Laufzeit
· Der Integration Engine, um die Integrationslogik des Integration Servers auszuführen und/oder für die Umsetzung des Messaging (sowohl des Integration Servers als auch von Anwendungssystemen).
· Der Proxy-Laufzeit, um mit Hilfe von Proxies Messages mit dem Integration Server auszutauschen. Dieser Abschnitt behandelt das Programmiermodell für ABAP- und Java-Proxies.
· Der Adapter Engine, um mit Hilfe des RFC-Adapters und Fremdadaptern Messages mit dem Integration Server auszutauschen.
· Den jeweiligen Adaptern, die entweder über die Adapter Engine angeschlossen sind oder unabhängig davon betrieben werden (wie der IDoc-Adapter und der Plain-HTTP-Adapter)
· Das zentrale Monitoring, um XI-Laufzeitkomponenten, den Message-Fluss und die Performance zu überwachen.
Siehe auch: Connectivity.
Die Proxy-Laufzeit und die Adapter (Engine) holen sich beim ersten Senden auch Informationen aus dem System Landscape Directory (SLD), um den logischen Sender in die Message schreiben zu können (im Anwendungssystem sind zunächst nur technische Informationen über das System abrufbar. Dies läuft bei der Proxy-Laufzeit beispielsweise folgendermaßen ab:
...
1. Die Proxy-Laufzeit holt sich aus dem Exchange-Profil die Adresse des SLD. Dort sind alle Business-Systeme eingetragen, zu denen auch der Integration Server gehört.
2. Die Proxy-Laufzeit übermittelt dem System Landscape Directory eine technische Kennung für das Sendersystem. Soweit dieses im SLD eingetragen ist und die entsprechenden Assoziationen vorhanden sind, erhält die Proxy-Laufzeit als Antwort den Namen des Sender-Business-Systems und die Adresse des zugeordneten Integration Server.
3. Die Proxy-Laufzeit kann nun das logische Business-System als Sender in der Message angeben und sie zum Integration Server weiterleiten.
Bevor Sie Messages über den Integration Server austauschen können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
· Die Laufzeitkomponenten von SAP XI und der an der Kommunikation beteiligten Anwendungssysteme müssen konfiguriert sein (beispielsweise muss der lokalen Integration Engine im Anwendungssystem die Adresse des Integration Server bekannt sein). Man bezeichnet diese Aufgabe auch als technische Konfiguration.
· Der kollaborative Prozess muss im Integration Builder (Konfiguration) konfiguriert sein. Dies beinhaltet Konfigurationsdaten auf logischer Ebene (logisches Routing) und technischer Ebene (Kommunikationskanal).

Siehe auch: Rollen und Werkzeug-Zugang.
Der Übergang zwischen der technischen Konfiguration und der Konfiguration des kollaborativen Prozesses ist fließend. Diese Dokumentation beschreibt überwiegend die zuletzt genannte Konfiguration, teilweise aber auch die erstere. Zur technischen Konfiguration finden Sie weitere Informationen im Configuration Guide. Der Leitfaden ist auf dem SAP Service Marketplace unter der Internetadresse service.sap.com/instguides verfügbar.