen, die auf den Server-Blades, auf denen TREX laufen soll, noch nicht belegt ist.
Es ist nur in speziellen Situationen notwendig, den TREX-Dämon auf den einzelnen Rechnern umzukonfigurieren. Die Situationen sind in dieser Dokumentation beschrieben.
Ansonsten können Sie die Standardkonfiguration beibehalten, auch wenn der TREX-Dämon Prozesse startet, die nicht verwendet werden. Diese Prozesse verbrauchen keine nennenswerten Systemressourcen und wirken sich nicht auf die Performance aus. Wenn Sie die Standardkonfiguration beibehalten, ist es einfacher, die Rollen der Rechner nachträglich zu ändern.

Standardmäßig läuft auf jedem Rechner ein Queue-Server. Auf einem Slave-Rechner hat der Queue-Server keine Funktion und wird nicht verwendet. Es ist nicht erforderlich, den TREX-Dämon auf dem Slave-Rechner umzukonfigurieren.
Prinzipiell können Sie dasselbe TREX-System an mehrere Anwendungen anbinden. Beachten Sie dabei:
· Das TREX-System muss entsprechend dimensioniert sein, so dass es die Last aller Anwendungen verarbeiten kann.
· Sie müssen durch organisatorische Maßnahmen sicherstellen, dass die Anwendungen getrennte Index-Namensräume verwenden.