Nummernkreisobjekt pflegen
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1. Rufen Sie die Nummernkreistransaktion auf (SNUM oder SNRO).
2. Geben Sie einen Objektnamen an, und wählen Sie Anlegen. Sie erhalten ein Fenster zum Eingeben der Entwicklungsklasse, in der Sie das Nummernkreisobjekt ablegen wollen.
3. Geben Sie eine Entwicklungsklasse an, und wählen Sie Sichern. Sie erhalten nun das Fenster mit den Feldern zur Definition des Objekts.
4. Um das Nummernkreisobjekt zu definieren, füllen Sie folgende Felder:
○ Kurztext
Kurztext zum Objekt (Länge 20), Erläuterung für den Nummernkreispflegedialog
○ Langtext
Langtext zum Objekt (Länge 60), Erläuterung für den Nummernkreispflegedialog
Registerkarte Intervalle
Wenn Sie ein Nummernkreisobjekt differenzieren wollen, geben Sie das Datenelement an, nach dessen Ausprägung differenziert werden soll. Dieses Datenelement muss aktiv im Data Dictionary vorhanden sein und eine Prüftabelle besitzen. Die Domäne muss eine Feldlänge zwischen 1 und 6 haben.
Die Domäne bestimmt die Länge der zu vergebenden Nummern. Sie muss vom Typ NUMC oder CHAR sein und eine Feldlänge von 1 bis 20 haben. Wählen Sie eine passende Domäne aus dem Data Dictionary oder legen Sie eine an.
Diese Zahl gibt an, ab wie viel Prozent Intervallrest bei der Nummernvergabe eine Warnung ausgegeben wird. Sie muss zwischen 0,1 und 99,9 liegen.
Die Sätze zum betriebswirtschaftlichen Objekt sollen nach Geschäftsjahren unterschieden werden.
Dieses Kennzeichen gibt an, ob wieder die erste Nummer vergeben werden soll, wenn alle Nummern eines Intervalls verbraucht sind.
Registerkarte Customizing
Wenn Sie hier einen Transaktionscode eingeben, können Sie bei Aufruf dieses Codes die Intervalle zu genau diesem Objekt pflegen.
Hier kann die Pufferungsart für die Intervalle eingestellt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
- Hauptspeicherpufferung
- Parallele Pufferung
- Lokale Pufferung mit Work-Prozess-Id
- Keine Pufferung

Weitere Informationentionen zu den einzelnen Pufferungsarten finden Sie im SAP-Hinweis 504875.
Dieser Wert gibt die Größe des Puffers an.
Registerkarte Gruppe
Wenn das betriebswirtschaftliche Objekt nach Elementen gruppiert werden soll, können Sie durch Ausfüllen der folgenden Felder festlegen, dass die Pflege der Gruppentabelle durch den Standard-Pflegedialog erfolgen soll. Anderenfalls müssen Sie die Zuordnung selbst programmieren.
o Gruppentabelle (Objekttypen 2, 3, 5 bis 8)
Geben Sie den Namen der Tabelle an, die das Gruppierungselement enthält, z.B. für den Materialstamm die Materialartentabelle. Die Tabelle muss aktiv im Data Dictionary vorhanden sein und als Schlüssel das Feld für das Nummernkreiselement besitzen. Sollen die Gruppen vom Unterobjekt abhängen, muss das Unterobjekt Teil des Schlüssels sein. Ansonsten darf die Gruppentabelle keine weiteren Schlüsselfelder besitzen. Eine Gruppentabelle darf höchstens einem Nummernkreisobjekt zugeordnet sein.
o Feld für Unterobjekt in Gruppentabelle (Objekttypen 7 und 8)
Wenn das betriebswirtschaftliche Objekt nach Unterobjekten differenziert wird und die Gruppen vom Unterobjekt abhängig sind, geben Sie hier das Feld der Gruppentabelle an, welches den Wert des Unterobjekts enthält (Objekttypen 7 und 8). Das Unterobjektfeld muss Teil des Schlüssels sein.
o Feld für Element in Gruppentabelle(Objekttypen 2, 3, 5 bis 8)
Wenn das betriebswirtschaftliche Objekt gruppiert werden soll, geben Sie hier das Feld der Gruppentabelle an, welches den Wert enthält, nach dem gruppiert werden soll. Das Nummernkreiselement-Feld muss Teil des Schlüssels sein.
o Felder NrKreisNr. interne/externe (Objekttypen 3, 6, 8)
Geben Sie hier die Felder der Gruppentabelle für interne und externe Nummernkreise an, falls die Anwendung sowohl externe als auch interne Nummernvergabe anbieten soll. Gleichzeitig muss eine Gruppentabelle angegeben werden. Die Felder müssen das Format CHAR (2) oder NUM (2) besitzen.
o Feld Nummernkreisnummer (Objekttypen 2, 5, 7)
Geben Sie hier das Feld der Gruppentabelle für die Nummernkreise an, falls die Anwendung nur einen Nummernkreis (extern oder intern) anbieten soll. Das Feld muss Teil des Schlüssels sein und das Format CHAR (2) oder NUM (2) besitzen. Ob es sich dabei um einen externen oder internen Nummernkreis handelt, wird beim Anlegen des Intervalls für diesen Nummernkreis gekennzeichnet.
Wenn bei der Gruppenpflege die Elementtexte mitangezeigt werden sollen, markieren Sie das Feld:
● Elementtext anzeigen
Hierfür ist es notwendig, daß Sie mit der Funktion Textangaben pflegen folgende Eingaben zur Elementtexttabelle pflegen:
● Texttabelle der Elemente
● Sprachenfeld
● Unterobjektfeld
Dieses Feld erscheint nur dann an der Oberfläche, wenn die Gruppen abhängig vom Unterobjekt definiert sind.
● Elementfeld
● Textfeld
Wenn Sie die Eingabedaten gesichert haben, können Nummernkreisintervalle zum Objekt angelegt werden.
1. Rufen Sie die Nummernkreistransaktion auf (SNUM oder SNRO).
2. Geben Sie einen Objektnamen an, und wählen Sie Ändern.
3. Folgende Felder sind änderbar:
Registerkarte Intervalle
Registerkarte Customizing
Registerkarte Gruppen
Die Felder sind nur eingabebereit, wenn zu diesem Nummernkreisobjekt noch keine Nummernkreisintervalle existieren.
o
Gruppentabelle (Objekttypen 2, 3, 5 bis 8)
o
Feld für Unterobjekt
in Gruppentabelle (Objekttypen
7 und 8)
o
Feld für Element in
Gruppentabelle(Objekttypen 2, 3, 5
bis 8)
o
Felder NrKreisNr. interne/externe
(Objekttypen 3, 6,
8)
o Feld Nummernkreisnummer (Objekttypen 2, 5, 7)
o
Elementtext anzeigen
Um ein Nummernkreisobjekt löschen zu können müssen Sie erst die dazugehörigen Nummernkreisintervalle löschen.
Veranlassen Sie die Fachabteilung über den Einführungsleitfaden Nummernkreise mit Intervallen anzulegen. Hinweise hierzu finden Sie in dem Dokument zur Systemverwaltung in den folgenden Abschnitten:
SAP Nummernkreispuffer
(BC-CST-NU)
Bei der Pflege eines Nummernkreisobjekts wird dieses in eine Änderungsaufgabe aufgenommen. Nach Freigabe des Transports laufen verschiedene Konsistenzprüfungen ab, um den Transport fehlerhafter Objekte zu vermeiden. Fehlermeldungen oder Warnungen erscheinen im Transportprotokoll. Beim Auftreten von Fehlern wird der Export bzw. Import abgewiesen.