Konfigurationen im BI
Nehmen Sie die im Folgenden beschriebenen Einstellungen im BI für jedes SAP Quellsystem vor, das Sie an das BI anschließen möchten, um Daten zu übertragen.
Nehmen Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter SAP NetWeaver → Business Intelligence → Verbindungen zu anderen Systemen folgende Einstellungen vor:
● Allgemeine Verbindungseinstellungen
○ Logisches System benennen
○ Logisches System einem Mandanten zuordnen
● Automatisches Workflow-Customizing durchführen
Der Hintergrundbenutzer im BI wird zur Kommunikation mit den Quellsystemen des BI, zur Datenextraktion und für Hintergrundprozesse im BI verwendet.
Legen Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter SAP NetWeaver → Business Intelligence → Automatisierte Prozesse den Benutzer für Hintergrundprozesse im BI an und weisen Sie ihm das Profil S_BI-WHM_RFC zu. Wir empfehlen für den Hintergrundbenutzer im BI den Namen BWREMOTE.
Stellen Sie sicher, dass der Hintergrundbenutzer im BI als Voreinstellung beim Anlegen des Quellsystems verwendet wird. Dies ist der Fall, wenn der Hintergrundbenutzer in der Data Warehousing Workbench unter Einstellungen → Globale Einstellungen im Feld BW User für ALE eingetragen ist.
Der Hintergrundbenutzer im Quellsystem wird für die Kommunikation mit dem BI und zur Datenextraktion verwendet.
Legen Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter SAP NetWeaver → Business Intelligence → Verbindungen zu anderen Systemen → Verbindungen zwischen SAP Systemen und BI-System einen Vorschlag für den Namen des Hintergrundbenutzers im Quellsystem fest.
Der Name den Sie hier angeben wird im Dialogfenster zum Anlegen des Quellsystems in der Voreinstellung als Hintergrundbenutzer im Quellsystem angezeigt und, falls im Quellsystem noch nicht vorhanden, beim Anlegen des Quellsystems zur Erzeugung des Benutzers verwendet. Wir empfehlen für den Hintergrundbenutzer im Quellsystem den Namen ALEREMOTE. Wenn im Quellsystem bereits ein entsprechender Benutzer mit dem Profil S_BI-WX_RFC existiert, geben Sie diesen hier an.

Wenn Sie ein BI-System auch als Quellsystem verwenden, empfehlen wir Ihnen, den Hintergrundbenutzer für das BI und den Hintergrundbenutzer für das (BI-) Quellsystem getrennt von einander anzulegen. Für die Myself-Extraktion können Sie einen Benutzer in beiden Rollen verwenden. Wir empfehlen in diesem Fall, dem Hintergrundbenutzer (BWREMOTE) im BI zusätzlich das Profil S_BI-WX_RFC zuzuweisen.
In der Regel werden in Produktivsystemen keinerlei Systemänderungen zugelassen. Der Anschluss eines Systems als Quellsystem an ein BI-System bzw. der Anschluss eines BI-Systems an ein neues Quellsystem stellen jedoch Änderungen im Sinne der Systemänderbarkeit dar. Nehmen Sie daher folgende Einstellungen im BI-System vor, um sicherzustellen, dass in den beteiligten Mandanten der Systeme folgende Änderungen während des Quellsystemanschlusses zulässig sind.
● Mandantenunabhängiges Customizing und Repository-Änderungen
Markieren Sie im Einführungsleitfaden unter SAP NetWeaver → Business Intelligence → Verbindungen zu anderen Systemen → Allgemeine Verbindungseinstellungen → Logisches System einem Mandanten zuordnen den betroffenen Mandanten und wählen Sie Springen → Detail.
Wählen Sie im Feld Änderungen an mandantenübergreifenden Objekten den Eintrag Änderungen an Repository und mand.unabh. Customizing erlaubt.
● Änderungen an den Softwarekomponenten Lokale Entwicklungen (LOCAL) und SAP NetWeaver BI (SAP_BW)
Wählen Sie in den Transport Organizer Tools (Transaktion SE03) Administration → Systemänderbarkeit setzen und dann Ausführen. Markieren Sie auf dem folgenden Bild die Softwarekomponenten LOCALund SAP_BW als änderbar.
● Änderungen im Kundennamensbereich
Wählen Sie in den Transport Organizer Tools (Transaktion SE03) Administration → Systemänderbarkeit setzen und dann Ausführen. Markieren Sie auf dem folgenden Bild die den Kundennamensbereich als änderbar.
● Änderungen in den BI-Namensräumen mit Präfix /BI0/(SAP Namensraum) und /BIC/(Kundennamensraum)
Wählen Sie in den Transport Organizer Tools (Transaktion SE03) Administration → Systemänderbarkeit setzen und dann Ausführen. Markieren Sie auf dem folgenden Bild die BI Namensräume mit den Präfixen /BI0/ und /BIC/ als änderbar.