Task-Queue-Service
Der Task-Queue-Service spielt eine zentrale Rolle in einer Load-Balancing-Umgebung.
Anwendungen die auf den Servern dieser Umgebung laufen, können Tasks in eine Task-Queue stellen. Andere Anwendungen, die für die Abarbeitung dieser Tasks verantwortlich sind, lesen und führen diese Tasks aus. Die ausführenden Anwendungen können dabei auf demselben oder einem anderen Server laufen.
Auf jedem Server einer Load-Balancing-Umgebung läuft jeweils eine Instanz des Services. Die Konfiguration ist dabei global gültig.
Parameter des Task-Queue-Service
Parameter |
Obligatorisch |
Beschreibung |
Root Directory |
Nein |
Pfad zum Dateisystem in der die Tasks gespeichert sind. Nur relevant bei Dateisystem-Persistenz (siehe Persistence Layer). Der Pfad /etc/taskqueue ist voreingestellt. |
Persistence Layer |
Nein |
Auswahl der Persistenzschicht. Ein Dateisystem (file system) als Persistenzschicht ist nicht transaktionssicher und sollte daher in verteilten Systemen nicht eingesetzt werden. RAM-Speicher (memory) als Persistenzschicht ist nur für Testsysteme zweckmäßig. Wählen Sie für ein Produktivsystem Datenbank-Persistenz (database). |
Size Limit for Task History |
Nein |
gibt die maximale Anzahl von Tasks an, die nach ihrer Ausführung in einer Historie gespeichert werden Die Historie erlaubt es Programmierern zu kontrollieren, ob Tasks in der Task-Queue bearbeitet wurden. Wenn der angegebene Wert überschritten wird, werden alte Einträge gelöscht. Dies verhindert eine Verlangsamung des Systems und das unkontrollierte Anwachsen der Datenbank. Voreinstellung: 5000 |
Der Task-Queue-Service ist in der KM-Standardkonfiguration vorkonfiguriert und aktiviert. In der Regel müssen Sie seine Konfiguration nicht ändern.

Deaktivieren Sie den Service nicht, da er z.B. vom Indexverwaltungs-Service genutzt wird.
Um die Konfiguration des Task-Queue-Service zu überprüfen, wählen Sie Content Management → Global Services → Task Queue Service.