Porttyp XML-Datei: Portbeschreibung
pflegen
Im Ausgang legen Sie die Regeln für die Erzeugung der Ausgangsdatei fest. Im Eingang hat die Portbeschreibung nur Einfluß auf die Testprogramme (s.u.).
1. Wählen Sie SAP Menü → Werkzeuge → IDoc-Schnittstelle/ALE → Administration → Laufzeiteinstellungen ® Portpflege (WE21).
1.
Positionieren Sie auf XML, und wählen Sie
. Geben Sie dem Port einen Namen und
bestätigen Sie Ihre Eingabe.
2. In der Beschreibung geben Sie einen möglichst sprechenden Text an.
Der Text wird beim Einstiegsbild zur Portbeschreibung und in den Partnervereinbarungen angezeigt. Ein sprechender Text wäre z.B. „Dateien enthalten die DTD“.
3. Wählen Sie das XML-Format aus.

Wenn Sie als XML-Format Unicode wählen, fahren Sie mit Schritt 7 fort. Eine Umsetzung nationaler Sonderzeichen ist nicht mehr notwendig und es liegt ein XML-Schema vor, so daß auch eine DTD-Einbettung nicht mehr notwendig ist.
4. Auf der Registerkarte Ausgangsdatei können Sie wählen, ob die IDocs zusammen mit der entsprechenden Document Type Declaration (DTD) in die XML-Datei geschrieben werden sollen.
Die DTD enthält die Tags, die im nachfolgenden XML-IDoc verwendet werden, also Tags für die IDoc-Satzarten und die einzelnen Segmente. Die Tags werden wie die einzelnen Felder benannt. So heißt die Anfangs-Ende-Tag-Sequenz für das Feld MESTYP des Kontrollsatzes EDI_DC40 <EDIDC_40-MESTYP><EDIDC_40-MESTYP>.
5.
Möglicherweise müssen Sie nationale
Sonderzeichen wie ä,ö,ü in internationale Zeichenfolgen wie ae,oe,ue umsetzen.
Dazu pflegen Sie die
Umsetztabelle und markieren anschließend Sonderzeichen umsetzen. Beachten Sie
aber, daß die Zeichenketten in den Segmentfeldern dann ihre Länge ändern
können!
6.
Wie beim Porttyp
„Datei“ geben Sie am besten einen Funktionsbaustein an, der die Dateinamen
erzeugt. Die SAP-Empfehlung ist EDI_PATH_CREATE_CLIENT_DOCNUM bzw. EDI_LPATH_CREATE_CLIENT_DOCNUM für logische
Verzeichnisse. Diese Funktionsbausteine garantieren eindeutige Dateinamen
und verhindern somit ein Überschreiben nicht verarbeiteter Dateien. Machen Sie
einen
Zugangstest für Ihr Verzeichnis.
Die vom Funktionsbaustein erzeugten
Dateinamen übersteuern den statischen Namen, den Sie im Feld Ausgangsdatei pflegen können. Ein statischer
Name kann bei einem Testport sinnvoll sein: Ist Ihr Testport im entsprechenden
Feld im
Testwerkzeug (WE19
→ Einstellungen)
eingetragen, und haben Sie keinen Funktionsbaustein angegeben, dann wird der
statische Name in den
Testprogrammen
verwendet. Statische wie dynamische Dateinamen erhalten den Zusatz .xml in Windows/NT
Betriebssystemen.
Logische Verzeichnisse werden betriebssystemabhängig in die in der Transaktion FILE gepflegten physischen Verzeichnisse aufgelöst. Beachten Sie hierzu auch die F1-Hilfe auf den Feldern logisches/physisches Verzeichnis.
7.
Registerkarte Ausgang: Triggern: Verfahren Sie wie in
Schritt 6 beim Porttyp
„Datei“. Machen Sie wieder einen
Zugangstest.