Netzwerk-Parameter 
Die folgenden Gateway-Parameter steuern das Verhalten des Gateways im Netzwerk.
Im Normalfall müssen Sie die Standardeinstellungen nicht ändern.
Kommando zum Ermitteln der eigenen Host-Adressen. Dieser Parameter hat für Windows keine Bedeutung, da dort die eigenen IP-Adressen mit gethostbyaddr() ermittelt werden.
Default-Einstellung |
HP |
/usr/bin/netstat -in |
AIX |
/bin/netstat -in |
|
SUN |
/usr/bin/netstat -in |
|
Sonst |
Leerstring |
|
Einheit |
spezielle Zeichenkette |
|
Dynamisch |
Nein |
|
Es gibt High-Availibility-Lösungen, bei denen die IP-Adresse von einem Rechner zum anderen wandern kann. D.h. die Einträge, die man beim Starten des Gateway gelesen hat, sind unter Umständen nicht mehr gültig. In diesem Fall muss beim dem Test, ob es sich um eine „lokale“ IP-Adresse handelt, immer die aktuelle Liste mittels des netstat-Kommandos ermittelt werden. Um diesen Mechanismus zu aktivieren, muss dieser Profilparameter auf 0 gesetzt werden
Default-Einstellung |
1 |
Einheit |
Wahrheitswert |
Dynamisch |
Nein |
Liste von alternativen Hostnamen für den lokalen Rechner. Das Gateway bestimmt die IP-Adressen der LAN-Adapter beim Start, damit es genau weiß, welche IP-Adressen „lokale“ Adressen sind.
Normalerweise werden alle Namen des Rechner mittels eines Betriebssystemkommandos erfragt (siehe gw/netstat). Falls dieses Kommando nicht verfügbar oder fehlerhaft ist, können mittels dieses Parameters alle Rechnernamen definiert werden. Das Kommando für gw/netstat sollte dann als Leerstring definiert werden.
Es kann zu Problemen kommen, wenn sich ein Client über eine Firewall verbindet und diese Firewall eine IP-Adressen-Umsetzung macht. Dann erkennt das Gateway nicht, dass der Verbindungsrequest eigentlich an das lokale System gehen soll und versucht, eine Verbindung zu einem anderen System zu machen. In diesen Fällen muss man diesen Parameter pflegen und die IP-Adresse, die der Client schickt, als eigene Adresse eintragen.
Ein weiterer Fall für die Verwendung kann sein, wenn der Algorithmus, der die Ausgabe des netstat-Kommandos prüft, einen Fehler hat und eine IP-Adresse nicht als eigene findet.
Syntax |
host1,host2,host3 |
Default-Einstellung |
keine alternativen Rechnernamen |
Einheit |
spezielle Zeichenkette |
Dynamisch |
Nein |
Mit diesem Parameter kann die Socket-Option KEEPALIVE für die Netzwerkverbindungen des Gateways aktiviert werden. Das Ein- bzw. Ausschalten dieser Option bezieht sich nur auf neue Verbindungen. Für bestehende Verbindungen kann sie über den Gateway-Monitor aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Default-Einstellung |
0 (deaktiviert) |
Einheit |
Wahrheitswert |
Dynamisch |
ja |
Dieser Parameter aktiviert bzw. deaktiviert den Trace für NI-Verbindungen. Damit kann man für externe Programme schon vor dem Verbindungsaufbau den Trace aktivieren.
Default-Einstellung |
0 |
Einheit |
Wahrheitswert |
Dynamisch |
ja |
Anzahl der Einträge im Hostnamenpuffer. Falls der Wert dieses Parameters nicht gesetzt ist, wird der Standardwert der Netzwerkschicht genommen (Default 100).
Hostnamen oder Servicenamen werden in diesem Puffer aus Performancegründen gespeichert, da die Namesauflösung unter Umständen lange dauern kann.
Der Inhalt dieses Puffers kann über den Gateway-Monitor angezeigt werden.
Wenn die Anzahl der Einträge geändert wird, dann werden die aktuellen Einträge gelöscht.
Default-Einstellung |
von NI-Schnittstelle übernehmen |
Einheit |
Ganze Zahl zwischen 100 und 10000 |
Dynamisch |
ja |
Testet Fragmentierung auf der Netzwerkschicht.
Achtung
Dieser Parameter dient nur zur Fehlersuche und sollte nicht ohne Zustimmung der SAP geändert werden.
Folgende Werte sind möglich:
0 : Normalbetrieb des Gateways
>0 : Gateway sendet und liest fragmentierte Daten vom Netzwerk
Default-Einstellung |
0 |
Einheit |
Ganze Zahl |
Dynamisch |
ja |