Monitoring-Eigenschaftsvarianten
Eine Monitoring-Eigenschaftsvariante enthält Einstellungen für Eigenschaften und Methodenzuordnungen von Monitorbaumelementen (Monitoring Tree Elements = MTEs), MTE-Klassen und Attributgruppen. Jede Änderung dieser Einstellungen wird einer Eigenschaftsvariante zugewiesen.
MTEs sind mit ihren allgemeinen Eigenschaften, Methodenzuordnungen und Alert-Schwellenwerten vordefiniert. Diese Einstellungen sind in Eigenschaftsvarianten gruppiert. Sie können bei der Überwachung Ihrer IT-Landschaft mehrere Eigenschaftsvarianten verwenden, die damit für verschiedene Überwachungsstrategien stehen. Die aktuellen, von SAP ausgelieferten Einstellungen befinden sich in der Eigenschaftsvariante SAP-DEFAULT.
In der Monitoring-Architektur gibt es eine Hierarchie von Eigenschaftsvarianten, in der sich die in SAP-DEFAULT enthaltenen Werte auf der untersten Ebene befinden. Von Kunden geänderte und in der aktiven Eigenschaftsvariante gespeicherte MTE-Werte stehen in der Hierarchie ganz oben. Dies ist die aktive Eigenschaftsvariante. Falls Sie bei Änderungen der MTE-Werte keine Variante angeben, wird die Änderung in der Variante * gespeichert.
Ab SAP-Release 4.6A gibt es in dieser Hierarchie eine zusätzliche Ebene. Wenn Sie eine Monitoring-Eigenschaftsvariante erstellen, können Sie eine übergeordnete Variante (Vatervariante) angeben, deren Werte verwendet werden sollen, wenn die vom Kunden definierte Variante für eine MTE-Klasse keine Werte enthält. Enthält die Vatereigenschaftsvariante ebenfalls keine Werte für die MTE-Klasse, verwendet das System die in der Eigenschaftsvariante SAP-DEFAULT enthaltenen Werte.

Ab SAP-Release 4.6A können Sie eine
Eigenschaftsvariante auch einer
Betriebsart
zuordnen (siehe
Betriebsarten definieren). Dies hat
den Vorteil, daß Sie die Variante nicht mehr manuell zu aktivieren brauchen.
Die Variante wird mit dem Start der entsprechenden Betriebsart aktiviert.
Siehe auch: