Virtueller Adressraum eines Workprozesses 
Bei 32-Bit-Systemen können theoretisch 4 Gigabyte Speicher adressiert werden; je nach Betriebssystem stehen einem Prozess etwa 2 GB virtueller Adressraum zur Verfügung.
Dieser besteht aus einem Text- und einem Datensegment, einem dynamisch erweiterbaren Heap und einem ebenfalls dynamisch erweiterbaren Stack. Man kann sich vorstellen, dass der Heap von unten wächst und der Stack von oben - so kann der ganze virtuelle Adressraum genutzt werden.
Bei einem SAP Workprozess sind auf dem Heap spezielle Bereiche reserviert; deren Größe durch Profilparameter eingestellt werden kann. Dies sind
Der größte reservierte Bereich befindet sich zwischen Heap und Stack: der SAP Erweiterungsspeicher.
Die folgende Abbildung zeigt die Abbildung der SAP-Speicherbereiche auf Betriebssystem-Ressourcen.

Zusammenhang zwischen Adressraum und OS-Ressourcen