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HintergrundAuswertung von Verweilregeln Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Im Falle der Verweilregeln beziehen sich alle ILM-Regelwerke eines ILM-Objekts auf genau ein Prüfgebiet. Bei der Auswertung der ILM-Regeln ermittelt das System jeweils das Beginn- und Endedatum des Verweilzeitraums. Das Protokoll der Regelsimulation unterschiedet zwischen folgenden Arten von Regeln:

  • Gültige Regeln (Regeln, die den Bedingungen entsprechen)

  • Operative Regeln (Regeln, die sich auf die Ermittlung des operativen Verweilzeitraums direkt auswirken)

Ermittlung des operativen Verweilzeitraums

Zur Ermittlung der operativen Regeln und damit des operativen Zeitraums (Beginn- und Endedatum) geht das System wie folgt vor:

  1. Auswertung aller gültigen Regeln im Prüfgebiet (jeweils die Regeln mit der höchsten Priorität) zur Berechnung folgender Werte je Regel:

  2. Ermittlung der operativen Regeln nach folgendem Grundsatz:

    Es gilt allein die Regel, die das späteste Endedatum liefert.

Beispiel

Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht die Ermittlung des Beginn- und Endedatums für den Verweilzeitraum eines Datenobjekts.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Ermittlung des operativen Verweilzeitraums anhand mehrerer ILM-Regeln

Gültige Regel

Ergebnis der Regel

Operatives Ergebnis

Auswirkung auf die Daten

Regel 1

Endedatum liegt vor dem operativen Endedatum

Kein operatives Ergebnis

Keine Auswirkung

Regel 2

Spätestes Endedatum des Verweilzeitraums

  • Beginndatum des Verweilzeitraums

  • Endedatum des Verweilzeitraums

Innerhalb dieses Zeitraums müssen die Daten in einem bestimmten Zustand (z. B. in der Datenbank des Systems) verbleiben. Danach kann z. B. die Datenarchivierung erfolgen.

Regel 3

Endedatum liegt vor dem operativen Endedatum

Kein operatives Ergebnis

Keine Auswirkung