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Funktionsdokumentation Überwachung von Kontexten in der Topologieanzeige  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Verwenden Sie diese Funktion, um sich einen Überblick über die Monitorkontexte des lokalen oder eines entfernten SAP-System zu verschaffen. Ein Monitorkontext ist der oberste Knoten eines Monitorbaumes und enthält alle zugehörigen Monitorobjekte und Monitorattribute. Ein Kontext ist eindeutig sowohl in einem Segment als auch auf Systemebene. Ein Segment kann verschiedene Kontexte enthalten. Monitorkontexte können systemweit oder innerhalb eines Anwendungsserver definiert sein.

Informationen, wie Sie die Topologieanzeige starten können, finden Sie unter Aufruf der Anzeige der technischen Topologie.

Funktionsumfang

Standardmäßig zeigt das System in der Registerkarte Lokale Kontexte (<SID>) oder Kontexte (<SID>) die folgenden Spalten an:

Spalte

Bedeutung

Kontextname

selbsterklärend

Kontexttyp

Die folgenden Einträge sind möglich:

·        3x Appl. Serv.

·        Instanzspezifisch

Ein instanzspezifischer Kontext existiert im Segment jeder Instanz.

·        Systemweit

Ein systemweiter Kontext existiert pro System nur einmal. Er dient als Behälter für Daten, die nicht pro Instanz anfallen, wie z. B. der Kontext System Configuration. Ein solcher Kontext wird je nach Startbedingung des entsprechenden Data Supplier im Segment irgendeiner oder einer bestimmten Instanz erstellt; wenn diese Instanz heruntergefahren wird, kann der Kontext die Instanz wechseln.

·        Systemweit (auf Segment fixiert)

Um bei systemweiten Kontexten einen Wechsel des Segments zu verhindern, können Sie diesen auf ein Segment fixieren. Der Kontext steht dann nur zur Verfügung, wenn das entsprechende Segment zur Verfügung steht. Die Fixierung bildet eine einfache Lastverteilung, die verhindern soll, dass der Platzbedarf bestimmter Segmente (insbesondere das der Zentralinstanz) durch eine Vielzahl systemweiter Kontexte zu groß wird.

Hinweis

Sie können für jeden systemweiten Kontext die Fxierung auf ein Segment ein- und ausschalten (siehe unten)

Segmentname

Segment, zu dem der Kontext gehört; der Name des Monitorsegments hat den Aufbau SAP_CCMS_<Name der SAP-Instanz> bzw. bei CCMS-Agenten SAP_CCMS_<Hostname>

Hinweis

Sie können über die Transaktion RZ20 für jeden Knoten des Monitorbaums den zugehörigen Kontext ermitteln. Wählen Sie den gewünschten Knoten und Eigenschaften. Der Eintrag im Feld Eigenschaften von hat den folgenden Aufbau:

<System-ID>\<Kontextname>\... [\<Monitorobjekt>][\<Monitorattribut>]

Die folgenden Spalten können Sie über die Drucktaste Layout ändern... des ALV Grid Control zusätzlich einblenden:

Spalte

Bedeutung

Änderer

Im Gegensatz zur Registerkarte Überwachte entfernte SAP-Systeme kann hier auch ein automatischer Benutzer (meist SAPMSSY8) als Änderer stehen, da sich der Anwendungsserver beim Hochfahren automatisch bei der Monitoring-Architektur registriert.

MTE-Klasse

Klasse der Monitorbaumelemente (Monitoring Tree Elements = MTEs) zu der der oberste Knoten des Kontextes gehört

Mandant

Mandant, auf den sich die Daten des Kontextes beziehen

Kontext-Eigentümer

bei der Initialisierung eines Kontextes durch einen API-Aufruf spezifizierter Eigentümer

Überwachtes System

meist mit System identisch

Nur bei Überwachung von Systemen ohne Monitorsegment im gemeinsamen Speicher (Shared Memory) wie z. B. SAP-Systemen mit Release 3.x können System und überwachtes System eines Segments differieren. In diesen Fällen gehört der für die Überwachung zuständige CCMS-Agent technisch zum zentralen Monitoring-System.

System
Änd.datum
Änd.zeit

Diese Spalten sind in Ihrer Bedeutung identisch mit den gleichnamigen Spalten bei der Anzeige überwachter Systeme in der Topologieanzeige.

Aktivitäten

Neben den reinen Anzeigefunktionen stehen Ihnen im Änderungsmodus noch die folgenden Befehle als Drucktasten im ALV Grid Control zur Verfügung; um den Änderungsmodus zu starten, wählen Sie die Drucktaste Anzeigen « Ändern (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt):

Befehl

Erklärung

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Eintrag löschen

Eintrag für einen lokalen Kontext löschen; dies ist z. B. sinnvoll, um Schiefstände zu beseitigen

Hinweis

Die Löschung von Kontexten hat keine Folgen für die Funktion der Monitoring-Architektur – Einträge für aktive Monitorkontexte erneuert das System selbständig.

Fixierung ein

fixiert einen systemweiten Kontext auf ein Segment; wählen Sie im daraufhin erscheinenden Bild im Eingabefeld Segment das Segment aus, auf das Sie den Kontext fixieren möchten

Hinweis

Falls Sie mit dieser Funktion einen Kontext umziehen, d. h ihn auf ein Segment fixieren, auf dem der Kontext momentan nicht liegt, sollten Sie danach das Segment in WARMUP-Status zurücksetzen. Damit stellen Sie sicher, dass die Startup-Methoden neu ausgeführt und die Knoten des Kontextes weiterhin mit Werten ersorgt werden.

Fixierung aus

hebt für ein Kontext des Typs Systemweit (auf Segment fixiert) die Fixierung wieder auf

 

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