Expertenfunktionen 
Mittels diesen Funktionen können Funktionen innerhalb des Gateways ausgeführt werden, die nur Benutzer mit entsprechenden Kenntnissen durchführen sollten. Die einzelnen Funktionen werden im folgenden erläutert.
Sie müssen den Gateway-Monitor gwmon mit der Option -expert gestartet haben.
Folgendes Untermenü wird angezeigt:
Expert functions
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1 : memory usage
2 : request block
3 : reset error counter
4 : reset all error counter
5 : reset NI buffer
6 : dump NI buffer
7 : reset trace file
8 : activate external program trace
9 : deactivate external program trace
10 : dump connection table
11 : dump client table
12 : dump work process table
13 : dump remote gateway table
14 : dump gateway's release infos
15 : tail trace file
16 : edit trace file
20 : change gateway parameter
21 : cancel registered programs
22 : count registered programs
23 : cancel client
24 : cancel remote gateway
25 : dump load balancing table
26 : display ni buffer
27 : display started & check programs
28 : enable restart of a started programs
29 : disable restart of a started programs
30 : change to cmdline mode
31 : display ip adress(es)
32 : display statistics
33 : display wp state
34 : activate client trace
35 : deactivate client trace
36 : activate remote gw trace
37 : deactivate remote gw trace
38 : display conversation id table
98 : hard shutdown
99 : soft shutdown
q - quit
m - Menu
-->
In der Kopfzeile wird die maximale Anzahl der Request-Blöcke, die Anzahl der momentan belegten Request-Blöcke und die maximale Anzahl der bisher belegten Request-Blöcke ausgegeben. Es wird die momentane Speicherbelegung angezeigt, d.h. alle gesperrten Request-Blöcke. Pro Request-Block wird dessen Nummer und der Prozess, der ihn gerade bearbeitet, ausgegeben.
Es kann der Inhalt eines Request-Blockes angezeigt werden. Dazu müssen Sie dessen Nummer eingegeben.
Falls das Gateway auf IBM abläuft, werden Verbindungen, bei denen ein Fehler aufgetreten ist, mit einem Fehlerzähler markiert und erst wieder benutzt, falls dieser Zähler auf 0 zurückgesetzt wurde (bei jedem Init zu dem gleichen Partner wird um 1 dekrementiert). Das Zurücksetzen auf 0 kann auch mittels gwmon geschehen und zwar sowohl im Dialog als auch im Hintergrund. Im Dialog wählen Sie im Expertenmenü die Funktion reset error count, anschließend können Sie die Nummer der zurückzusetzenden Verbindung bzw. all angeben. Durch die Aufrufe gwmon -e <nr> pf=... bzw. gwmon -e all pf=.. kann der Fehlerzähler für eine oder alle Verbindungen im Hintergrund zurückgesetzt werden. gwmon beendet sich anschließend.
Mit dieser Funktion kann der NI-Puffer (er puffert Hostname/IP-Adressen und Servicename) zurückgesetzt werden. D.h. alle gepufferten Einträge werden aus dem Puffer gelöscht.
Mit dieser Funktion kann der Inhalt des NI-Puffers in die Tracedatei dev_rd geschrieben werden.
Mit dieser Funktion kann die Trace-Datei zurückgesetzt werden. Wenn die Datei z.B durch eine Fehleranalyse sehr groß geworden ist, kann sie mittels dieser Funktion wieder zurückgesetzt werden.
Mittels dieser Funktion kann Programmen, die vom Gateway gestartet werden, mitgeteilt werden, dass sie ihren Programmablauf tracen sollen. Diese Funktionalität wird für eine Fehleranalyse benötigt. Im Arbeitsverzeichnis des Programmes wird eine Datei CPICTRC erzeugt.
Diese Funktion entspricht dem Menüpunkt anzeigen. Siehe dort.
Diese Funktion zeigt alle verfügbaren Information zu einem System an, das am Gateway angemeldet ist.
Diese Funktion zeigt alle verfügbaren Information zu den Gateway-Workprozessen an.
Diese Funktion zeigt alle verfügbaren Information zu einem Gateway an, das sich an diesem Gateway angemeldet hat.
Mit dieser Funktion können dies Release-Informationen des Gateways angezeigt werden. Die Ausgabe dieser Funktion entspricht der -V Option beim Gateway.
Achtung
Diese Funktion ist nur unter UNIX möglich!
Damit können die jeweils letzten Zeilen einer Datei angezeigt werden.
Diese Funktion kann durch folgende Umgebungsvariable gesteuert werden:
XTERM_CMD : Kommando zum Erzeugen eines neuen Fensters. Default : xterm -bg BLUE -T \"%s\" -e %s &
TAIL_CMD : Kommando zum Anzeigen der jeweils letzten Zeilen einer Datei; Default: tail -f %s
Diese Funktion ist nur unter UNIX möglich!
Damit kann eine Datei im Editor angezeigt werden.
Diese Funktion kann durch folgende Umgebungsvariable gesteuert werden:
XTERM_CMD : Kommando zum Erzeugen eines neuen Fensters. Default: xterm -bg BLUE -T \"%s\" -e %s &
EDITOR_CMD: Kommando zum Start eines Editors, Default: vi %s
Mittels dieser Funktion können Sie Gatewayparameter im laufenden Betrieb ändern.
Damit können registrierte Programme kontrolliert beendet werden. Diese Funktion wird auch intern im Gateway ausgeführt, wenn es sich beendet. Die registrierten Programme, die auf einen Verbindungsaufbau warten, bekommen den Return Code 18, CM_DEALLOCATED_NORMAL gesendet. Ein laufendes registriertes Programm kann damit nicht beendet werden.
Damit können registrierte Programme gezählt werden.
Sie erhalten die Anzahl der registrierten Programme mit dem entsprechenden Status.
Beispiel
enter tpname : testtp
count registered program testtp
total = 1
init = 0
waiting = 1
running = 0
Sie sehen, wie viele registrierte Programme sich in welchem Zustand befinden.
Verbindungen die das Gateway kontrolliert, also z.B. externe C-Programme, registrierte Programme, Remote Gateway ) können abgebaut werden. Falls eine CPIC/RFC-Verbindung zu diesem Client besteht, dann wird diese Verbindung natürlich auch abgebaut.
Verbindungen, die von anderen Gateways aufgebaut wurden, können beendet werden. Falls eine CPIC/RFC-Verbindung zu diesem Client besteht, dann wird diese Verbindung natürlich auch abgebaut.
Die Liste der IP-Adressen, für die ein Gewichtswert definiert ist, ausgeben. Jede Zeile besteht aus folgenden Einträgen.
Index, Gewichtungsfaktor und eine IP-Adresse, wobei auch Bereiche mit Wildcards angegeben werden können.
Details zum Loadbalancing finden Sie unter Load-Balancing für registrierte Programme.
Sie sehen den Inhalt des Hostnamen-Puffers.
Wenn der Status UNKNOWN ist, kann dies folgende Ursachen haben:
Auflösung von IP-Adresse zu Rechnername ist misslungen
Auflösung von Rechnername zu IP-Adresse ist misslungen
Auflösung von Servicename zu Portnummer ist misslungen
Weitere Information finden Sie dann in der Trace-Datei.
Die IP-Adressen des Gateways werden ausgegeben.
Gateway monitor, connected to binmain / 3353
Gateway's own ip adresses
----------------------------------------------
[10.17.68.123] ls0302 (HOSTNAME)
[127.0.0.1] localhost (LOCALHOST)
[10.17.4.228] ls0302b.wdf.sap-ag.de (NILIST) .
Die Statistik wird ausgegeben, falls sie aktiv ist. Siehe auch Gateway-Statistik.
Die Funktionen sind dieselben wie beim Gateway-Monitor im SAP-System.
Sie können die Trace-Datei anzeigen oder herunterladen sowie den Trace-Level verändern.
Sie sehen eine Tabelle der Conversation-IDs mit zusätzlichen Informationen:
Beispiel
Gateway monitor, connected to ld0004 / sapgw04
gateway - conversation id table
-----------------------------------------------------------
65407549 : local, conn=57
65287481 : remote, us7211.wdf.sap.corp / sapgw04 (gw_id=1)
64085539 : remote, us7211.wdf.sap.corp / sapgw04 (gw_id=1)
63980260 : remote, us7211.wdf.sap.corp / sapgw04 (gw_id=1)
63979858 : remote, us7211.wdf.sap.corp / sapgw04 (gw_id=1) .
Damit kann das Gateway kontrolliert beendet werden. Falls noch aktive Verbindungen im Gateway vorhanden sind, wird das Gateway nicht beendet!
Damit wird das Gateway sofort beendet. Es finden keine weiteren Prüfungen statt.