Reorganisation und Überwachung der
Monitoring-Datenbank MONI
Bis Release SAP NetWeaver 04 (Web AS 6.40) wurden Systemlastdaten sowie verschiedene andere Performance-Daten dauerhaft in der Monitoring-Datenbank MONI gespeichert. Mit SAP NetWeaver 7.0 (SAP Web AS 7.00) werden die Systemlast-Statistiken, die in der Transaktion ST03 angezeigt werden, in der Workload-Kollektor-Datenbank gespeichert. Die Monitoring-Datenbank MONI wird aber immer noch verwendet, sie enthält u. a. Performance-Daten der folgenden Quellen:
● Tabellenaufrufstatistik
● Funktionscode-Statistik
● Betriebssystemstatistik
● Pufferstatistik
● SQLR-Zusammenfassung
Obwohl diese Daten nicht im Systemlastmonitor angezeigt werden, können Sie die Reorganisation dieser Daten in der Monitoring-Datenbank MONI nach wie vor in der Transaktion ST03 einstellen.
Sie können die Lebensdauer der vorhandenen Daten in der MONI bestimmen. Damit begrenzen Sie die Größe der Tabelle, um die Performance der CCMS-Monitore zu optimieren. Je kleiner MONI ist, desto besser ist die Performance der verschiedenen CCMS-Monitore.
Um die nachfolgenden Funktionen durchzuführen, starten Sie den Systemlastmonitor (Transaktion ST03), und stellen Sie sicher, dass Sie sich im Benutzermodus Experte befinden.
Um die Parameter einzustellen, welche die
Reorganisation der Tabelle MONI betreffen, wählen Sie in der Navigationsleiste
Kollektor & Perf. Datenbank
→
Performance-Datenbank
→
Monitoring-Datenbank
→
Reorganisation. Sie gelangen zum Bild Aufbewahrungszeiten für
Performance-Daten.
Hier sehen Sie die Einstellungen für Standard-Daten und Sonstige Daten. Die Monitoring-Datenbank sind also in zwei Teile aufgeteilt, deren Daten unterschiedlich lange aufbewahrt werden. In den jeweiligen Gruppenrahmen sehen Sie, welche Daten zu welcher Gruppe gehören.
Während eines Reorganisationslaufs löscht das System alle Daten, deren Aufbewahrungszeit abgelaufen ist.

Wenn Statistiken durch neue bei der Reorganisation der Monitoring-Datenbank MONI verwendete Aufbewahrungszeiten gelöscht werden, können sie nur mit den üblichen Techniken der Datenbankwiederherstellung rekonstruiert werden.
SAP empfiehlt die folgenden Aufbewahrungszeiten:
● Standarddaten
Diese Daten sind sehr detailliert und benötigen viel Speicherplatz. Daher sollte die Aufbewahrungszeit relativ kurz sein. Setzen Sie den Wert für alle drei Statistiktypen mindestens auf 2, so dass die Statistiken zwei Tage, zwei Wochen bzw. zwei Monate aufbewahrt werden. Allerdings sollten Sie für kleine und mittlere SAP-Systeme sowie zum Testen neuer SAP-Releases längere Aufbewahrungszeiten verwenden.
● Sonstige Daten
Diese Daten sind weniger detailliert als die Standard-Daten und benötigen deutlich weniger Speicherplatz. Daher kann die Aufbewahrungszeit länger sein als bei den Standard-Daten. Verwenden Sie eine Aufbewahrungszeit von 20 Tagen, 20 Wochen und 14 Monaten.
Um einen Überblick über die Inhalte der
MONI zu erhalten, wählen Sie in der Navigationsleiste
Kollektor & Perf. Datenbank
→
Performance-Datenbank
→
Monitoring-Datenbank
→
Inhalt. Sie gelangen zum Bild Performance: Contents of
performance database MONI.
Sie sehen die Zeilen der Datenbank, wobei eine Zeile durch die folgenden Daten charakterisiert sind:
● Datenquelle (z. B. Art der Daten und Instanz)
● Periode (Tag, Woche oder Monat)
● Datum

Die Tabelle MONI ist besonders verschlüsselt und kann nicht mit konventionellen Methoden aufgerufen werden.
Um Daten zu löschen, wählen Sie aus dem Menue Extras → Daten löschen den gewünschten Befehl aus.
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