SQLDBC-Trace
SQL Database Connectivity (SQLDBC) ist eine Laufzeitbibliothek für die Entwicklung von Datenbankanwendungen und Datenbankschnittstellen für MaxDB. Über SQLDBC können Anwendungen auf MaxDB-Datenbankinstanzen zugreifen, SQL-Anweisungen ausführen und Daten bearbeiten. Es besteht aus der Laufzeitbibliothek libSQLDBC, dem Software Development Kit SQLDBC SDK und dem Werkzeug sqldbc_cons.
SQLDBC verfügt unter anderem über
umfangreiche Trace-Möglichkeiten, die über den Datenbankassistenten aufgerufen
werden können. Im Benutzermenü Werkzeuge (OLTP/
liveCache) finden
Sie unter anderem das Werkzeug SQLDBC-Trace.
Siehe auch:
SQLDBC-Handbuch,
sqldbc_cons,
SQLDBC-Traces

Traces beeinträchtigen die Performance. Schalten Sie Traces nur für die Fehlersuche und Problemanalyse ein.
...
1.
Öffnen
Sie den Datenbankassistenten (Transaktion
DB50) bzw. den
liveCache-Assistenten (Transaktion
LC10)
2. Wählen Sie Werkzeuge → SQLDBC-Trace.
...
Um den Trace einzuschalten verfahren Sie wie folgt:
1. Markieren Sie den gewünschten Prozess.
2. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
Trace |
Inhalt |
SQL (Switch on SQL trace) |
SQL-Anweisungen (einfachster Trace, ist für die meisten Analysen ausreichend) |
Short (Switch on short trace) |
Methodenaufrufe |
Long (Switch on long trace) |
Methodenaufrufe mit Aufrufparametern (umfangreichster Trace) |
Packet (Switch on packet trace) |
Kommunikationspakete |
3. Geben Sie die Größe der Trace-Datei an.
Die Trace-Dateien erhalten einen Dateinamen der Form sqldbctrace-<pid>.prt, wobei <pid> die Prozess-ID ist. Die Trace-Dateien werden zyklisch überschrieben.
Um den Trace auszuschalten, markieren Sie den Prozess, für den der Trace geschrieben wird und wählen Sie Switch off.
Sie können den Namen der Trace-Datei festlegen. Wählen Sie dazu Springen → Trace-Verzeichnis.
Sie können die Größe der Trace-Datei festlegen. Wählen Sie dazu Springen → Maximale Dateigröße.
Trace auswerten/anzeigen
Um den Trace auszuwerten, markieren Sie die gewünschte Trace-Datei. Wählen Sie Datei anzeigen.