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Dokumentation zur VorgehensweiseMethoden der Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING anpassen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Im Rahmen der Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING werden mehrere Datensammelmethoden der CCMS-Monitoring-Infrastruktur verwendet. Im Einzelnen sind dies:

  • Überprüfung der Möglichkeit, sich an einer bestimmten ABAP-Instanz anzumelden

    Diese Prüfung wird durch die Datensammelmethode CCMS_AVAIL_LOGON_CHECK durchgeführt. Dabei führt das System einen RFC-Aufruf in die entsprechende Instanz aus. Damit wird zwar keine echte Anmeldung durchgeführt, Sie können aber feststellen, ob eine Anmeldung möglich ist – da der RFC-Aufruf genau wie die Anmeldung eines Benutzers einen freien Dialog-Workprozess benötigt.

    Sie aktivieren diese Funktion, indem Sie in der Konfiguration der Verfügbarkeitsüberwachung den Logon-Check für die gewünschte Instanz oder System aktivieren.

  • Überprüfung, ob der Host, auf dem eine Instanz läuft, mit einem technischen Ping erreichbar ist

    Diese Prüfung wird durch die Datensammelmethode CCMS_HOSTPING durchgeführt. Dabei wird je nach Einstellung der Methodenparameter entweder ein NI-Ping oder ein ICMP-Ping durchgeführt.

    Die Überprüfung der Hosts ist standardmäßig aktiv, sie läuft standardmäßig im Hintergrund.

Grundsätzlich können Datensammelmethoden der CCMS-Monitoring-Infrastruktur im Dialog oder im Hintergrund laufen. Methoden, die im Dialog laufen, werde alle 5 Minuten vom Programm SAPMSSY8 aufgerufen. Dabei gilt eine Laufzeitbeschränkung von 5 Minuten für alle Methoden und etwa 2 Minuten pro Methode. Wird diese Laufzeit überschritten, wechselt der Methodenstatus nach FATAL ERROR, und die Methode wird nicht mehr durchgeführt. Methoden, die in der Hintergrundverarbeitung laufen, werden standardmäßig nur einmal pro Stunde vom Hintergrunddispatcher gestartet, die o.g. Methoden laufen allerdings in einem eigenen Job, der auch häufiger aufgerufen werden kann. Grundsätzlich empfiehlt SAP, dass Sie die genannten Methoden im Hintergrund ablaufen lassen, wenn Sie eine Laufzeitüberschreitung feststellen (siehe auch Availability Monitoring with CCMSPING Is Functioning Incorrectly).

Vorgehensweise

Um die oben genannten Methoden im Hintergrund oder im Dialog ablaufen zu lassen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Starten Sie die Transaktion RZ21, und wählen Sie aus dem Menü   Techn.Infrastruktur   Verfügbarkeitsüberwachung   CCMSPING-Verfügbarkeitsüberw. konfigur.  .

  2. Je nachdem, welche Methode Sie im Dialog oder im Hintergrund ausführen lassen möchten, führen Sie die folgenden Tätigkeiten aus:

    Gewünschte Einstellung

    Vorgehen

    Logon-Check im Dialog ablaufen lassen

    Wählen Sie   Überwachung   Logon-Check in Dialog ausführen  .

    Logon-Check im Hintergrund ablaufen lassen

    Wählen Sie   Überwachung   Logon-Check in Batch ausführen  , und geben Sie im folgenden Bild im Eingabefeld Job-Wiederholfrequenz an, alle wieviel Minuten die Überprüfung durchgeführt werden soll.

    Host-Ping im Dialog ablaufen lassen

    Wählen Sie   Überwachung   Host-Ping in Dialog ausführen  .

    Host-Ping im Hintergrund ablaufen lassen

    Wählen Sie   Überwachung   Host-Ping in Batch ausführen  .

Bei der Überprüfung der Host-Verfügbarkeit können Sie weitere Einstellungen vornehmen. Ändern Sie hierfür die Methodenparameter der Methode CCMS_HOSTPING. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Starten Sie die Transaktion RZ21, markieren Sie im Gruppenrahmen Methoden den Auswahlknopf Methodendefinitionen, und wählen Sie die Drucktaste Übersicht anzeigen.

  2. Markieren Sie die Methode CCMS_HOSTPING, und wählen Sie die Drucktaste Daten bearbeiten (Daten bearbeiten).

  3. Sie befinden sich nun auf der Seite Monitoring: Methoden. Wählen Sie den Gruppenrahmen Parameter, und wechseln Sie in den Änderungsmodus, indem Sie die Drucktaste Anzeigen <-> Ändern (Anzeigen <-> Ändern) wählen.

  4. Sie können die folgenden Parameter Ihren Wünschen entsprechend einstellen:

    Parameter

    Bedeutung

    TRACE

    Gibt an, ob für die Methode ein Trace eingeschaltet werden soll (X). Setzen Sie diesen Parameter nur auf Anweisung des SAP-Supoort.

    DO_PING

    Gibt an, ob der Host-Ping durchgeführt werden soll. Standardmäßig ist dies der Fall, der Standardwert ist darum X. Ersetzen Sie diesen Wert durch ein Leerzeichen, falls Sie die Überprüfung nicht durchführen lassen möchten.

    DO_ICMP

    Gibt an, ob ein ICMP-Ping oder ein NI-Ping durchgeführt wird. Der Standardwert ist X, d. h. es wird ein ICMP-Ping durchgeführt.

    IN_BATCH

    Gibt an, ob die Überprüfung im Hintergrund durchgeführt werden soll. Standardmäßig ist dies der Fall, der Standardwert ist darum X. Ersetzen Sie diesen Werte durch ein Leerzeichen, falls Sie die Überprüfung im Dialog durchführen lassen möchten.

    BATCH_FREQ

    Gibt den Abstand von zwei Prüfungen in Minuten an. Dieser Parameter ist nur relevant, falls die Prüfung im Hintergrund durchgeführt wird. Der Standardwert ist 5, d. h. alle fünf Minuten wird ein Ping zum überwachten Host durchgeführt.

    NO_TASKS

    Gibt an, wie auf wie viele Workprozesse die Durchführung des Host-Verfügbarkeitsüberwachung parallelisiert wird. Der Standardwert ist 5, d. h. die Prüfung wird in maximal fünf parallelen Workprozessen durchgeführt.

  5. Sichern Sie Ihre Änderungen.